Trotzdem verbunden

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Liebe Mitbetroffene

Massive Einschränkungen im täglichen Leben (nach Bundesratsbeschluss) bis 19. April 2020 – für manche Existenz bedrohend.

Für die Kirche keine Veranstaltungen, keine Kirchgemeindeversammlungen und keine Gottesdienste.

Das Gottesdienst-Verbot ist höchstwahrscheinlich einmalig in der Geschichte unseres Landes. Immerhin wurde die Schweiz tief geprägt durch den christlichen Glauben. Dies brachte uns letztlich Frieden, Freiheit und Wohlstand und unsere humanitäre Tradition.

Was tun angesichts dieser Herausforderungen?

Halten wir doch einen Moment inne, wenn unsere Kirchenglocken um 11 Uhr und um 19 Uhr (Samstag 16 Uhr) läuten!

Dann könnten wir:
- die Zusage Jesu bedenken: Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende (Matthäus 28,20b).
- das Unser Vater-Gebet beten
- mit unseren eigenen Worten mit Gott reden
- Psalm 23 lesen
- ein Kolibri-Lied singen oder lesen:
«Mir gänd d’Hoffnig nid uf, dass Gott immer zu üs stoht!
Mir gänd d’Hoffnig nid uf, dass er üs nie verloht!
Mir glaubed fest ane Zuekunft, ane besseri Ziit;
vertraued, dass Gott immer bi üs bliibt.»
- ein Lied aus dem Kirchengesangbuch singen oder lesen:
«Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns auf unsern Wegen.» (Nr. 346)

All dies kann uns trotz räumlicher Distanz miteinander verbinden.

Wer Fragen oder Anliegen hat oder einfach mal mit jemandem reden möchte, kann sich gerne bei mir melden (052 743 11 44, urs.wegmueller@ref-sh.ch).

In der Hoffnung, dass wir diese Krise gut überstehen, wünsche ich Euch/Ihnen Gottes Segen und Bewahrung in dieser «ausserordentlichen Lage»!

In herzlicher Verbundenheit Ihr Pfr. Urs Wegmüller und Kreis-Kirchenstand Ramsen-Buch
Urs Wegmüller,