Ausflug in die Meriangärten Basel

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33 Seniorinnen und Senioren aus Neunkirch und Gächlingen genossen die Blütenpracht bei warmen Frühsommerwetter.
Eva Baumgardt,
Der Reisecar brachte uns mit einem kleinen Schlenker umd das St.Jakobs-Stadion zum Eingang des botanischen Gartens. Bereits nach wenigen Schritten gab es Besonderheiten zu bestaunen, Blattformen, Farben und Ausblicke, die es so im eigenen Garten daheim nicht gibt.
Aber vielleicht lag es auch an unseren frohen Erwartungen, mit denen wir uns auf die Pflanzenwelt einlassen wollten, dass ein gewöhnlicher Ligusterstrauch auf einmal so einmalig nach Sommer duftete.
Den Zmittag nahmen wir in der "Neuen Scheune" ein, von der wir schon einen Blick auf die berühmte Iris-Sammlung werfen konnten. Wir hatten ein wenig Mitleid mit den Gärtnerinnen, die in voller Mittagssonne die Beete jäten mussten.
Auf der Führung hörten wir, dass hier die grösste öffentlich zugängliche Iris-Sammlung der Welt zu sehen ist. 1969 bekam der botanische Garten 1000 Pflanzen von Gräfin Helen von Stein-Zeppelin geschenkt. Mittlerweile ist die Sammlung auf 1500 Exemplare angewachsen.
Wir hörten Spannendes von der Gründung der Anlage vom Grossgundbesitzer Christoph Merian und seiner Frau Margaretha Burckhardt. Das Ehepaar verstarb kinderlos und der gesamte Besitz ging in eine Stiftung über, der bis heute auch das gesamte Umfeld gehört und mit dessen Geld alle Arbeiten im Garten finanziert werden.
Mit der angrenzenden Fläche von "Grün 80" findet sich hier ein wunderbarer Naherholungsraum für die Basler Bevölkerung.
Nach unserem Rundgang nahmen wir den Kaffee in der Villa Merian mit Blick auf den englischen Garten. Auf dem Rückweg bewunderten wir noch die Pfingstrosensammlung, bevor und der Car wieder ins Chläggi brachte.
Danke an die Firma Rattin für den reibungslosen Ablauf, Maria Uehlinger von der Spitex für die Begleitung und Vreni Paglione für die gesamte Organisation!