Unbehagen verbinden wir mit etwas Negativem, das sich anbahnt, ankündigt oder abzeichnet. Unbehagen lösen sich auftürmende Gewitterwolken aus, wo wir noch einen weiten Weg vor uns haben. Oder im übertragenen Sinn: Eine vor sich her geschobene mühsame Aufgabe, ein unangenehmer Termin, die dunkle Vorahnung einer Hiobsbotschaft, ein heikles Gespräch, eine Begegnung, deren Ausgang ungewiss ist. Doch am und mit dem Unbehagen können Menschen wachsen und reifen - auch im Glauben.
Matthias Koch,