Nach dem einstimmigen Grundsatzentscheid zur «Kirche für morgen» im November 2025 stimmten die 55 Synodalen an der ganztägigen Sommersynode 2026 in der Zwinglikirche auch dem Rahmenbeschluss und der Teilrevision des Besoldungsdekrets zu.
Rundschreiben R
Pfarrdienstliche Aufgaben sollen zukünftig auch von weiteren kirchlichen Mitarbeitenden versehen werden können. Neben den Bereichen Sozialdiakonie und Katechese (Unterricht) kommen auch Prädikantinnen und Prädikanten und Gemeindekoordination neu hinzu. Auf diese Weise soll der fehlende Nachwuchs im Theologiestudium mittelfristig abgefedert werden. Der Kirchenrat zeigte sich hocherfreut und dankbar über die Zustimmung der Synode. Schaffhausen sei damit die erste Kantonalkirche, die derart weitreichende Veränderungen umsetzt, bekräftigte Kirchenratspräsident Wolfram Kötter. Pfarrdienstliche Aufgaben könnten so auf verschiedene Schultern verteilt werden. Dies werde schweizweit interessiert verfolgt. Kirchenratsschreiberin und Juristin Anja Künzler hatte die nötigen Rechtsgrundlagen vorbereitet. «Kirche musiziert mit verschiedenen Berufsgruppen», meinte Kirchenrat Andreas Heieck. Ausgehend von einem Minimum an Pfarrdienst von 25 Stellenprozent können Kirchgemeinden weitere Aufträge vergeben, deren Umfang durch ein Punktesystem geregelt wird. Kirchenrätin Cornelia Busenhart stellte zudem Weiterbildungsangebote vor, welche Mitarbeitende zu den neuen Aufgaben befähigen.
Defizit und Sparüberlegungen
Die Rechnung wies erstmals seit Jahren ein Defizit aus. Mit 164’805 CHF fiel es allerdings wesentlich kleiner aus als budgetiert. Finanzreferentin Gabriele Schäfer begründete das Defizit mit den aufgrund des neuen Besoldungsdekrets gestiegenen Löhnen. Die Steuereinnahmen seien aber ebenfalls gestiegen.
Die Synode hat dem Verein Protestantische Solidarität Schaffhausen ihre ideelle Unterstützung erklärt, wenn sie sich für den Austausch und die Förderung von Projekten von Schwesterkirchen im In- und Ausland engagieren. Ausserdem wurden Kirchgemeinden eingeladen, das Schaffhauser Reformationsjubiläum 2029 mitzufeiern.
Doris Brodbeck, Kommunikationsbeauftragte
» Synodebericht in Kirchenboten
Defizit und Sparüberlegungen
Die Rechnung wies erstmals seit Jahren ein Defizit aus. Mit 164’805 CHF fiel es allerdings wesentlich kleiner aus als budgetiert. Finanzreferentin Gabriele Schäfer begründete das Defizit mit den aufgrund des neuen Besoldungsdekrets gestiegenen Löhnen. Die Steuereinnahmen seien aber ebenfalls gestiegen.
Die Synode hat dem Verein Protestantische Solidarität Schaffhausen ihre ideelle Unterstützung erklärt, wenn sie sich für den Austausch und die Förderung von Projekten von Schwesterkirchen im In- und Ausland engagieren. Ausserdem wurden Kirchgemeinden eingeladen, das Schaffhauser Reformationsjubiläum 2029 mitzufeiern.
Doris Brodbeck, Kommunikationsbeauftragte
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