Bei leichtem Wind versammelten sich am Freitag, 7. August, 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jungen Kirche Klettgau im Pfarrgarten Löhningen. Bewirtet wurden sie von Mitgliedern der Kirchenstände sowie vom Vorstand der Jungen Kirche Klettgau (JK).
Fabienne Anghel,
Bei leichtem Wind versammelten sich am Freitag, 7. August, 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jungen Kirche Klettgau im Pfarrgarten Löhningen. Bewirtet wurden sie von Mitgliedern der Kirchenstände sowie vom Vorstand der Jungen Kirche Klettgau (JK).
Lukas Huber, Vorstandsmitglied und Coach der JK, begrüsste die Leiterinnen und Leiter mit seiner Tröte und freute sich darüber, dass so viele unter die grosse Linde im Pfarrgarten hatten einladen lassen. Beim Apéro mit einer leckeren Beerenbowle begrüssten sich die Anwesenden teils überschwänglich, teils etwas schüchtern. Es war eindrücklich, zu sehen, wie die Junge Kirche in den letzten Jahren gewachsen war.
Sebastian Ebi gab anschliessend einen kurzen Einblick in die Geschichte der historischen «Jungen Kirchen» in der Schweiz und in Deutschland, die um 1920 ins Leben gerufen worden waren. Dazu hatte er unter anderem ein Singbuch mit dem Titel «Mein Lied» aus dem Estrich der Kirche Gächlingen sowie eine Postkarte aus dem Jahr 1938 mitgebracht, die er selbst in einem Brockenhaus gefunden hatte. Der Titel des Singbuchs «Mein Lied» war dabei eine bewusste Abgrenzung gegenüber dem Buch «Mein Kampf» von Adolf Hitler. 1933 verfasste die Junge Kirche Deutschland einen sogenannten Bekennerbrief zur damaligen Situation in Deutschland. Dieser wurde in Deutschland umgehend verboten, fand jedoch seinen Weg in die Schweiz. Hier wurde er von der Jungen Kirche kopiert und weiterverbreitet – sehr zum Missfallen der staatlichen Behörden. Anhand solcher Schriften lässt sich gut nachvollziehen, dass die Junge Kirche damals eine bekennende Kirche war und sich für ihren Glauben an den einzigen Herrn und Meister, Jesus Christus, einsetzte, ähnlich wie es auch Karl Barth und Dietrich Bonhoeffer taten.
Sebastian Ebi zog für eine Verbindung zur Jungen Kirche Klettgau der heutigen Zeit: Gerade heute braucht es Mut, zum Glauben an den einzigen Herrn im Himmel zu stehen und für alle Menschen da zu sein. Die Geschichte der historischen Jungen Kirche kann dabei ein Vorbild sein, sagte Ebi.
Anschliessend wurden die Gäste mit leckerem Essen verwöhnt, für einmal wegen des heissen Wetters vom Gasgrill statt vom Kohlegrill. Beim gemeinsamen Dankesgebet in der Kirche wurde die Stimmung noch einmal richtig fröhlich. Man sah, dass es glücklich macht, Gott für all das Gute zu danken, das geschieht.
Anschliessend an den Dankesteil in der Kirche gab es – wieder im Pfarrgarten – Dessert. So klang ein schöner Abend aus, der unter anderem die Generationen zusammenbrachte.
Die Junge Kirche Klettgau wird getragen von den Kirchgemeinden Beringen, Löhningen-Guntmadingen, Gächlingen, Neunkirch und Oberhallau.
Lukas Huber, Vorstandsmitglied und Coach der JK, begrüsste die Leiterinnen und Leiter mit seiner Tröte und freute sich darüber, dass so viele unter die grosse Linde im Pfarrgarten hatten einladen lassen. Beim Apéro mit einer leckeren Beerenbowle begrüssten sich die Anwesenden teils überschwänglich, teils etwas schüchtern. Es war eindrücklich, zu sehen, wie die Junge Kirche in den letzten Jahren gewachsen war.
Sebastian Ebi gab anschliessend einen kurzen Einblick in die Geschichte der historischen «Jungen Kirchen» in der Schweiz und in Deutschland, die um 1920 ins Leben gerufen worden waren. Dazu hatte er unter anderem ein Singbuch mit dem Titel «Mein Lied» aus dem Estrich der Kirche Gächlingen sowie eine Postkarte aus dem Jahr 1938 mitgebracht, die er selbst in einem Brockenhaus gefunden hatte. Der Titel des Singbuchs «Mein Lied» war dabei eine bewusste Abgrenzung gegenüber dem Buch «Mein Kampf» von Adolf Hitler. 1933 verfasste die Junge Kirche Deutschland einen sogenannten Bekennerbrief zur damaligen Situation in Deutschland. Dieser wurde in Deutschland umgehend verboten, fand jedoch seinen Weg in die Schweiz. Hier wurde er von der Jungen Kirche kopiert und weiterverbreitet – sehr zum Missfallen der staatlichen Behörden. Anhand solcher Schriften lässt sich gut nachvollziehen, dass die Junge Kirche damals eine bekennende Kirche war und sich für ihren Glauben an den einzigen Herrn und Meister, Jesus Christus, einsetzte, ähnlich wie es auch Karl Barth und Dietrich Bonhoeffer taten.
Sebastian Ebi zog für eine Verbindung zur Jungen Kirche Klettgau der heutigen Zeit: Gerade heute braucht es Mut, zum Glauben an den einzigen Herrn im Himmel zu stehen und für alle Menschen da zu sein. Die Geschichte der historischen Jungen Kirche kann dabei ein Vorbild sein, sagte Ebi.
Anschliessend wurden die Gäste mit leckerem Essen verwöhnt, für einmal wegen des heissen Wetters vom Gasgrill statt vom Kohlegrill. Beim gemeinsamen Dankesgebet in der Kirche wurde die Stimmung noch einmal richtig fröhlich. Man sah, dass es glücklich macht, Gott für all das Gute zu danken, das geschieht.
Anschliessend an den Dankesteil in der Kirche gab es – wieder im Pfarrgarten – Dessert. So klang ein schöner Abend aus, der unter anderem die Generationen zusammenbrachte.
Die Junge Kirche Klettgau wird getragen von den Kirchgemeinden Beringen, Löhningen-Guntmadingen, Gächlingen, Neunkirch und Oberhallau.
