Marianne Näf-Bräker

Portrait

Mitten im Klettgau, dem weiten Tal nordwestlich von Schaffhausen, liegt das Dorf Gächlingen. Rund 480 Einwohner sind Mitglieder der evangelisch-reformierten Kirche. Es ist die einzige Kirche im Dorf. Ihre Türen sind immer offen für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft.
Kirche Gächlingen<div class='url' style='display:none;'>/kg/gaechlingen/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>226</div><div class='bid' style='display:none;'>5409</div><div class='usr' style='display:none;'>44</div>

Kirche Gächlingen

Einsetzung Pfarrer Werner Näf<div class='url' style='display:none;'>/kg/gaechlingen/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4085</div><div class='bid' style='display:none;'>39158</div><div class='usr' style='display:none;'>276</div>

Einsetzung Pfarrer Werner Näf

Kirchenkaffee<div class='url' style='display:none;'>/kg/gaechlingen/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>3732</div><div class='bid' style='display:none;'>33343</div><div class='usr' style='display:none;'>276</div>

Kirchenkaffee

Leitung
Der Kirchenstand, dem auch die Pfarrpersonen angehören, leitet und verwaltet die Kirchgemeinde.
Das Pfarramt Gächlingen umfasst eine 50 Prozent-Stelle, die sich Pfarrer Werner Näf und seine Frau Marianne teilen. Dank vieler freiwilliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir als lebendige Kirchgemeinde unterwegs und feiern, singen, reden und glauben gemeinsam.
Schwerpunkt
Ein Schwerpunkt der kirchlichen Angebote liegt im Bereich Kinder, Jugendliche und Familien. Dies ist möglich durch die langjährige Zusammenarbeit mit den Kirchgemeinden Löhningen-Guntmadingen und Oberhallau.
www.jungschi-klettgau.ch
Auch unsere lebendige Sonntagschule und das Fiire mit de Chliine sind wertvolleAngebote, die Kindern einen altersgerechten Zugang zu biblischen Geschichten bieten und sie die kirchlichen Feiertage erleben lassen.
www.ref-gaechlingen.ch/fiire
www.ref-gaechlingen.ch/sonntagschule
Regionale Zusammenarbeit
Seit dem Sommer 2015 arbeiten die Kirchgemeinden Gächlingen und Neunkirch in den Bereichen Gottesdiensten, Unterricht und Seniorenarbeit zusammen. So werden Gottesdienste normalerweise abwechslungsweise im eigenen Dorf und im Nachbardorf gefeiert.
In anderen Bereichen, vor allem in der Jugendarbeit, arbeitet die Kirchgemeinde mit anderen christlichen Kirchen der Region zusammen.

Die Kirchgemeinde Gächlingen gehört zur Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen.
www.ref-sh.ch
Geschichte
Die Anfänge der Kirchgemeinde Gächlingen liegen weit zurück. Als selbständige, evangelisch-reformierte Kirchgemeinde existiert seit 1806. Hier ein paar Informationen dazu:

Die erste Kirche wurde wahrscheinlich 1126 vom Bischof von Konstanz erbaut. Es war die sogenannte St.-Jakobs-Kapelle in der Hülle des heutigen Gemeindehauses. Der Bischof hob dann die Pfarreien von Gächlingen, Osterfingen, Hallau und Ergoltingen auf und wies sie der Pfarrkirche „unserer lieben Frauen“ in Neunkirch zu.
In der Stadt Schaffhausen wurde 1529 die Reformation eingeführt. Weil Gächlingen der Stadt untertänig war, geschah dies auch hier. Die bisherigen katholischen Priester wurden als reformierte Pfarrer weiterhin beschäftigt.
Am 19. November 1640 wurde die Helferei in Neunkirch aufgegeben und dafür Siblingen zu einer Pfarrgemeinde erhoben. Die Aufgaben in Gächlingen fielen nun dem Pfarrer und dessen Helfer daselbst zu, während Sakramente und Sonntagsgottesdienste in Neunkirch verblieben.
Als Ende des 18. Jahrhunderts mehrfach Hagelwetter in Neunkirch wüteten und die Kirchgemeinde Neunkirch aus den Kirchengütern Unterstützung auszahlte, fühlten sich die „Tochterkirchgemeinden“ von Siblingen, Gächlingen und Osterfingen benachteiligt und stellten an Neunkirch finanzielle Forderungen. Diese führten 1806 zur Ausscheidung der drei Filialgemeinden. Gächlingen wurde eine eigene Pfarrei. Sie erhielt von Neunkirch 18'000 Gulden ausbezahlt und den Weingarten am Schlemmweg übereignet, den bisher die Kirchenpflege Neunkirch ge-nutzt hatte. Am 28. Mai 1806 leisteten die Gächlinger Verzicht auf „Stuhlrecht und Armensäcklein“ in Neunkirch, und bereits am nächsten Tag beschlossen sie, ein Pfarrhaus zu bauen und einen Friedhof einzurichten.
Auch mussten sie einen Taufstein erstellen lassen, den sie in die alte St.-Jakobs-Kirche stellten. Später wurde er in der neuen, heute noch bestehenden Kirche aufgestellt.

Informationen zur Baugeschichte der Kirche finden Sie hier:
www.ref-gaechlingen.ch/kirche
Bereitgestellt: 07.08.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch