Informationen zur Stadtkirche
Herzlich willkommen in unserer schönen Stadtkirche!
Wir freuen uns, Ihnen einige Informationen über unser Kirchengebäude und über
unsere reformierte Kirchgemeinde präsentieren zu dürfen.
Unsere St. Georg-Kirche geht auf die Zeit zwischen 1002-1007 n. Chr. zurück und ist romanischen Ursprungs. Es gab im Lauf dieser Zeit viele bauliche Veränderungen von einer Stiftkirche mit getrennten Räumen für Geistliche und Laien bis zur Zusammenführung aller Gläubigen heute, in der alle Bereiche zugänglich sind.
Unsere Kirchgemeinde ist evangelisch-reformiert und folgt der Theologie des Reformators Huldrych Zwingli: Allein Gottes Wort zu lesen und zu hören, entsprach seiner Auffassung. Kirchenschmuck, Kerzen, Blumen, liturgische Kleidung der Pfarrer wurden aus den Kirchgebäuden entfernt, Kirchenbänke hingegen eingebaut, um die Auslegungen der biblischen Worte sitzend besser verfolgen zu können. Der Altar im Chorraum wurde durch den Abendmahlstisch ersetzt.
Das Kreuz in der Seitenkapelle wurde erst im 20. Jahrhundert aufgestellt. Auch die Blumen und Kerzen sind seitdem eine „Wiederentdeckung“, um möglichst alle Sinne anzusprechen.
Die Eingangstür, der Abendmahlstisch und der Lesepult wurden 1992 vom Künstler Wendelin Matt gestaltet. Deren Figuren stellen biblische Vorbilder dar: Jesus und seine Jünger, sowie Personen aus dem Alten Testament. Ihre Geschichten ermutigen uns, unseren persönlichen Weg mit Gott zu gehen.
Haben Sie den Jesus als Auferstandenen als eine der drei Figuren am Ambo (Lesepult) erkannt?
Die Glasfenster im Chorraum stammen aus dem Jahr 1932 und wurden vom Künstler Werner Schaad geschaffen. Sehen Sie in der Anordnung der Fenster ein Kreuz, einen Engel oder die einzelnen Fenster oder noch anderes? Alles ist richtig.
Die Fenster der Seitenschiffe wurden im 16. Jahrhundert von wohlhabenden Bürgern oder Adligen gespendet. Die Originale sind heute im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen zu sehen.
Die Orgel wurde 1992 von der Firma Metzler Orgelbau AG gebaut.
Beachten Sie im Chorraum beispielsweise das Sakramentshäuschen mit seinem Gitter, oder betrachten Sie die neuzeitliche Inschrift auf dem Fussboden.
Wertvolle Wandmalereien aus dem 14./15. Jahrhundert befinden sich im Chorraum und in der nördlichen Seitenkapelle, welche durch die Glastür zu bewundern sind. Die Wandmalereien im Chorraum zeigen Kaiser Heinrich II. und seine Frau und die in der Seitenkapelle Stifter Herzog Burchard III. von Schwaben und seine Frau Hadwig.
Im Chorraum ist die linke Wandmalerei eine Darstellung von dem Mutterkloster auf dem Hohentwiel in Singen und seinen Stiftern: Herzog Burchard III. von Schwaben und seine Gemahlin Hadwig.
Kaiser Heinrich II. hat den Neubau eines Klosters in Stein a.Rh. veranlasst. Die Ansicht des neuen Gebäudes nebst Stifter und Stifterin finden Sie in der rechten Wandmalerei.
Erkennen Sie ein Wappen, das heute noch zu einem deutschen Bundesland gehört? Es ist das bayerische Wappen und erinnert an die bayrische Herkunft Kaiser Heinrichs II, der das Kloster 1007 von Hohentwiel bei Singen nach Stein am Rhein verlegen liess.
Die Malereien wurden zur Reformationszeit übertüncht und erst spät wiederentdeckt.
Beachten Sie den Kleidungsstil der damaligen Zeit und den Wunsch der Stifter sich abzubilden.
„Werbung in eigener Sache vor Gott“ mit dem Ziel sich einen Platz im Himmel zu sichern.
Die Stadtkirche, die ursprünglich die Stiftskirche des Klosters St. Georgen war, dient heute, nach der Säkularisierung des Klosters, als Gemeindekirche.
Haben Sie unsere Gottesdienstzeiten und Konzerte schon zur Kenntnis genommen? Musik spielt eine tragende und verbindende Rolle in unserem Gemeindeleben. Sie sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen!
Entzünden Sie gerne eine Kerze, nehmen Sie ein biblisches Wort mit auf den Weg und hinterlassen Sie eine Botschaft in unserem Gästebuch. Mit Ihrer Spende in einen der beiden Opferstöcke im Eingangsbereich unterstützen Sie unsere Gemeindearbeit. Wir danken Ihnen herzlich dafür.
