Hinnehmen oder Annehmen? - Guter Gedanke im Juni

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Unbehagen verbinden wir mit etwas Negativem, das sich anbahnt, ankündigt oder abzeichnet. Unbehagen lösen sich auftürmende Gewitter­wolken aus, wo wir noch einen weiten Weg vor uns haben. Oder im übertragenen Sinn: Eine vor sich her geschobene müh­same Aufgabe, ein unangenehmer Termin, die dunkle Vorahnung einer Hiobs­bot­schaft, ein heikles Gespräch, eine Begegnung, deren Ausgang ungewiss ist. Doch am und mit dem Unbehagen können Menschen wachsen und reifen - auch im Glauben.
Matthias Koch,

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