Malen für Menschenrechte

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Malatelier am Grünaustieg 31: Selbstportraits
Die Schaffhauser Menschenrechtstage haben junge MigrantInnen gefragt, ein Selbstportrait zu malen unter dem Motto «Woher chunsch? Woher kommst du?». Die meisten von ihnen haben noch nie auf Leinwand gemalt. Sie stellen nun die Resultate von nur 6 Mallektionen bei der Kunstpädagogin Yulanie Perumbadage am Sonntag 9. Dezember um 11.30 Uhr im St. Johann vor. Dazu gibt es eritreischen Gewürztee und das traditionelle Gebäck Hmbasha.
Doris Brodbeck,
Die jungen Künstler und Künstlerinnen haben nicht nur gelernt, ein Selbstportrait zu malen, sondern haben sich auch überlegt, was ihre Herkunft ist. Sie haben Landschaften gemalt - eine grüne Gebirgslandschaft mit Kamelen, Esel und viel frischem Wasser in Eritrea, eine Wüstenlandschaft mit Kakteen und Schlangen in Somalia, ein Palmenstrand in Sri Lanka und eine ideelle Herkunft, die eritreischen Musik mit Instrumenten wie das harfenähnliche Krar, das Watta (kleine Bassgeige), Trommeln und ein Horn. Die somalische Künstlerin hat das Bilderverbot ernst genommen und hat statt eines Selbstportraits kunstvolle Blumenornamente gemalt.

Die kleinen Kunstwerke werden am Sonntag 9. Dezember um 11.30 Uhr im St. Johann und auch am Tag der Kulturen am Sonntag 16. Dezember, 14.00-19.00 Uhr in der Kammgarn zu sehen sein.

Der Adventsgottesdienst um 10.15 Uhr knüpft ebenfalls schon an das Thema der Menschenrechte an.