Ein kleiner Teil Toggenburg (Frauenchorreise)

Frauenchorreise ins Toggenburg (Iltios)<div class='url' style='display:none;'>/kg/schleitheim/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4681</div><div class='bid' style='display:none;'>47858</div><div class='usr' style='display:none;'>330</div>

Der Frauenchor Schleitheim besuchte den Toggenburger Klangweg.
Christine Brütsch
Um halb acht am 23. August machten sich 12 Chorfrauen und die Dirigentin auf die jährliche Reise, die uns dieses Jahr ins Toggenburg führte. Mit Bus, Zug und Panorama-Postauto reisten wir nach Krummenau, wo wir die Standseilbahn auf den Iltios bestiegen. Einige von uns kannten dieses Gebiet nur im Winter vom Skifahren, und so war das eine ganz andere Sicht der Gegend, die wir bei strahlendem Sonnenschien erreichten. Nach einem Kaffeehalt stand der Wanderung nichts mehr im Wege, die uns zum Teil dem Klangweg am Fusse der Churfirsten entlang führte. Der Iltios liegt ungefähr im ersten Drittel des Klangweges.

Klangweg
Beim kompletten Klangweg handelt es sich um einen Fusspfad, der zum Musizieren einlädt. 26 Klanginstallationen am Wegrand laden zum Ausprobieren und Bespielen ein. Auf den Texttafeln erfährt man Spannendes zu Klangerzeugung, Bauweise und Stimmung der Instrumente.
Wenn man genug an einer Station getüftelt hat, begibt man sich weiter auf den Weg durch schattige Waldstücke mit vereinzelten Felsgruppen und Findlingen bestückt. Auf solchen Findlingen machten wir Mittagsrast und genossen das mitgeführte Picknick. Nach einer kurzen gesanglichen Einlage, trennte sich die Gruppe. Eine kleine Gruppe blieb noch etwas zurück und genoss die Ruhe und das Nichtstun und wanderte anschliessend zurück zum Iltios. Die grössere Gruppe wanderte weiter in Richtung Sellamatt.

Alp Sellamatt
Die Schreibende erfuhr, dass die Frauen in der modern mit Stein und Holz gestalteten ökumenischen Lukaskapelle auf der Alp Sellamatt auch deren Akustik mit den Liedern Da pacem domine, Lobet und preiset ihr Völker den Herrn und dem israelischen Kanon Hevenu shalom testeten. Die Kapelle liegt an einem schönen Aussichtsplatz auf 1400 m.ü.M., zwischen Chäserrugg und Säntis, inmitten einer faszinierenden Naturlandschaft. Die Kapelle misst 7.5 x 7.5 m und bietet Platz für 80 Personen bei Konzertbestuhlung.

Nach der «Melodiengampfi» des Klangwegs durfte auch der Dessert auf der Terrasse des Alprestaurants nicht fehlen. Nach dieser Rast entschied sich die Gruppe dann für die offenen Sessel der Bahn, glücklich, dass der Fön noch immer das Wetter bestimmte. In Alt St. Johann angekommen, begeisterten sich die Frauen für den Kräutergarten des Klosters und warteten dann auf die Rückfahrt im oberen Stock des Postautos, in welchem bereits die kleine Gruppe Platz genommen hat, die vom Iltis wieder mit der Standseilbahn nach Unterwasser fuhr.

Abschluss in Schaffhausen
In Wattwil angekommen, folgte die Rückreise im Zug nach Schaffhausen, wo uns drei Sängerinnen erwarteten, die leider an der diesjährigen Reise nicht teilnehmen konnten. Zusammen genossen wir im Garten des Rest. Adler das schon zur Tradition gewordene feine Nachtessen, bevor wir den letzten Teil der Reise per Bus zurück nach Schleitheim zurücklegten. Wie heisst es doch? Wenn Engel reisen – die Regenschutz-Utensilien wurden zwar mitgenommen aber nicht benötigt . . . Zum Schluss bleibt mir noch Ursula und Mariuccia im Namen von uns Allen ganz herzlich für die Organisation der diesjährigen Reise zu danken. Es ist ja nicht einfach diese so zu organisieren, dass sie für Alle machbar ist. Nomoll: Tanke villmoll!

Christine Brütsch
Autor: Doris Brodbeck     Bereitgestellt: 27.08.2018