Am Reformationssonntag 1. November 2026 wurde Selina Knöpfli aus Zürich in der Kirche Oberhallau zur Prädikantin der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen beauftragt. Kirchenrat und Pfarrer Andreas Heieck beauftragte sie in Anwesenheit der Kirchenratsschreiberin Anja Künzler und der Mentorin Pfarrerin Daniela Scherello.
Durch den Besuch des dreijährigen Theologiekurses hatte sich die Ingenieurin und Biologin Selina Knöpfli für das Predigen zu interessieren begonnen und hatte das Homiletikseminar bei Professor Ralph Kunz an der Theologischen Fakultät Zürich besucht. Da es in Zürich den Dienst der Prädikantin nicht gibt, erhielt sie nach weiteren Ausbildungsschritten die Beauftragung zu diesem kirchlichen Dienst im Kanton Schaffhausen.
Kompetenzen verbinden
Die Mentorin, Pfarrerin Daniela Scherello freute sich über die Begeisterung, die sie bei der angehenden Prädikantin erlebte, die sie als Mentorin begleitet hatte. Kirchenrat Andreas Heieck erinnerte an die zusätzlichen Kompetenzen, die sie mitbringe: Mit ihrem ETH-Abschluss als Elektroingenieurin arbeitet sie als Fachingenieurin Netzplanung und ist zudem aufgrund ihres Masters in Ethno-Biologie Adjunktin im Botanischen Garten Zürich, wo sie auch Führungen macht. Ihre Masterarbeit widmete sich Pflanzen auf Friedhöfen und zwar auf Gräbern christlicher, jüdischer und muslimischer Verstorbener. So bringe sie neue Perspektiven in die Predigt ein. Auch Kirchenratsschreiberin Anja Künzler gratulierte ihr im Namen des Kirchenrats. Sie hatte sie bei den Kolloquien, den Fachgesprächen bereits kennengelernt.
Wertvoll für Kirchgemeinden
Kirchgemeindepräsident Fabian Ochsner überbrachte der Prädikantin einen grossen Mumpfel und betonte, wie wichtig es für Kirchgemeinden sei, dass sich Menschen zu kirchlichen Diensten berufen lassen. Er wünschte ihr Gottes Segen auf ihrem Weg und dass sie jeweils die richtigen Worte finde, die Menschen berühren. Sie wird an Silvester wieder in Oberhallau predigen und Anfang November auch in der Zwinglikirche im Gottesdienst der kirchenrätlichen Frauenkommission zusammen mit Pfarrerin Miriam Gehrke.
Diversität in der Kirche
Die Predigt hielt Selina Knöpfli gleich selbst. Paulus habe Diversität in der Kirche gefordert, was sie für ein hoffnungsvolles Konzept hält. Man wähle sich die Aufgaben nicht selbst, es seien Gaben, die Gott einem geschenkt habe. Dabei sei es nicht dienlich zwischen wichtigeren und weniger wichtigen Aufgaben zu unterschieden. Der Vergleich mit dem Körper zeige, dass es wichtiger sei, dass alle ihre Aufgabe versehen.
Sie freut sich, die Treue Gottes zu dieser Welt zu verkünden und fragt sich, wie wir Menschen das Wesen Jesu abbilden könnten und wie wir diesen Dienst so gut wie möglich machen können, damit der Leib funktioniert. Lieder aus dem neuen Gesangbuch Rise up plus und dem Kirchengesangbuch ergänzten den Gottesdienst, den der Organist Márk Horváth virtuos begleitete.
Doris Brodbeck, Kommunikationsbeauftragte
Kompetenzen verbinden
Die Mentorin, Pfarrerin Daniela Scherello freute sich über die Begeisterung, die sie bei der angehenden Prädikantin erlebte, die sie als Mentorin begleitet hatte. Kirchenrat Andreas Heieck erinnerte an die zusätzlichen Kompetenzen, die sie mitbringe: Mit ihrem ETH-Abschluss als Elektroingenieurin arbeitet sie als Fachingenieurin Netzplanung und ist zudem aufgrund ihres Masters in Ethno-Biologie Adjunktin im Botanischen Garten Zürich, wo sie auch Führungen macht. Ihre Masterarbeit widmete sich Pflanzen auf Friedhöfen und zwar auf Gräbern christlicher, jüdischer und muslimischer Verstorbener. So bringe sie neue Perspektiven in die Predigt ein. Auch Kirchenratsschreiberin Anja Künzler gratulierte ihr im Namen des Kirchenrats. Sie hatte sie bei den Kolloquien, den Fachgesprächen bereits kennengelernt.
Wertvoll für Kirchgemeinden
Kirchgemeindepräsident Fabian Ochsner überbrachte der Prädikantin einen grossen Mumpfel und betonte, wie wichtig es für Kirchgemeinden sei, dass sich Menschen zu kirchlichen Diensten berufen lassen. Er wünschte ihr Gottes Segen auf ihrem Weg und dass sie jeweils die richtigen Worte finde, die Menschen berühren. Sie wird an Silvester wieder in Oberhallau predigen und Anfang November auch in der Zwinglikirche im Gottesdienst der kirchenrätlichen Frauenkommission zusammen mit Pfarrerin Miriam Gehrke.
Diversität in der Kirche
Die Predigt hielt Selina Knöpfli gleich selbst. Paulus habe Diversität in der Kirche gefordert, was sie für ein hoffnungsvolles Konzept hält. Man wähle sich die Aufgaben nicht selbst, es seien Gaben, die Gott einem geschenkt habe. Dabei sei es nicht dienlich zwischen wichtigeren und weniger wichtigen Aufgaben zu unterschieden. Der Vergleich mit dem Körper zeige, dass es wichtiger sei, dass alle ihre Aufgabe versehen.
Sie freut sich, die Treue Gottes zu dieser Welt zu verkünden und fragt sich, wie wir Menschen das Wesen Jesu abbilden könnten und wie wir diesen Dienst so gut wie möglich machen können, damit der Leib funktioniert. Lieder aus dem neuen Gesangbuch Rise up plus und dem Kirchengesangbuch ergänzten den Gottesdienst, den der Organist Márk Horváth virtuos begleitete.
Doris Brodbeck, Kommunikationsbeauftragte
