In der St. Anna-Kapelle in Schaffhausen fand eine besondere Gedenkfeier für verstorbene Tiere statt. Eingeladen waren alle Menschen, die um ein Tier trauern oder sich erinnern möchten – unabhängig von religiöser Zugehörigkeit.
Adriana Di Cesare,
Die Feier bot Raum für Dankbarkeit, Erinnerung und Trauer. In ruhiger Atmosphäre, getragen von Orgelmusik gespielt von Carlos Greull, wurde deutlich, wie tief die Beziehung zwischen Mensch und Tier sein kann. Die Sozialdiakonin Adriana Di Cesare las Texte aus Literatur und Bibel – unter anderem aus dem Buch Kohelet – die den Gedanken eine Sprache gaben und die Verbundenheit allen Lebens in den Mittelpunkt stellten.
Besonders berührend waren die Lesungen aus dem Buch «Sein Geruch nach dem Regen» von Cédric Sapin-Defour. In schlichten, eindrücklichen Worten wurde die Nähe zwischen Mensch und Tier ebenso spürbar wie die leisen Veränderungen des Älterwerdens und die Erfahrung des Verlusts. Viele Teilnehmende konnten sich darin wiederfinden.
Ein zentrales Element war das Kerzenritual: Die Teilnehmenden waren eingeladen, eine Kerze zu entzünden, den Namen ihres Tieres auszusprechen oder einen persönlichen Gedanken zu teilen. Diese Momente waren geprägt von grosser Offenheit und gegenseitigem Respekt.
Auch die Erfahrung von Abschied und Vergänglichkeit fand ihren Platz – ebenso wie die Hoffnung, dass das, was war, in veränderter Form weiterlebt. Ein Wort von Dietrich Bonhoeffer brachte dies zum Ausdruck: Dankbarkeit kann die Erinnerung wandeln – von schmerzhaftem Verlust hin zu einem kostbaren inneren Schatz.
Die Feier zeigte, wie wichtig es ist, auch der Trauer um Tiere Raum zu geben – und wie verbindend solche gemeinsamen Momente sein können.
Besonders berührend waren die Lesungen aus dem Buch «Sein Geruch nach dem Regen» von Cédric Sapin-Defour. In schlichten, eindrücklichen Worten wurde die Nähe zwischen Mensch und Tier ebenso spürbar wie die leisen Veränderungen des Älterwerdens und die Erfahrung des Verlusts. Viele Teilnehmende konnten sich darin wiederfinden.
Ein zentrales Element war das Kerzenritual: Die Teilnehmenden waren eingeladen, eine Kerze zu entzünden, den Namen ihres Tieres auszusprechen oder einen persönlichen Gedanken zu teilen. Diese Momente waren geprägt von grosser Offenheit und gegenseitigem Respekt.
Auch die Erfahrung von Abschied und Vergänglichkeit fand ihren Platz – ebenso wie die Hoffnung, dass das, was war, in veränderter Form weiterlebt. Ein Wort von Dietrich Bonhoeffer brachte dies zum Ausdruck: Dankbarkeit kann die Erinnerung wandeln – von schmerzhaftem Verlust hin zu einem kostbaren inneren Schatz.
Die Feier zeigte, wie wichtig es ist, auch der Trauer um Tiere Raum zu geben – und wie verbindend solche gemeinsamen Momente sein können.