Advent - "Bist du der, der kommen soll?" – Bibel einfach erklärt
Lohnt es sich, das Leben nach ihm auszurichten? Ist er der „Heiland aller Welt“, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?
MATTHÄUS, KAPITEL 11, VERSE 2 BIS 5:
«Johannes hörte im Gefängnis von den Taten des Christus. Da schickte er seine Jünger zu ihm und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?
Jesus antwortete ihnen: Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht:
Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium verkündet.»
Es ist Advent. Wir bereiten uns auf Weihnachten vor, das Fest der Geburt Christi. Unsere Gesellschaft macht mit: Weihnachtsbeleuchtungen, strahlender Schaufensterlichterglanz, besinnlich frohe Gesichter in den Werbespots, weihnachtliches Fernsehprogramm, „Süsser die Glocken nie klingen“ aus den Lautsprechern. Wenn der Coca-Cola-Werbe-Lastwagen kommt, sind die mehr als 1000 Parkplätze des Einkaufszentrums belegt, die Geschäfte sind voll.
Nicht ganz so voll sind die Kirchen. Manche Christen sind frustriert, weil nicht mehr so viele wie früher die Gottesdienste mitfeiern, nicht einmal mehr an Weihnachten. Sie sind frustriert wie Johannes. Hat sich sein Einsatz gelohnt? Ist der Retter der Welt, der Christus, wirklich der, den er im Jordan getauft hat? „Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?“ Die Antwort überrascht: Menschen werden befreit von Leid und Not; Menschen am Ende und ohne Lebenschancen können aufatmen; wo kein Sinn und keine Zukunft zu sehen war, strahlt hell ein Licht auf. Die Botschaft des Himmels „Friede den Menschen auf Erden“ erklingt mitten in unserer Zeit und in unserer Welt.
Vielleicht bekommen das die meisten Menschen nicht mit; sie feiern Weihnachten als schönes Familienfest. Es sei ihnen von Herzen gegönnt!
Aber einige lassen sich von der Frage des Johannes aufrütteln. Sie lassen sich stärken und beschenken von der frohen Botschaft, vom Evangelium. In einer Rorate-Feier oder in einem feierlichen Gottesdienst, oder durch eine schöne Begegnung auf der Strasse lassen sie sich von diesem Christus befreien von Angst und Mutlosigkeit. Sie lassen sich anstecken vom Licht der Hoffnung, vom Licht des Lebens, vom Licht der Liebe, das an Weihnachten zur Welt gekommen ist. Hoffnungsfroh und lebensmutig versuchen sie, dieses Licht an andere weiterzugeben. Und unsere Welt wird hell.
Robert Weinbuch, Pastoralraumleiter, Mammern,
E-Mail:
Kolumne in den Schaffhauser Nachrichten
Archiv der Bibelkolumnen
«Johannes hörte im Gefängnis von den Taten des Christus. Da schickte er seine Jünger zu ihm und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?
Jesus antwortete ihnen: Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht:
Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium verkündet.»
Es ist Advent. Wir bereiten uns auf Weihnachten vor, das Fest der Geburt Christi. Unsere Gesellschaft macht mit: Weihnachtsbeleuchtungen, strahlender Schaufensterlichterglanz, besinnlich frohe Gesichter in den Werbespots, weihnachtliches Fernsehprogramm, „Süsser die Glocken nie klingen“ aus den Lautsprechern. Wenn der Coca-Cola-Werbe-Lastwagen kommt, sind die mehr als 1000 Parkplätze des Einkaufszentrums belegt, die Geschäfte sind voll.
Nicht ganz so voll sind die Kirchen. Manche Christen sind frustriert, weil nicht mehr so viele wie früher die Gottesdienste mitfeiern, nicht einmal mehr an Weihnachten. Sie sind frustriert wie Johannes. Hat sich sein Einsatz gelohnt? Ist der Retter der Welt, der Christus, wirklich der, den er im Jordan getauft hat? „Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?“ Die Antwort überrascht: Menschen werden befreit von Leid und Not; Menschen am Ende und ohne Lebenschancen können aufatmen; wo kein Sinn und keine Zukunft zu sehen war, strahlt hell ein Licht auf. Die Botschaft des Himmels „Friede den Menschen auf Erden“ erklingt mitten in unserer Zeit und in unserer Welt.
Vielleicht bekommen das die meisten Menschen nicht mit; sie feiern Weihnachten als schönes Familienfest. Es sei ihnen von Herzen gegönnt!
Aber einige lassen sich von der Frage des Johannes aufrütteln. Sie lassen sich stärken und beschenken von der frohen Botschaft, vom Evangelium. In einer Rorate-Feier oder in einem feierlichen Gottesdienst, oder durch eine schöne Begegnung auf der Strasse lassen sie sich von diesem Christus befreien von Angst und Mutlosigkeit. Sie lassen sich anstecken vom Licht der Hoffnung, vom Licht des Lebens, vom Licht der Liebe, das an Weihnachten zur Welt gekommen ist. Hoffnungsfroh und lebensmutig versuchen sie, dieses Licht an andere weiterzugeben. Und unsere Welt wird hell.
Robert Weinbuch, Pastoralraumleiter, Mammern,
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