Ein Tag auf der Blumeninsel ...
Ökumenischer Seniorenausflug im September 2023
Nyree Heckmann,
Mit Vorfreude auf den heutigen ökumenischen Ausflugstag starteten wir die gemeinsame Carfahrt in Neuhausen, um 8.30 Uhr am Morgen. Die Temperatur war angenehm, also auf zum Bodensee!
Das erklärte Ziel des heutigen Tages war die Insel Mainau mit ihrer zu jeder Jahreszeit beeindruckenden Pflanzenvielfalt. Um den Spannungsbogen der Anreise noch ein wenig zu erhalten, fuhren wir mit dem Car zunächst nach Konstanz und dann weiter mit dem Schiff über Meersburg zur Mainau. Also einmal quer über den See.
Im Restaurant «Schwedenschenke» waren wir bereits zu einem feinen Zmittag angemeldet und nahmen unseren Weg dorthin über den Dachgarten der Comturey. Dort wehte uns ein leichtes Lüftchen um die Ohren.
Auf den schön gedeckten Tischen grüssten uns bereits bunte Dahlien, die wir ein wenig später – bei der Führung «Das Beste der Mainau» - in ihrer ganzen Pracht haben bewundern können. Frau Lauf, die eine der beiden Führungen bestritt, gab uns kenntnisreich und kurzweilig Auskunft über die Geschichte der Insel, die eigentlich einem Zufall in der Eiszeit zu verdanken ist. Der Abtransport von Gestein im Becken des heutigen Untersees und Überlingersees liess ein kleines Eckchen unbeachtet – die heutige Insel Mainau.
Weiteres lässt sich unter folgender Webadresse noch einmal nachlesen:
www.mainau.de/de/historie
Nach dem 1 ½-stündigen geführten Rundgang blieb noch Zeit zur freien Verfügung, die dann in einem abschliessenden Kaffeetrinken in den Rothausterrassen endete.
Über die Pflanzenvielfalt gäbe es ebenfalls vieles zu sagen. Von den beeindruckenden Mammutbäumen unterschiedlicher Art, der wunderbaren Metasequoia Allee, den Wildrosenstauden und der Dahlienpracht im Spätsommer bis hin zu …
Ach der Platz würde gar nicht reichen.
Fazit:
Eine Fahrt auf die Mainau lohnt sich auf jeden Fall mehr als einmal im Jahr.
Es gibt immer wieder Neues zu entdecken und aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Für die bevorstehende kühlere und manchmal auch grauere Jahreszeit haben wir viele Blumenfarben sammeln und mit heimnehmen können. Nehmen wir Sie im Winter doch immer wieder einmal hervor!
Herzlichen Dank für die gemeinsame Fahrt und Moni Achermann und Rita Koch für die tolle Vorbereitung! Auf bald einmal wieder!
Nyree Heckmann, Pfarrerin
Zum Abschluss noch ein kleiner Ausschnitt von der Website der Insel Mainau:
«Die Metasequoia (auch bekannt als Chinesisches Rotholz) ist ein lebendes Fossil, das bereits zu Zeiten der Dinosaurier existierte. In den 1940er Jahren wurde in China ein lebendes Exemplar entdeckt und nur zehn Jahre später erhielt die Insel Mainau ihr erstes Rotholz vom Königlichen Botanischen Garten "Kew Gardens" in Richmond, Großbritannien. Dieser Baum war damals etwa 30 cm groß. Aus Stecklingen der Mutterpflanze wurden später 52 weitere Exemplare gezogen, die heute eindrucksvoll den Besucherweg zum Schmetterlingshaus säumen und im Sommer kühlen Schatten spenden. Durch das beeindruckende, rasche Jugendwachstum, bezeichnete Lennart Graf Bernadotte den Baum als „METERsequoia“. Die Alleebäume sind bis zu ca. 27 Meter hoch und weisen Stammumfänge von bis zu sechs Meter auf. Der höchste Urweltmammutbaum auf unserer Insel steht im Arboretum, hat eine Höhe von 29 Meter und einen Stammumfang in einem Meter Höhe von über sechs Meter.
Die Metasequoia-Allee auf der Insel Mainau ist mittlerweile über ein halbes Jahrhundert alt und zeigt sich immer noch erhaben und beeindruckend. Das laubabwerfende Nadelgehölz trägt im Frühling und Sommer ein frisches Grün. Bevor der Urweltmammutbaum im Herbst seine Nadeln verliert, beeindruckt er mit einer auffälligen Herbstfärbung in Kupferrot.»
