Eine Seefahrt, die ist lustig…
Wenn die Senioren der Pastorationsgemeinschaft Trasadingen-Osterfingen-Wilchingen (TOW) einen Ausflug machen, dann gibt es etwas zu erzählen. Eine Reise in drei Akten.
48 Teilnehmende hatten der grossen Hitze getrotzt; die höchste gemessene Temperatur an diesem Mittwoch, waren 38 Grad. Ursprünglich wollten 63 Personen mit, aber eben, das heisse Sommerwetter liess die Anmeldungen schmelzen, wie Glace an der Sonne. Diejenigen, die sich dann trotzdem auf die Reise trauten, wurden mit einem abwechslungsreichen und bestens geplanten Programm belohnt.
Wenn die Senioren der Pastorationsgemeinschaft Trasadingen-Osterfingen-Wilchingen (TOW) einen Ausflug machen, dann gibt es etwas zu erzählen. Eine Reise in drei Akten.
48 Teilnehmende hatten der grossen Hitze getrotzt; die höchste gemessene Temperatur an diesem Mittwoch, waren 38 Grad. Ursprünglich wollten 63 Personen mit, aber eben, das heisse Sommerwetter liess die Anmeldungen schmelzen, wie Glace an der Sonne. Diejenigen, die sich dann trotzdem auf die Reise trauten, wurden mit einem abwechslungsreichen und bestens geplanten Programm belohnt.
Nina Eigenheer,
Eine Seefahrt, die ist lustig …
Die munteren TOW-Senioren reisten fort,
liebe Leute, erfahrt hier Wort für Wort,
was unterwegs so alles geschah –
endlich war der langersehnte Tag da:
Seniorenausflug in drei Akten
Viel Spannung und echte Sonnenglut,
Heiterkeit, gute Stimmung und froher Mut.
Es war der 24. Juni, ein Mittwoch, heiss und klar,
mit gemessen Temperaturen von 38 Grad sogar!
63 Personen waren einst mal angemeldet,
doch so mancher hat sich wieder abgemeldet.
Denn diese Hitze hatten einig gar nicht gerne,
darum wollten sie nicht weg, in die Ferne.
48 Klettgauer aber haben sich mutig aufgemacht.
Und wohl keiner hat am Abend daran gedacht,
hätte er doch besser daheim im kühlen Heim verweilt –
denn der Tag war ganz prächtig und perfekt eingeteilt.
Erster Akt: Fahrt ins Seetal
Kaum rollte unser Rattin-Car in Osterfingen an,
schon stimmt Emil Gysel ein fideles Liedlein an.
In Aargauer Dörflein Brunegg gab es dann schon bald,
zum Glück im angenehmen Schatten, den ersten Halt.
Die grosse Platane schützte uns vor Sonnenbrand,
der Service klappe zügig und Hand in Hand.
Die Clientis BS Bank zeigte uns ihr grosses Herz,
sie spendierte Kaffee und Gipfeli, ohne Scherz.
In Richtung Hallwilersee ging die Fahrt munter weiter,
Pfarrer Jürgen Will mutiert zum kompetenten Reiseleiter.
In Seon hat er gelebt und gearbeitet, rund 6 Jahre,
weiss vieles zur Region und eine Geschichte, eine wahre.
Von einer Braut, die auf dem Weg zur Hochzeit im See versank,
berichtete unser Pfarrer kompetent, frei und frank.
Auch über die Seetalbahn oder die Seengener Pfahlbau-Zeiten
konnte er uns mit spannenden Fakten gut begleiten.
Zweiter Akt: Schiff ahoi!
In Meisterschwanden just angekommen,
hat uns das Schiff MS Delphin aufgenommen.
Zwei Stunden schipperten wir bequem und fein,
über den See -bei Speis und Trank und Sonnenschein.
Die malerischen Hügellandschaften ziehen still vorbei,
der azurblaue Hallwilersee macht uns sorgenfrei.
