Welt Gedanken

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Liebe Leserin, lieber Leser

«Ja, die Welt ist dunkel. Aber nur ja die Ohren nicht hängen lassen! Nie! Denn es wird regiert, nicht nur in Moskau oder in Washington oder in Peking, sondern es wird regiert, und zwar hier auf Erden, aber ganz von oben, vom Himmel her!»

Diese Worte berührten mich, als ich vor kurzem darauf stiess. Sie könnten von heute sein, doch sie wurden vor fast 60 Jahren gesagt – von keinem geringeren als dem bedeutenden Schweizer Theologen Karl Barth. Weiter sagte er:

«Gott sitzt im Regimente! Darum fürchte ich mich nicht! Bleiben wir doch zuversichtlich auch in den dunkelsten Augenblicken! Lassen wir die Hoffnung nicht sinken, die Hoffnung für alle Menschen, für die ganze Völkerwelt! Gott lässt uns nicht fallen, keinen einzigen von uns und uns alle miteinander nicht!»

Vordergründig scheint vieles gegen den Glauben des 82-jährigen «Kirchenvater des 20. Jahrhunderts» zu sprechen, der diese Worte am Tag vor seinem Tod sagte. Trotzdem wünsche ich Ihnen und mir, dass wir in den persönlichen, gesellschaftlichen und weltpolitischen Herausforderungen immer wieder zu diesem hoffnungsvollen Gottvertrauen finden und daran festhalten können.

In herzlicher Verbundenheit

Ihr Pfr. Urs Wegmüller
Sandra Ruh,