"Messiah" von Georg Friedrich Händel

Kantorei17<div class='url' style='display:none;'>/kg/neuhausen/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>2825</div><div class='bid' style='display:none;'>38531</div><div class='usr' style='display:none;'>1008</div>

An der Aufführung eines so grossartigen Werkes teilzuhaben, ist immer wieder ein packendes, tiefgreifendes und unbeschreibliches Gemeinschaftserlebnis, wie es nur Chor- und Orchestermitglieder erleben.
Es klingt noch nach unser Konzert. Gelingt es gar, dieses Berührt- und Ergriffensein auf die Zuhörerschaft überspringen zu lassen, dann ist das so etwas, wie wenn für einen kurzen Moment, die Himmelstür zufällig einen Spalt breit offen stehen würde.

Die ansteckende Erzählfreude der Solisten in ihrer unnachahmlichen Leichtigkeit, Präzision und Deutlichkeit bei der musikalischen Gestaltung ihrer Arien, liess die Schwere von uns abfallen, beflügelte und motivierte zu ungeahnten Fähigkeiten, zu begeisternden Höhenflügen. „His yoke is easy, his burthen is light“ (Sein Joch ist sanft, die Last ist leicht) wurde dann auch, wie in der Kritik von Gisela Zweifel in den „Schaffhauser Nachrichten“ beschrieben, zum tänzerischen Höhepunkt der Aufführung.

Wir verdanken unserm jungen Dirigenten Philipp Klahm, dem Tausendsassa, Judith Gamp, der Stimmbildnerin, seinen Solistenfreunden und nicht zuletzt dem Schaffhauser Barock Ensemble, unter der nimmermüden Leitung von Roland Müller, zwei unvergessliche Konzerte im Schaffhauser St. Johann und der Neuhauser reformierten Kirche. Vom Publikum stehend gefeiert und belohnt, nach dem „Halleluja“ jeweils mit einem Zwischenapplaus.

In knapp einem halben Jahr intensiver Probenarbeit hat Philipp Klahm das Unglaubliche mit uns als Laienchor geschafft. Da lüpft es nicht nur dem Klassikkenner Liebenberg die Augenbrauen. In seinem Interview mit dem Dirigenten vor dem Konzert in den „Schaffhauser Nachrichten“, schien er es dem Jungspund nicht zuzutrauen, den Rolls Royces der Klassik in einer derart souveränen und überzeugenden Form zur Aufführung zu bringen.

Susanne Bösch, als Präsidentin der Neuhauser Kantorei hat uns allen das Projekt „Messiah“ zugetraut und mutig den ersten Schritt gewagt, neue Wege zu gehen. Dazu ist ihr herzlich zu gratulieren. Ihren Blumenkranz an der Konzert-Nachfeier hat sie mehr als verdient. Die Chormitglieder haben bewiesen, dass sie bereit und in der Lage sind, unter motivierender, fordernder und fördernder
Anleitung über sich hinaus zu wachsen, Verantwortung zum Gelingen zu übernehmen und nebst den gemeinsamen Proben, an den eigenen Schwachpunkten zu Hause zu arbeiten. Der eine oder andere jüngere Zuwachs könnte uns allerdings nicht schaden.

Die Neuhauser Kantorei kann ihre Verbundenheit zur Neuhauser reformierten Kirchgemeinde mit Händels „Messiah“, einem Werk der Verkündigung einmal mehr festigen. Sie strahlt mit ihren Mitgliedern aus dem ganzen Kanton und darüber hinaus, in die weitere Region ihre 100-jährige Tradition aus und hat ihren anerkannten Platz in der Schaffhauser Chorlandschaft.

So freut es uns, am Schaffhauser Bachfest 2018 mitwirken zu können und Im November die D-Dur-Messe von Antonin Dvorak zur Aufführung zu bringen. Und nun wird es bei uns bereits Weihnachten. Wir machen uns an das Einstudieren des offenen Adventssingens, Ende November und des Adventskonzertes am 10. Dezember 2017.

Wir freuen uns über neue Sängerinnen und Sänger. Interessierte sind ab 29. Mai herzlich willkommen, vielleicht auch einfach mal zum Schnuppern.

Auskunft geben gerne:
Susanne Bösch, Präsisentin 052 649 10 68
Margrit Beyeler, Vizepräsidentin 052 681 17 62

Hans Martin Bernath, Neuhauser Kantorei
aktualisiert mit kirchenweb.ch