Das Stroganoff mit Reis schmeckte allen wunderbar,
auch die Getränke; kühl, mit Schaum oder glasklar.
Und jede Brise, ist sie auch noch so klein,
lädt uns förmlich zum Geniessen ein.
Chauffeur Christoph, stets auf unser Wohl bedacht,
hat währenddessen etwas sehr Schlaues gemacht:
Er hat den Rattin-Car gekühlt auf Wohlfühlgrad –
ein wahrer Held, eine richtig coole Hitzetat!
Er meinte dann später noch voller Pflicht:
„So heisse Tage, die kenn auch ich nicht!“
Dritter Akt: Schloss Wildegg
Vom See ging es weiter, ganz ohne Hast,
zum Schloss Wildegg, als nächste Rast.
Der steile Weg bergauf vom Parkplatz zum Tor,
trieb allen den Schweiss in Strömen hervor.
So zog es eben viele so ganz spontan,
zum lauschigen Bistro, statt zum Gartenplan.
Nur zwölf Botaniker, jedoch von hohem Rang,
zogen interessiert den Blumenbeeten entlang.
Um 1700 hatte einst Schlossherr Bernhard Effinger,
geplant und geschaffen wahre Gartendinger:
Ganz wie in Versailles sollte sein Garten sein,
nur etwas kleiner, aber nicht weniger fein.
Gemüse, Kräuter, Beeren, Korn und Mohn,
Farbpflanzen und Sträucher in jeder Variation.
Die Führerin, mit Fachverstand und sehr viel Wissen,
führt durch die Botanik, ich möchte die Tour nicht missen.
Und zum guten Schluss – man glaubt es kaum –
servierte sie uns Leckeres aus dem Gartenraum.
Einen kleinen Imbiss, aus Blüten und Kräutern fein,
frisch gepflückt –und natürlich von Pestiziden rein.
Gestärkt und flink erklomm die tapfere Garten-Schar,
die hundert Stufen der Eibentreppe, ach wie wunderbar.
Noch rasch ein letzter Halt am plätschernden Brunnenrand,
noch etwas Kühlung war gefragt; für den Hals, die Hand.
Heimkehr ins Chläggi
Dann hiess es auch schon wieder: Auf nach Haus!
Unser Ausflug klang gemütlich, aber langsam aus.
Über Brugg, Bad Zurzach und das Deutsche Reich
ging es fast ohne Stau ins Chläggi sogleich.
Und die ganze Reisgruppe war sich wohl einig:
So heiss war's selten – doch nie langweilig!
Drum bleibt von diesem schönen Sommertag,
mehr als nur Sonnenbrand, Schweiss und Plag:
Gemeinschaft, Freude, froher Sinn –
das nimmt man gern nach Hause hin.
Die munteren TOW-Senioren reisten fort,
liebe Leute, erfahrt hier Wort für Wort,
was unterwegs so alles geschah –
endlich war der langersehnte Tag da:
Seniorenausflug in drei Akten
Viel Spannung und echte Sonnenglut,
Heiterkeit, gute Stimmung und froher Mut.
Es war der 24. Juni, ein Mittwoch, heiss und klar,
mit gemessen Temperaturen von 38 Grad sogar!
63 Personen waren einst mal angemeldet,
doch so mancher hat sich wieder abgemeldet.
Denn diese Hitze hatten einig gar nicht gerne,
darum wollten sie nicht weg, in die Ferne.
48 Klettgauer aber haben sich mutig aufgemacht.
Und wohl keiner hat am Abend daran gedacht,
hätte er doch besser daheim im kühlen Heim verweilt –
denn der Tag war ganz prächtig und perfekt eingeteilt.
Erster Akt: Fahrt ins Seetal
Kaum rollte unser Rattin-Car in Osterfingen an,
schon stimmt Emil Gysel ein fideles Liedlein an.
In Aargauer Dörflein Brunegg gab es dann schon bald,
zum Glück im angenehmen Schatten, den ersten Halt.
