...ein Erlebnisbericht
Am Montag, dem 15. Juni 2026 trafen sich fünf Freiwillige aus unserer Kirchgemeinde im Generationentreff mit dem Ziel, unseren Kirchenschatz zu bergen und sorgsam in Kisten zu verpacken.
Da unsere bedürftige Gemeinde aber weder Gold noch Silber, geschweige denn Diamanten als ihr Eigentum benennen darf, besteht unser Kirchenschatz rein mengenmässig eigentlich nur aus einem Haufen Küchenutensilien, die in der Küche des Generationentreffs (GT) gelagert werden.
Generalstabsmässig geplant und unter dem gestrengen Blick unserer Kirchenoberin, wurde das Geschirr und Besteck mit grösster Sorgfalt aus den Kästen ausgeräumt und mit äusserster Vorsicht, als wären es rohe Eier, in die bereitgestellten Umzugskisten verpackt. Emsige Hände füllten Kiste um Kiste, hochkonzentrierte, akribisch genaue Präzisionsarbeit verlangte den Beteiligten alles ab.
Trotzdem war es auch möglich, hochstehende Gespräche zu führen oder nicht ganz so hochstehend zu tratschen.
Sogar eine Kaffee- und Gipfelipause wurde uns gewährt, die Gipfeli oder wohl besser beschrieben als Jumbogipfel, offeriert von unserer lieben Kirchenoberin.
Auch die Gestelle im Abstellraum wurden geleert und der Inhalt verpackt, sowie alles Büro- und Unterrichtsmaterial aus diversen Schränken.
Wie es sich gehört, wurden alle Kisten gewissenhaft beschriftet, um einem Tohuwabohu beim Umzug entgegenzuwirken.
Um 11 Uhr 30 mitteleuropäischer Zeit konnte die Operation Zügelkiste als erfolgreich durchgeführt und für beendet erklärt werden.
Abgekämpft und ermüdet, aber dennoch zufrieden im Herzen gingen die glorreichen Fünf von dannen.
Fazit: Eine Kirchgemeinde lebt nicht nur von tiefsinnig hochtrabenden Predigten im Sonntagsgottesdienst, sondern auch von einem friedlichen, gemeinsamen Wirken in verschiedensten Projekten. Auch das Zwischenmenschliche soll und muss gepflegt werden, genauso wie das Gebet. Dabei schaut uns ganz sicher Jemand wohlwollend zu und hat Freude an seinen nicht immer pflegeleichten Schäfchen.
Die Helfergruppe bestand aus vier Frauen und einem Mann, dies wohl nicht ohne Grund. Für derartige hochdifficile Arbeiten sind grobmotorisch veranlagte Männerhände eher ungeeignet. Trotz der Anwesenheit eines Exemplars der Gattung des starken Geschlechts, kam es wie durch ein Wunder zu keinem Schadensereignis…..
Aussicht: Nächste Woche wird die Küche im GT demontiert. Nachfolgend wird sie im Pfarrhaus wieder eingebaut. Unsere Kirchgemeinde sitzt nun sozusagen auf gepackten Kisten, in der frohen Erwartung auf muskelstrotzende Zügelmänner, die alles ins neue Zuhause im Pfarrhaus transportieren werden.
Rückblick und ein grosses Dankeschön:
Vor ein paar Jahren leisteten viele Freiwillige unzählige Stunden an Arbeit für den Umbau des GTs. Sie opferten ihre Freizeit und waren mit Herzblut bei der Sache.
Einige von euch werden mit gemischten Gefühlen auf die Aufhebung des GTs und den Umzug ins Pfarrhaus schauen,
was sehr verständlich ist.
Darum ein ganz grosses Dankeschön für eure geleistete Arbeit und dass wir den GT für einige Jahre dank euch nutzen durften.
Freuen wir uns aber auch zusammen auf unser neues Kirchenzentrum im Pfarrhaus.
Christian Stamm
Da unsere bedürftige Gemeinde aber weder Gold noch Silber, geschweige denn Diamanten als ihr Eigentum benennen darf, besteht unser Kirchenschatz rein mengenmässig eigentlich nur aus einem Haufen Küchenutensilien, die in der Küche des Generationentreffs (GT) gelagert werden.
Generalstabsmässig geplant und unter dem gestrengen Blick unserer Kirchenoberin, wurde das Geschirr und Besteck mit grösster Sorgfalt aus den Kästen ausgeräumt und mit äusserster Vorsicht, als wären es rohe Eier, in die bereitgestellten Umzugskisten verpackt. Emsige Hände füllten Kiste um Kiste, hochkonzentrierte, akribisch genaue Präzisionsarbeit verlangte den Beteiligten alles ab.
Trotzdem war es auch möglich, hochstehende Gespräche zu führen oder nicht ganz so hochstehend zu tratschen.
Sogar eine Kaffee- und Gipfelipause wurde uns gewährt, die Gipfeli oder wohl besser beschrieben als Jumbogipfel, offeriert von unserer lieben Kirchenoberin.
Auch die Gestelle im Abstellraum wurden geleert und der Inhalt verpackt, sowie alles Büro- und Unterrichtsmaterial aus diversen Schränken.
Wie es sich gehört, wurden alle Kisten gewissenhaft beschriftet, um einem Tohuwabohu beim Umzug entgegenzuwirken.
Um 11 Uhr 30 mitteleuropäischer Zeit konnte die Operation Zügelkiste als erfolgreich durchgeführt und für beendet erklärt werden.
Abgekämpft und ermüdet, aber dennoch zufrieden im Herzen gingen die glorreichen Fünf von dannen.
Fazit: Eine Kirchgemeinde lebt nicht nur von tiefsinnig hochtrabenden Predigten im Sonntagsgottesdienst, sondern auch von einem friedlichen, gemeinsamen Wirken in verschiedensten Projekten. Auch das Zwischenmenschliche soll und muss gepflegt werden, genauso wie das Gebet. Dabei schaut uns ganz sicher Jemand wohlwollend zu und hat Freude an seinen nicht immer pflegeleichten Schäfchen.
Die Helfergruppe bestand aus vier Frauen und einem Mann, dies wohl nicht ohne Grund. Für derartige hochdifficile Arbeiten sind grobmotorisch veranlagte Männerhände eher ungeeignet. Trotz der Anwesenheit eines Exemplars der Gattung des starken Geschlechts, kam es wie durch ein Wunder zu keinem Schadensereignis…..
Aussicht: Nächste Woche wird die Küche im GT demontiert. Nachfolgend wird sie im Pfarrhaus wieder eingebaut. Unsere Kirchgemeinde sitzt nun sozusagen auf gepackten Kisten, in der frohen Erwartung auf muskelstrotzende Zügelmänner, die alles ins neue Zuhause im Pfarrhaus transportieren werden.
Rückblick und ein grosses Dankeschön:
Vor ein paar Jahren leisteten viele Freiwillige unzählige Stunden an Arbeit für den Umbau des GTs. Sie opferten ihre Freizeit und waren mit Herzblut bei der Sache.
Einige von euch werden mit gemischten Gefühlen auf die Aufhebung des GTs und den Umzug ins Pfarrhaus schauen,
was sehr verständlich ist.
Darum ein ganz grosses Dankeschön für eure geleistete Arbeit und dass wir den GT für einige Jahre dank euch nutzen durften.
Freuen wir uns aber auch zusammen auf unser neues Kirchenzentrum im Pfarrhaus.
Christian Stamm


