Wegweiser

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«Euch ist heute der Retter geboren, Christus, der Herr» (Foto: Urs Wegmüller)
Hinter Gittern sind sie die meiste Zeit des Jahres oder verpackt in einer Schachtel: Maria und Josef und das Jesus-Kind in der Krippe (im Bild zugedeckt mit einem Tuch). Jetzt kommt wieder ihre Zeit: Die grossen und kleinen Krippenfiguren werden hervorgeholt, abgestaubt und aufgestellt. Sie erhalten einen Platz. Doch wie steht es mit der Botschaft, auf die sie hinweisen?

«Euch ist heute der Retter geboren, Christus, der Herr» (Lukas 2,11). So heisst es in der bekannten biblischen Weihnachtsgeschichte über das Kind in der Futterkrippe. In Jesus wurde Gott Mensch. Er war sich nicht zu schade, in die Not, das Elend, die Ungerechtigkeit, den Streit dieser Welt hineinzukommen.

Wer Jesus mit offenem Herzen begegnete, erfuhr seine verändernde Liebe. Jesus rief die unterschiedlichsten Menschen dazu auf, sich mit ihm auf den Weg zu machen und mutete ihnen zu, einander zu ertragen. Er ruft auch heute Menschen aus unterschiedlichen Verhältnissen und mit unterschiedlichen Ansichten dazu auf, ihm nachzufolgen und einander zu akzeptieren.

Jesus trug alle Schuld der Welt – auch unsere persönliche und gesellschaftliche Schuld heute – ans Kreuz von Golgatha und bezahlte dafür den Preis. Durch seine Auferstehung vom Tod ermöglicht er uns neu anzufangen, Frieden zu finden und Frieden zu schliessen. «Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden unter den Menschen seines Wohlgefallens» (Lukas 2,14).

Pfr. Urs Wegmüller
Urs Wegmüller,