«Ohne Sonne sage ich nichts.»

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Liebe Leserin, lieber Leser

«Ohne Sonne sage ich nichts.»

So macht diese Sonnenuhr in Ftan im Unterengadin ihre Abhängigkeit deutlich vom Himmelsgestirn, um das unsere Erde kreist – allerdings auf Lateinisch: «sine sole sileo.» Und tatsächlich: Weil die Sonne nicht schien, als ich die Uhr fotografierte, ist keine Zeitangabe zu sehen.

Auch wir sind abhängig von der Sonne. Aktuell: Unser Körper benötigt Sonnenlicht zur Bildung von Vitamin D. Dieses stärkt unser Immunsystem und hilft ihm, sich gegen Ansteckung und Krankheit zu wehren – auch gegen das Corona-Virus.

In unserer christlichen Tradition ist die Sonne ein Sinnbild für den dreieinigen Gott: Gott, unser himmlischer Vater, ist wie die Sonne, die am Himmel steht. Jesus Christus, dessen Geburtstag wir bald feiern, ist wie der Sonnenstrahl, der zu uns auf die Erde dringt. Und der Heilige Geist ist wie die Wärme der Sonne, die uns sowohl die Sonne als auch den Sonnenstrahl erfahren lässt.

Aktuell: Unsere Seele und unser Geist leben nicht vom Materiellen allein. In Beziehung mit dem dreieinigen Gott zu leben und Ihm zu vertrauen, stärkt deshalb auch unser Immunsystem und ist somit Vorbeugung gegen das Corona-Virus. Nicht nur, aber auch deshalb, lade ich Sie gerne ein, an unseren Gottesdiensten und anderen Angeboten teilzunehmen.

Gemeinsam Gottesdienst feiern, singen, beten, miteinander reden – mit den nötigen Vorsichtsmassnahmen – tut gerade auch in dieser Corona-Krisenzeit gut und hat eine Verheissung: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen (Matthäus 18,20), verspricht Jesus Christus – und durch Ihn der dreieinige Gott.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete und behütete Zeit!

In herzlicher Verbundenheit
Ihr Pfr. Urs Wegmüller
Urs Wegmüller,