Wie gelingen Gespräche? Anlässlich von 500 Jahren Badener Disputation besuchte auch eine Schaffhauser Delegation den Festgottesdienst in der Stadtkirche. Dort wurde früher über die Reformation diskutiert - mit einem Sieg über der Altgläubigen über die Neugläubigen. Darauf folgten die Kappelerkriege. Diesmal war Thema, wie Gespräche besser gelingen können.
Hühner aus Drahtgeflecht, gestaltet von Schulklassen, standen symbolisch für die Gespräche von 1526, die ohne Reformator Huldrich Zwingli stattfanden. Über einen Boten, der als Hühnerhändler nach Baden reiste, gingen Nachrichten hin und her. Für den Festakt am 31. Mai 2026 in der Badener Stadtkirche gestalteten die Jugendgruppen eine grosse Friedenstaube.
Liebe darf widersprechen
Rita Famos, Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS betonte in ihrem Teil der Predigt drei Punkte. Ausgehend von der Bibel, 1. Korinther 13, sei die Liebe ein Geschenk - für mich, aber auch für mein Gegenüber. Sie dürfe auch widersprechen und brauche dazu ein Klima des Vertrauens. Sie weiss um die Grenzen der eigenen Person oder Institution. Sie braucht deshalb andere, sie braucht Vielfalt.
Der Festgottesdienst wurde ökumenisch gestaltet, von Pfarrer Res Peter und Pfarreileiter Claudio Tomassini. Die Predigt hielten Pfarrerin Rita Famos von der EKS und Bischof Felix Gmür. Anschliessend an die Feier hielten Bundesrat Guy Parmelin und alt Bundesrätin Doris Leuthard Grussworte. Allseits zeigte man sich dankbar für den konfessionellen Frieden und lobte auch den interreligiösen Dialog. Jugendtanzformationen trugen Choreografien bei. Sie trugen weisse Kleider mit dem Wort Frieden in verschiedenen Sprachen.
Schaffhausen diskutierte mit
War Schaffhausen vor 500 Jahren an der Badener Disputation vertreten und durch wen? Lokalhistoriker Martin Harzenmoser hat die Dokumente durchgesehen und ist auf drei Delegierte gestossen: den jungen Theologen und Schulmeister Heinrich Linggi, seinen Gesinnungsgenossen Magister Ludwig Oechsli sowie Kaplan Konrad Wehrli. Schaffhausen entsandte nicht die prominentesten Theologen, aber mindestens Heinrich Linggi vertrat in Baden dezidiert reformatorische Ansichten. Mehr dazu im Bericht von Martin Harzenmoser: » Artikel Baden 1526
» Predigt Rita Famos am Festakt Badener Disputation 31.5.2026
Liebe darf widersprechen
Rita Famos, Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS betonte in ihrem Teil der Predigt drei Punkte. Ausgehend von der Bibel, 1. Korinther 13, sei die Liebe ein Geschenk - für mich, aber auch für mein Gegenüber. Sie dürfe auch widersprechen und brauche dazu ein Klima des Vertrauens. Sie weiss um die Grenzen der eigenen Person oder Institution. Sie braucht deshalb andere, sie braucht Vielfalt.
Der Festgottesdienst wurde ökumenisch gestaltet, von Pfarrer Res Peter und Pfarreileiter Claudio Tomassini. Die Predigt hielten Pfarrerin Rita Famos von der EKS und Bischof Felix Gmür. Anschliessend an die Feier hielten Bundesrat Guy Parmelin und alt Bundesrätin Doris Leuthard Grussworte. Allseits zeigte man sich dankbar für den konfessionellen Frieden und lobte auch den interreligiösen Dialog. Jugendtanzformationen trugen Choreografien bei. Sie trugen weisse Kleider mit dem Wort Frieden in verschiedenen Sprachen.
Schaffhausen diskutierte mit
War Schaffhausen vor 500 Jahren an der Badener Disputation vertreten und durch wen? Lokalhistoriker Martin Harzenmoser hat die Dokumente durchgesehen und ist auf drei Delegierte gestossen: den jungen Theologen und Schulmeister Heinrich Linggi, seinen Gesinnungsgenossen Magister Ludwig Oechsli sowie Kaplan Konrad Wehrli. Schaffhausen entsandte nicht die prominentesten Theologen, aber mindestens Heinrich Linggi vertrat in Baden dezidiert reformatorische Ansichten. Mehr dazu im Bericht von Martin Harzenmoser: » Artikel Baden 1526
» Predigt Rita Famos am Festakt Badener Disputation 31.5.2026
