Das Reformprojekt «Kirche für morgen» in der reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen fördert flexible Lösungen, bei denen pfarrdienstliche Aufgaben auf verschiedene Berufsgruppen verteilt werden. Es setzt auf flachere Strukturen, neue Formen der Zusammenarbeit und eine zukunftsfähige Entwicklung der Kirchgemeinden
Nina Eigenheer,
Im Kanton Schaffhausen sind 7 der 28 Pfarrgemeinden ohne Pfarrperson. Mit dem, von der Synode abgesegneten, Mischpult-Modell soll die Arbeit, welche bisher hauptsächlich auf den Pfarrpersonen gelastet hat, auf mehrköpfige Teams verteilt werden. Auch meine Anstellung als Koordinatorin der Freiwilligenarbeit in der Pastoralgemeinschaft TOW entstand aus der Mischpult-Idee.
Die geplanten Umstrukturierungen (es handelt sich hier um eine Teilrevision der Kirchenverfassung) bedingt eine Abstimmung; ein Datum ist aktuell noch nicht bekannt.
Radiobeitrag auf Radio Munot vom 4. August 2026
» Radio Munot: Paradigmenwechsel in der evangelisch-reformierten Kirche