Brigitte Kohler

Geändert! Morgenbesinnung

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Aufgrund des Versammlungsverbotes im Zusammenhang mit der Coronakrise können zurzeit die Morgenbesinnungen physisch leider
nicht stattfinden. Das Team möchte aber Ihnen seine guten Gedanken trotzdem weitergeben:


Eingangswort
Gott, der Freund der Menschen ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn wahrhaft anrufen. Ps 145, 18

Gebet
Unser Gott,
komm mit in unseren Tag hinein, mit Deinem Licht und Deiner Verheissung! So wie ich gestern mit Dir zur Ruhe gegangen bin, so will ich heute Morgen in diesen neuen Tag gehen, gestärkt und aufgemuntert, getröstet und getragen. Lass Deine Kirchen nicht ruhen, und gebe einem jeden von uns die nötigen Kräfte, dranzubleiben mit wachen, beten und arbeiten, wo immer unser Herz und Mund und Hände es vermögen.
Wir danken Dir dafür!
Amen

Reformiertes Gesangbuch 574,1-5 Er weckt mich alle Morgen

Liebe Freunde der Morgenbesinnung

Hilft beten?
Wir haben es vielleicht schon viele Male gehört und gelesen, dass diese anspruchsvollen Zeiten der Pandemie auch insofern vorteilhafte, sinnvolle Seiten aufweisen, als in der Bevölkerung die bekannte Redensweise „Not lehrt beten“ stärker ins Bewusstsein gedrungen ist. Viel mehr Leute als sonst, sowohl junge als auch ältere Menschen, verspüren in diesen Monaten besonders, dass das Leben zerbrechlich und ungesichert bleibt.

Ich habe in der deutschen Wochenzeitung DIE ZEIT vom 8. April 2020 dazu folgende persönlich Zitate zu unserem heutigen Thema gefunden:

Das Gebet ist immer auch ein Gespräch in sich hinein. Und wenn wir diesen Kanal jetzt nicht öffnen – wann dann?
Martina Weisband, 32, Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschland und stammt aus einer jüdischen Familie aus Kiew.

Natürlich hilft beten! Wie soll der liebe Gott einen denn sonst hören?
Helen Mayer,6, Erstklässlerin aus Hamburg

Ich bin dankbar, dass ich beten kann. Das ist ein Gesprächsfaden im Leben. Und ich bin zutiefst überzeugt, dass Gebete die Welt zum Guten hin prägen können.
Margot Kässmann, 61, evangelische Theologin

Neulich, als viele die Corona-Gefahr noch nicht sahen, sagte ich im Fernsehen: Ich bete für schlechtes Wetter. Als es dann regnete, hiess es: Sie haben ja einen guten Draht! Nein, Gott antwortet nicht auf Anweisung. Es gibt nur die gemeinsame Kraft, die im Gebet entsteht. Und manchmal erlebt man plötzlich ein Wunder.
Bodo Ramelow, 64, Thüringer Ministerpräsident und gläubiger Protestant

Ich bete, seit ich klein bin. Meine Eltern haben mich damit vertraut gemacht. Wenn ich heute zu Gott spreche, wenn mich etwas belastet, in der Familie, bei Freunden, bitte ich um Rat und Hilfe. Oder ich danke für Schönes. Ich habe da grosses Vertrauen. Beten hilft. Es gibt mir Kraft.
Michael Behrendt, 68, Aufsichtsratschef der Reederei Hapag-Lloyd

In schwierigen Zeiten, wie auch jetzt mit Covid-19, könne Gebete einem innerliche Ruhe, Kraft und Hoffnung schenken. Ich richte das Gebet direkt an Gott, und spüre eine Verbindung zu ihm, die mir Mut macht und Zuversicht gibt. Dennoch weiss ich, dass Gebete allein nicht reichen, um betroffenen Menschen zu helfen.
Seyran Ates, 56, Anwältin und Frauenrechtlerin

Unser Kind redet ab und zu mit Gott, das hat ihm sein Vater so beigebracht. Wenn es mir davon erzählt, höre ich genau zu und hoffe, dass es auch noch tun wird, wenn es eines Tages kein Kind mehr ist.
Jana Hensel, 43, ZEIT-Autorin und Mutter eines zwölfjährigen Sohnes


Zum Gebt habe ich unter Leben & Glauben bei der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS folgenden Text zum Gebet gefunden:

Gebet - Aufrichtiges Sprechen zu Gott
Das Gebet ist das Sprechen mit dem lebendigen Gott. Wie jede Kommunikation ist es an ein Gegenüber gerichtet, das hören und antworten kann. Die Bibel zeigt eine Fülle von unterschiedlichen Gebetsformen.

Die Psalmen sind eine Schule des Gebets mit einer beeindruckenden Sammlung von Dank-, Lob-, Bitt- und Klagegebeten. In ihnen kommen alle menschlichen Gefühle, Eindrücke und Erfahrungen vor Gott zur Sprache: Begeisterung, Dankbarkeit, Hoffnung, Freude, Demut, Verzweiflung, Angst, Mutlosigkeit und Wut. In all diesen Gebeten wird das Vertrauen darauf deutlich, in der eigenen Lebenssituation nicht allein zu sein, sondern gehört zu werden, geborgen zu sein und verstehen zu lernen. Gebetet werden kann auch, wenn es den Betenden die Sprache verschlägt und ihnen das Wort im Halse steckenbleibt. Beten ist dann weniger eine Form der Rede, als eine Haltung, mit der Menschen vor Gott stehen und sich bei ihm geborgen wissen. Was mit den Betenden geschieht, ist ebenso ein Geheimnis wie die Gegenwart Gottes selbst.

Das Gebet kann persönlich für sich oder in Gemeinschaft praktiziert werden. Das perfekte Gebet gibt es nicht. Viel entscheidender ist, dass es aufrichtig und ernst gemeint ist. Das «Unser Vater» – ein Gebet, das Jesus seine Jünger lehrte – gilt als christliches Gebet schlechthin und gehört deshalb selbstverständlich in den Gottesdienst.


Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt!
Mk 14,38, Mt 6,13 Lk 11,4
Die beklemmenden Stunden im Garten Gethsemane, in der Passionsgeschichte, zeigt uns den klaren und dringlichen Aufruf von Jesus an seine Jüngerschaft, dranzubleiben – und damit auch an uns.

Stille

Unser Vater

Segen
Gott segne und behüte dich;
Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
Gott erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
Amen

Ich wünsche Euch eine gute Zeit und grüsse Euch herzlich
Kurt Müller
Kontakt: Kurt Müller
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch