Werner Näf

Falsche Haustiere - Worte am Weg

Krippe —  Ausschnitt aus dem Adventsfenster der Jungschi am Gächlinger Pfarrhaus<div class='url' style='display:none;'>/kg/gaechlingen/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>3335</div><div class='bid' style='display:none;'>42491</div><div class='usr' style='display:none;'>44</div>

Fische in Aquarien - über 2 Mio. – schwimmen in der Schweiz. Katzen sind das zweitbeliebteste Haustier. Ob die Statistik stimmt? Viele Familien halten nämlich einen Ochsen. Und einen Esel. Die fressen zwar nicht, aber statistisch wären sie relevant.
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       Bild: Die Jungschi hat ohne zu wissen den Beitrag im Klettgauer Boten interpretiert -
       Adventsfenster Nr. 24 am Pfarrhaus Gächlingen


Warum stellen wir in der Krippe nicht ein herziges Kätzchen auf? Würde es nicht besser zum Jesuskindlein passen? Oder einen anständigen Hund für den Josef!

Ochs und Esel gehören zur Weihnachtskrippe, auch wenn sie in der biblischen Weihnachtsgeschichte nicht vorkommen. Sie sind aus einem uralten Prophetenwort von Jesaja übernommen: "Ochsen und Esel kennen ihren Besitzer und den Futtertrog ihres Herrn." Nützliche Tiere hatte man vor vieltausend Jahren, Aquarien eher weniger.

Jesaja ahnte nicht, dass sein Wort einmal unsere Weihnachtsdeko prägen würde. Gesagt hat er mit seinem Beispiel: Während Ochsen und Esel wissen, wo ihr Meister sie füttert, vergessen viele, was Gott für die Menschen alles bereithält. Besonders an Weihnachten. Besonders mit Jesus, dem kleinen und dem erwachsenen.

Ochs und Esel stehen also nicht wegen der Statistik im weihnächtlichen Haushalt. Sie sagen: "Sei mindestens so schlau wie wir und erwarte etwas vom Kind in der Krippe."

Klettgauer Bote Samstag, 23. Dezember 2017












Bereitgestellt: 23.12.2017      
aktualisiert mit kirchenweb.ch