«Worauf meinen Blick richten?».

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Unterwegs auf dem Wanderweg durch blühende Wiesen – und dann stehen wir unvermittelt vor einem Weiderost!

Worauf meinen Blick richten? Auf die Zwischenräume, die mich in die Leere bis zum Grubenboden blicken lassen? Oder auf die stabilen Metallrohre, die mich tragen können, auch wenn mein Schritt zaghaft ist?

Ich schaffe es, den Blick auf das Tragende zu richten und komme glücklich auf der anderen Seite an!

Ist es nicht auch häufig im Alltag so, dass ich zügig unterwegs bin, alles glatt verläuft und ich mir nicht gross Gedanken machen muss, wo es lang geht und wie der Weg beschaffen ist? Und dann werde ich plötzlich herausgefordert oder gebremst durch das Misslingen einer Arbeit, ein schwieriges Gespräch, Missverständnisse, Berge von Aufgaben, eine unerwartete Veränderung, eine Krankheit usw. Wenn ich es schaffe, meinen Blick nicht hauptsächlich auf die Schwierigkeiten, sondern auf Gottes Gegenwart und Beistand zu richten, dann wird es möglich, weiterzugehen. Manchmal wacklig und unsicher – aber mit der Erfahrung, dass Gottes Liebe trägt, wie die starken Metallrohre.

Und wenn mir der Blick dafür fehlt? Dann brauche ich meinen Nächsten, der mir helfend/betend die Hand reicht und so mit mir die Grube überwindet.

Mit herzlichen Grüssen und Segenswünschen!

Rita Wegmüller
Rita Wegmüller,