Das erklärte Ziel des heutigen Tages war die Insel Mainau mit ihrer zu jeder Jahreszeit beeindruckenden Pflanzenvielfalt. Um den Spannungsbogen der Anreise noch ein wenig zu erhalten, fuhren wir mit dem Car zunächst nach Konstanz und dann weiter mit dem Schiff über Meersburg zur Mainau. Also einmal quer über den See.
Im Restaurant «Schwedenschenke» waren wir bereits zu einem feinen Zmittag angemeldet und nahmen unseren Weg dorthin über den Dachgarten der Comturey. Dort wehte uns ein leichtes Lüftchen um die Ohren.
Auf den schön gedeckten Tischen grüssten uns bereits bunte Dahlien, die wir ein wenig später – bei der Führung «Das Beste der Mainau» - in ihrer ganzen Pracht haben bewundern können. Frau Lauf, die eine der beiden Führungen bestritt, gab uns kenntnisreich und kurzweilig Auskunft über die Geschichte der Insel, die eigentlich einem Zufall in der Eiszeit zu verdanken ist. Der Abtransport von Gestein im Becken des heutigen Untersees und Überlingersees liess ein kleines Eckchen unbeachtet – die heutige Insel Mainau.
Weiteres lässt sich unter folgender Webadresse noch einmal nachlesen:
www.mainau.de/de/historie
Nach dem 1 ½-stündigen geführten Rundgang blieb noch Zeit zur freien Verfügung, die dann in einem abschliessenden Kaffeetrinken in den Rothausterrassen endete.
Über die Pflanzenvielfalt gäbe es ebenfalls vieles zu sagen. Von den beeindruckenden Mammutbäumen unterschiedlicher Art, der wunderbaren Metasequoia Allee, den Wildrosenstauden und der Dahlienpracht im Spätsommer bis hin zu …
Ach der Platz würde gar nicht reichen.
Fazit:
Eine Fahrt auf die Mainau lohnt sich auf jeden Fall mehr als einmal im Jahr.
Es gibt immer wieder Neues zu entdecken und aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Für die bevorstehende kühlere und manchmal auch grauere Jahreszeit haben wir viele Blumenfarben sammeln und mit heimnehmen können. Nehmen wir Sie im Winter doch immer wieder einmal hervor!
Herzlichen Dank für die gemeinsame Fahrt und Moni Achermann und Rita Koch für die tolle Vorbereitung! Auf bald einmal wieder!
Nyree Heckmann, Pfarrerin
Zum Abschluss noch ein kleiner Ausschnitt von der Website der Insel Mainau:
«Die Metasequoia (auch bekannt als Chinesisches Rotholz) ist ein lebendes Fossil, das bereits zu Zeiten der Dinosaurier existierte. In den 1940er Jahren wurde in China ein lebendes Exemplar entdeckt und nur zehn Jahre später erhielt die Insel Mainau ihr erstes Rotholz vom Königlichen Botanischen Garten "Kew Gardens" in Richmond, Großbritannien. Dieser Baum war damals etwa 30 cm groß. Aus Stecklingen der Mutterpflanze wurden später 52 weitere Exemplare gezogen, die heute eindrucksvoll den Besucherweg zum Schmetterlingshaus säumen und im Sommer kühlen Schatten spenden. Durch das beeindruckende, rasche Jugendwachstum, bezeichnete Lennart Graf Bernadotte den Baum als „METERsequoia“. Die Alleebäume sind bis zu ca. 27 Meter hoch und weisen Stammumfänge von bis zu sechs Meter auf. Der höchste Urweltmammutbaum auf unserer Insel steht im Arboretum, hat eine Höhe von 29 Meter und einen Stammumfang in einem Meter Höhe von über sechs Meter.
Die Metasequoia-Allee auf der Insel Mainau ist mittlerweile über ein halbes Jahrhundert alt und zeigt sich immer noch erhaben und beeindruckend. Das laubabwerfende Nadelgehölz trägt im Frühling und Sommer ein frisches Grün. Bevor der Urweltmammutbaum im Herbst seine Nadeln verliert, beeindruckt er mit einer auffälligen Herbstfärbung in Kupferrot.»
