Von Leuen, Löwen und Zwergschweinen
Der Herbstausflug der Kirchgemeinden Gächlingen und Neunkirch führte nach Luzern auf den Kulturhof Hinter Musegg. Nach dem währschaften Zmittag stiegen die Klettgauer Frauen und Männer auf die Stadtmauer und besuchten die bekannten Sehenswürdigkeiten.
Marianne Näf-Bräker,
Die Löwen-Skulptur in der mächtigen Felswand wird jedes Jahr von mehr als einer Million Touristen besucht. Höchste Zeit, dass sie einige Klettgauerinnen auch mal in natura gesehen haben! Wie der Name Denk-mal sagt, regt es zum Nachdenken an, ob man sich an sterbende Soldaten mit einem Monument erinnern soll. Mark Twain bezeichnete es als das „traurigste und bewegendste Stück Stein der Welt“.
In unmittelbarer Nähe liegt der Gletschergarten, der von ein paar Reise-Teilnehmern besucht wurde. Andere begaben sich zur malerischen Kapellbrücke, spazierten dem See entlang und trafen sich beim Apéro an der Reuss.
Vor dem Stadtbummel genoss die Reisegruppe in der Hofbeiz Hinter Musegg einen ausgezeichneten Hackbraten, Kartoffelstampf und frisches Gemüse. Der Protest des Zwergschweins Louis, der sein Futter gegen die Zwergziege verteidigte, erinnerte daran, dass man sich auf einem Bauernhof befand – in der Stadt Luzern. Direkt hinter dem Hof erhebt sich die gut erhaltene Stadtmauer mit Zinnen und Türmen, die für alle Besucherinnen und Besucher zugänglich ist. Leider kam der Reisebus bald nach dem Zmittag, um die Gruppe in die Stadt zu befördern, so dass für die Besichtigung nur wenig Zeit blieb. Auch der Kulturhof hätte weitere Angebote, die auf später verschoben werden mussten: Hochlandrinder und Alpacas und einen Lehrpfad mit einem Wissensquiz.
Für die reiselustigen Gächlinger und Neunkircher war es ein gemütlicher und lehrreicher Tag. Der Chauffeur Jonas Waldmeier erzählte Interessantes zu Dörfern, Strassen und dem Parkier-Regime der Stadt Luzern. Unter strenger Kontrolle konnten die Passagiere mitten in der Stadt aus- und einsteigen. Aber der Bus musste während der Wartezeit auf einem Parkplatz ausserhalb des Zentrums abgestellt werden. Alles klappte wie am Schnürchen, auch dank den Reiseleiterinnen Ruth Schönenberger und Margrit Biller. Und der Leuen? Im Landgasthof mit diesem Namen kehrten die knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Vormittag zum Kafi-Halt in Uitikon ein. Ein wunderbares und gastfreundliches Haus, vor dem ein Car ohne Probleme parkieren kann.