Regionaler Seniorennachmittag

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Martin Harzenmoser berichtet über seine Erfahrungen mit der farbenfrohen, tollen Knolle

In Südamerika, im Gebiet der Anden, wurden Kartoffeln schon vor rund 8000 Jahren als Nahrungsmittel geschätzt. In Europa lernte man das Nachtschattengewächs erst Mitte des 16. Jahrhunderts durch die spanischen Seefahrer kennen - und war zunächst misstrauisch.
Grosse Hungersnöte verhalfen im 18. und 19. Jahrhundert dem Kartoffelanbau schliesslich auch in unserer Region zum Durchbruch.

Der Historiker Martin Harzenmoser interessiert sich schon lange für die «tolle Knolle» und ihre Geschichte. Dank der Unterstützung lokaler Bauern pflanzt er schon seit über 20 Jahren Kartoffelsorten mit so klingenden Namen wie «Symphorosa», «Marbelle », «Blaue Anneliese» oder «La Ratte». Sie reichen im Farbspektrum von hellgelb über rot bis violett und vom Geschmack her von cremig, nussig bis hin zu buttrig.
In seinem Vortrag erzählt Martin Harzenmoser etwas über die Geschichte und die Vielfalt der «Herdöpfel» und wird auch ein paar «Versüecherli» der interessantesten Kartoffelsorten mitbringen.

Eintritt frei, Kollekte am Ausgang