Am letzten Sonntag lud die Kirchgemeinde Burg zum vielgestaltigen Gottesdienst im Försterhus ein. In der grossen Scheune fanden alle einen schönen Schattenplatz. Die Musikgesellschaft Eschenz eröffnete den Gottesdienst und trug viel zur guten Stimmung bei. Voll froher Erwartung fühlte das kleine Mädchen, das getauft wurde das Taufwasser und war dann ganz aufmerksam dabei, wie Pfarrer Beat Junger ihr drei Kreuze mit Wasser auf die Stirn malte. Die grosse Kinderschar folgte anschliessend Jennifer Graf hinters Haus und hörte die Geschichte, wie vier mutige Männer ihren gelähmten Freund durch das Dach zu Jesus hinunterliessen, weil sie vor lauter Menschen nicht durch die Tür hereinkamen.
Corinna Junger,
Beat Junger nahm diese Geschichte in der Predigt auf, fragte aber die verblüffte Gemeinde zuerst: «Haben Sie Trampolin-Erfahrung?» Auf einem Trampolin ist es spannend zu hüpfen. Am einfachsten geht es allein. Wenn aber mehrere gleichzeitig auf einem Trampolin springen, dann wird es anspruchsvoll. Denn alle, auch die, die am Rand sitzen, spüren das Hüpfen der anderen und werden mehr oder weniger durchgeschüttelt. Es macht keinen Spass, wenn einer sich in die Mitte stellt und wie wild hüpft und seine Freude daran hat, alle durchzuschütteln. Solche Trampolin-Erfahrungen machen wir seit eh und je in der Welt. Wir müssen nicht weit schauen, und da gibt es einflussreiche Leute, die sich einen Heidenspass daraus machen, alle anderen durchzuschütteln.
Ganz anders die vier mutigen Männer mit ihrem gelähmten Freund: Sie wollen in die Mitte zu Jesus wegen ihres gelähmten Freundes. Sie bringen den, der immer am Rand stand, zu den Leuten in die Mitte, zu Jesus. «Du kannst helfen!» Und was passiert jetzt?! Jesus heilt diesen Menschen. Und dieser steht auf, er strahlt, steht in der Mitte, bewegt sich und alle sind bewegt von dem, was hier geschieht! Ein Mensch richtet sich auf, kommt endlich auf Augenhöhe, das Vergangene lähmt ihn nicht mehr. Er ist frei, mutig und findet einen ganz neuen Platz in der Gesellschaft, in seinem Städtchen. Herrlich, wo einer heilsam das menschliche, allzumenschliche Machtspiel durchbricht. So dass jeder seinen Ort finden kann.
Nach der Predigt durften sich die neuen KonfirmandInnen in die Mitte stellen und sich vorstellen. Beim Segen duftete es schon würzig vom Grill her. Der Gottesdienst klang im gemütlichen Rahmen aus. Zum Ständchen der Musikgesellschaft wurde geplaudert und den Würsten und dem Dessert zugesprochen.
Ein herzliches Dankeschön dem Kirchenstand und allen weiteren Helfenden!
Ganz anders die vier mutigen Männer mit ihrem gelähmten Freund: Sie wollen in die Mitte zu Jesus wegen ihres gelähmten Freundes. Sie bringen den, der immer am Rand stand, zu den Leuten in die Mitte, zu Jesus. «Du kannst helfen!» Und was passiert jetzt?! Jesus heilt diesen Menschen. Und dieser steht auf, er strahlt, steht in der Mitte, bewegt sich und alle sind bewegt von dem, was hier geschieht! Ein Mensch richtet sich auf, kommt endlich auf Augenhöhe, das Vergangene lähmt ihn nicht mehr. Er ist frei, mutig und findet einen ganz neuen Platz in der Gesellschaft, in seinem Städtchen. Herrlich, wo einer heilsam das menschliche, allzumenschliche Machtspiel durchbricht. So dass jeder seinen Ort finden kann.
Nach der Predigt durften sich die neuen KonfirmandInnen in die Mitte stellen und sich vorstellen. Beim Segen duftete es schon würzig vom Grill her. Der Gottesdienst klang im gemütlichen Rahmen aus. Zum Ständchen der Musikgesellschaft wurde geplaudert und den Würsten und dem Dessert zugesprochen.
Ein herzliches Dankeschön dem Kirchenstand und allen weiteren Helfenden!