HERZLICHEN DANK und EINE GESEGNETE ZEIT wünscht Ihnen
Die Kirchgemeinde Stein-Hemishofen
Autorin: Dagmar Bertram
Wir freuen uns, Ihnen einige Informationen über unser Kirchengebäude und über
unsere reformierte Kirchgemeinde präsentieren zu dürfen.
Unsere St. Georg-Kirche geht auf die Zeit zwischen 1002-1007 n. Chr. zurück und ist romanischen Ursprungs. Es gab im Lauf dieser Zeit viele bauliche Veränderungen von einer Stiftkirche mit getrennten Räumen für Geistliche und Laien bis zur Zusammenführung aller Gläubigen heute, in der alle Bereiche zugänglich sind.
Unsere Kirchgemeinde ist evangelisch-reformiert und folgt der Theologie des Reformators Huldrych Zwingli: Allein Gottes Wort zu lesen und zu hören, entsprach seiner Auffassung. Kirchenschmuck, Kerzen, Blumen, liturgische Kleidung der Pfarrer wurden aus den Kirchgebäuden entfernt, Kirchenbänke hingegen eingebaut, um die Auslegungen der biblischen Worte sitzend besser verfolgen zu können. Der Altar im Chorraum wurde durch den Abendmahlstisch ersetzt.
Das Kreuz in der Seitenkapelle wurde erst im 20. Jahrhundert aufgestellt. Auch die Blumen und Kerzen sind seitdem eine „Wiederentdeckung“, um möglichst alle Sinne anzusprechen.
Die Eingangstür, der Abendmahlstisch und der Lesepult wurden 1992 vom Künstler Wendelin Matt gestaltet. Deren Figuren stellen biblische Vorbilder dar: Jesus und seine Jünger, sowie Personen aus dem Alten Testament. Ihre Geschichten ermutigen uns, unseren persönlichen Weg mit Gott zu gehen.
Haben Sie den Jesus als Auferstandenen als eine der drei Figuren am Ambo (Lesepult) erkannt?
Die Glasfenster im Chorraum stammen aus dem Jahr 1932 und wurden vom Künstler Werner Schaad geschaffen. Sehen Sie in der Anordnung der Fenster ein Kreuz, einen Engel oder die einzelnen Fenster oder noch anderes? Alles ist richtig.
Die Fenster der Seitenschiffe wurden im 16. Jahrhundert von wohlhabenden Bürgern oder Adligen gespendet. Die Originale sind heute im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen zu sehen.
Die Orgel wurde 1992 von der Firma Metzler Orgelbau AG gebaut.
Beachten Sie im Chorraum beispielsweise das Sakramentshäuschen mit seinem Gitter, oder betrachten Sie die neuzeitliche Inschrift auf dem Fussboden.
Wertvolle Wandmalereien aus dem 14./15. Jahrhundert befinden sich im Chorraum und in der nördlichen Seitenkapelle, welche durch die Glastür zu bewundern sind. Die Wandmalereien im Chorraum zeigen Kaiser Heinrich II. und seine Frau und die in der Seitenkapelle Stifter Herzog Burchard III. von Schwaben und seine Frau Hadwig.
Im Chorraum ist die linke Wandmalerei eine Darstellung von dem Mutterkloster auf dem Hohentwiel in Singen und seinen Stiftern: Herzog Burchard III. von Schwaben und seine Gemahlin Hadwig.
Kaiser Heinrich II. hat den Neubau eines Klosters in Stein a.Rh. veranlasst. Die Ansicht des neuen Gebäudes nebst Stifter und Stifterin finden Sie in der rechten Wandmalerei.
Erkennen Sie ein Wappen, das heute noch zu einem deutschen Bundesland gehört? Es ist das bayerische Wappen und erinnert an die bayrische Herkunft Kaiser Heinrichs II, der das Kloster 1007 von Hohentwiel bei Singen nach Stein am Rhein verlegen liess.
Die Malereien wurden zur Reformationszeit übertüncht und erst spät wiederentdeckt.
Beachten Sie den Kleidungsstil der damaligen Zeit und den Wunsch der Stifter sich abzubilden.
„Werbung in eigener Sache vor Gott“ mit dem Ziel sich einen Platz im Himmel zu sichern.
Die Stadtkirche, die ursprünglich die Stiftskirche des Klosters St. Georgen war, dient heute, nach der Säkularisierung des Klosters, als Gemeindekirche.
Haben Sie unsere Gottesdienstzeiten und Konzerte schon zur Kenntnis genommen? Musik spielt eine tragende und verbindende Rolle in unserem Gemeindeleben. Sie sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen!
Entzünden Sie gerne eine Kerze, nehmen Sie ein biblisches Wort mit auf den Weg und hinterlassen Sie eine Botschaft in unserem Gästebuch. Mit Ihrer Spende in einen der beiden Opferstöcke im Eingangsbereich unterstützen Sie unsere Gemeindearbeit. Wir danken Ihnen herzlich dafür.
HERZLICHEN DANK und EINE GESEGNETE ZEIT wünscht Ihnen
Die Kirchgemeinde Stein-Hemishofen
Autorin: Dagmar Bertram
