Projekt «Kunst am Bau» Zwinglikirche

Bild wird geladen...
Textvorhang (Foto: Heinz Lacher)
Ein langer Weg war es bis zum Ziel. Vielleicht erinnern Sie sich, wie alles angefangen hatte. Im Gemeindebrief vom April 07 forderten wir Sie auf, uns Sprüche, Zitate oder eigene sinnliche Worte für ein Projekt zu zusenden.
Martina Tinner
Abschliessende Worte
zum Projekt «Kunst am Bau»

  
Nun ist es also soweit: seit Ende Mai hängen die flächigen Textilbahnen mit den eingestanzten Zitaten in der Zwinglikirche!
  
Ein langer Weg war es bis zum Ziel. Vielleicht erinnern Sie sich, wie alles angefangen hatte. Im Gemeindebrief vom April 07 forderten wir Sie auf, uns Sprüche, Zitate oder eigene sinnliche Worte für ein Projekt zu zusenden. Wir bekamen an die 30 Antworten, mit denen wir von nun an kreativ und gedankenvoll umgehen mussten. Wir veranstalteten einen Info- und Diskussionsabend, um Ideen, Anregungen und Wünsche bezüglich eines «Kunstobjektes» zu sammeln. Es kristallisierten sich zwei Ebenen heraus, zum einem eine textile Gestaltung im Innenraum, zum anderem eine Art Installation im Gartenbereich. Beide Wege wurden intensiv weiter verfolgt. Mit der Stadtgärtnerei und einer Gruppe von interessierten Mitgliedern besprach man verschiedene Möglichkeiten, die sich aber bald als zu kostspielig und auch sehr zeitaufwändig erwiesen. Für den Innenraum waren die Angaben komplexer und einfacher zu verfolgen. Die Fenster sollten miteinbezogen werden, eine gewisse Verbindung und doch Transparenz zur Aussenwelt musste sichtbar werden. So stiess die Idee der textilen Spruchbahnen auf allgemeines Gefallen. Die Baukommission empfahl bald darauf, sich auf ein Thema zu konzentrieren und sicherte uns die finanzielle Unterstützung zu. Am Einweihungsgottesdienst bot sich für den Besucher die Gelegenheit, vier Texte aus unserer Sammlung auszuwählen, welche dann auf Textilflächen festgehalten werden sollten. Nachdem wir die Wahl des textilen Untergrundes (ein netzartiges Gewebe aus hochwertigen Kunstfasern) bestimmt hatten und uns für das Ausstanzen der Buchstaben durch ein Laserverfahren einigten, wurde der Auftrag vergeben. Nach weiteren sechs Wochen war es dann endlich soweit und die Spruchbahnen wurden fachmännisch installiert. Betrachten wir das entstandene Werk als Ganzes, so gibt es unserer Zwinglikirche weiterhin die Bedeutung eines Ortes der besinnlichen und religiösen Begegnung, auch wenn die Räumlichkeiten heute für andere Zwecke vermietet werden können. In diesem Sinne möchten wir das Projekt «Kunst am Bau» abschliessen und allen ganz herzlich danken, die in der einen oder anderen Weise mitgewirkt haben.
Martina Tinner
Projektleiterin «Kunst am Bau»

  
«Es gibt keinen Weg zum Frieden,
denn Frieden ist der Weg.»

Mahatma Gandhi

«Gott kann nur lieben»
Frère Roger

Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen
zu unterscheiden.»

Friedrich Oetinger