Die grosse Platane schützte uns vor Sonnenbrand,
der Service klappe zügig und Hand in Hand.
Die Clientis BS Bank zeigte uns ihr grosses Herz,
sie spendierte Kaffee und Gipfeli, ohne Scherz.
In Richtung Hallwilersee ging die Fahrt munter weiter,
Pfarrer Jürgen Will mutiert zum kompetenten Reiseleiter.
In Seon hat er gelebt und gearbeitet, rund 6 Jahre,
weiss vieles zur Region und eine Geschichte, eine wahre.
Von einer Braut, die auf dem Weg zur Hochzeit im See versank,
berichtete unser Pfarrer kompetent, frei und frank.
Auch über die Seetalbahn oder die Seengener Pfahlbau-Zeiten
konnte er uns mit spannenden Fakten gut begleiten.
Zweiter Akt: Schiff ahoi!
In Meisterschwanden just angekommen,
hat uns das Schiff MS Delphin aufgenommen.
Zwei Stunden schipperten wir bequem und fein,
über den See -bei Speis und Trank und Sonnenschein.
Die malerischen Hügellandschaften ziehen still vorbei,
der azurblaue Hallwilersee macht uns sorgenfrei.
Das Stroganoff mit Reis schmeckte allen wunderbar,
auch die Getränke; kühl, mit Schaum oder glasklar.
Und jede Brise, ist sie auch noch so klein,
lädt uns förmlich zum Geniessen ein.
Chauffeur Christoph, stets auf unser Wohl bedacht,
hat währenddessen etwas sehr Schlaues gemacht:
Er hat den Rattin-Car gekühlt auf Wohlfühlgrad –
ein wahrer Held, eine richtig coole Hitzetat!
Er meinte dann später noch voller Pflicht:
„So heisse Tage, die kenn auch ich nicht!“
Dritter Akt: Schloss Wildegg
Vom See ging es weiter, ganz ohne Hast,
zum Schloss Wildegg, als nächste Rast.
Der steile Weg bergauf vom Parkplatz zum Tor,
trieb allen den Schweiss in Strömen hervor.
So zog es eben viele so ganz spontan,
zum lauschigen Bistro, statt zum Gartenplan.
Nur zwölf Botaniker, jedoch von hohem Rang,
zogen interessiert den Blumenbeeten entlang.
Um 1700 hatte einst Schlossherr Bernhard Effinger,
geplant und geschaffen wahre Gartendinger:
Ganz wie in Versailles sollte sein Garten sein,
nur etwas kleiner, aber nicht weniger fein.
Gemüse, Kräuter, Beeren, Korn und Mohn,
Farbpflanzen und Sträucher in jeder Variation.
Die Führerin, mit Fachverstand und sehr viel Wissen,
führt durch die Botanik, ich möchte die Tour nicht missen.
Und zum guten Schluss – man glaubt es kaum –
servierte sie uns Leckeres aus dem Gartenraum.
Einen kleinen Imbiss, aus Blüten und Kräutern fein,
frisch gepflückt –und natürlich von Pestiziden rein.
Gestärkt und flink erklomm die tapfere Garten-Schar,
die hundert Stufen der Eibentreppe, ach wie wunderbar.
Noch rasch ein letzter Halt am plätschernden Brunnenrand,
noch etwas Kühlung war gefragt; für den Hals, die Hand.
Heimkehr ins Chläggi
Dann hiess es auch schon wieder: Auf nach Haus!
Unser Ausflug klang gemütlich, aber langsam aus.
Über Brugg, Bad Zurzach und das Deutsche Reich
ging es fast ohne Stau ins Chläggi sogleich.
Und die ganze Reisgruppe war sich wohl einig:
So heiss war's selten – doch nie langweilig!
Drum bleibt von diesem schönen Sommertag,
mehr als nur Sonnenbrand, Schweiss und Plag:
Gemeinschaft, Freude, froher Sinn –
das nimmt man gern nach Hause hin.
