Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, alles andere ist Gottes Hand.

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Liebe Gemeinde, den Liedvers habe ich ausgesucht, weil er so gut in den September und Oktober passt. Nach der langen Sommerhitze ist die Ernte ein gebracht und mir ist diesen Sommer sehr bewusst geworden, wie abhängig wir vom Wasser sind. Als unser grosses Wasserfass im Garten schon im Juni zum ersten Mal leer war, habe ich mir
Gedanken darüber gemacht, wann es wohl wieder regnen wird. Der Regen, genauso wie Wachstum und Gedeihen, liegen nicht in unserer Macht. Hier im Dorf bekommen wir noch etwas davon mit, wenn die Bauern ihre Ernte einfahren. Wir können erleben, ob die Ernte
erfolgreich und die Bauern zufrieden sind. Trotz hochtechnisierter landwirtschaftlicher Maschinen und Düngemittel, letztendlich liegt der Erfolg nicht in unserer Hand. So wie es im Lied weiter heisst: „Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn: Drum dankt ihm
dankt, drum dankt ihm dankt und hofft auf ihn. Daran musste ich denken, wenn ich sehnsüchtig auf Regen gewartet habe. Dieser Sommer war für mich eine
Lehre in Geduld und Demut. Wir haben es nicht in der Hand und können
nur hoffen und darauf vertrauen, unser Gott meint es gut mit uns.
Ihre Petra Hofmann
Sandra Ruh,