Zwingli Konfirmandenklasse

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Zwingli Konfirmanden 09/10 Girl + Boy (Foto: Heinz Lacher)
Die Konfirmanden und Konfirmandinnen berichten aus dem Unterricht.
Beatrice Kunz
Bettina: Vieles haben wir schon gemacht, vom Theatersspielen bis hin zum Kranzen. Nicht immer hat es Spass gemacht, und trotzdem hat es auch Sachen gegeben, die Spass gemacht haben. Spass macht es, wenn man die Gesichter von Menschen sieht, die mit glänzenden Augen zu dir schauen und du merkst, dass es ihnen gefällt, was du vorbereitet hast.
Fiona: Ich fand den „Kranztag“ lustig und kreativ. Es war nie langweilig, und man konnte selbständig arbeiten. Die Konfstunden finde ich manchmal ein bisschen langweilig; vielleicht könnte man mehr draussen machen oder Ausflüge planen. Sonst mag ich den Konfunterricht eigentlich immer.
Giannina: Wir haben schon vieles gemacht: Theater gespielt, eine Klagemauer gebastelt, eigene Samichlausgeschichten vorgetragen, Kränze gemacht. Es hat mir Spass gemacht, Kontakt mit Kollegen und Erwachsenen zu haben. Wichtig ist mir: Freude haben und Spass, der Kontakt mit Freunden und Neues dazulernen. Allerdings war der Unti auch ein paar Mal zu lang und zu langweilig.
Nadine: Ich fand es immer sehr spannend und interessant. Das Pizza-Essen war das beste Erlebnis. Das Kranzen war eine gute Sache, denn die Leute haben sich sehr darüber gefreut. Das Beste am Konf sind die Ausflüge. Ich freue mich sehr aufs Konflager am Meer!
Pearl: Bis jetzt hat mich im Konfunti gefreut, dass ich meine Freunde sehen kann. Aufgeregt hat mich, dass wir ein Samichlaus-Gedicht vortragen müssen. Wir mussten es ständig wiederholen, obwohl es eigentlich gleich klang. Das hat mich sehr genervt. Ich habe ehrlich gesagt auch keine Motivation für das.
Bastian: Der Flüchtlingstag war toll, besonders weil wir erfuhren, wie es Flüchtlingen in der Schweiz geht. Wir haben den Film „Brave Heart“ von und mit Mel Gibson zu schauen begonnen, was spannend war. Denn man hat erfahren, dass es den Schotten früher miserabel ging. Es ist ausserdem mein Lieblingsfilm. Wir hatten einen Musikworkshop ohne richtige Musikinstrumente, was langweilig war.
Elmar: Den Konftag über die Flüchtlinge fand ich sehr interessant. Ich habe viel gelernt. Der Tag mit dem Theatermann hat mich gestresst, weil wir so lange immer dasselbe machen mussten.
Ricky: Heute mussten wir kranzen. Ich war zwar der langsamste, aber ich finde meinen Kranz sehr schön!
Ronny: Ich habe grundsätzlich nichts am Unterricht auszusetzen; im grossen und ganzen finde ich ihn recht gut. Bisher haben wir einen Film geschaut, über Flüchtlinge gesprochen und vieles mehr. Das spannendste fand ich den Waldfriedhofbesuch. Dort habe ich sehr viel gelernt und gesehen.
Mir gefällt auch das Klima untereinander; die anderen Konfirmanden(innen) sind alle sehr nett.
Beatrice Kunz: Vom Konfunterricht blieben mir bisher jene Stunden am besten in Erinnerung, in denen die Konfirmanden und Konfirmandinnen Theorie und Praxis verbinden konnten, also am Flüchtlingstag, beim Bau der Klagemauer (Thema Gebet), in den Workshops als Vorbereitung für den Samichlaus-Gottesdienst (Thema Auftritts- und Ausdruckskompetenz) sowie im Waldfriedhof und beim Kranzen (Thema Tod). Ich hoffe, es konnten alle das aus diesen Stunden mitnehmen, was sie zurzeit für sich brauchen. Mich hat besonders aufgestellt, dass die Klasse sich engagiert beteiligt und so offen ihre Meinung sagt! Deshalb freue ich mich auf die kommenden Gespräche und das weitere gemeinsame Unterwegssein in Richtung Lager und Konfirmation.