Projekt Cimarosa19 - Übersicht für Teilnehmende
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Domenico Cimarosa (1749-1801)
REQUIEM PRO DEFUNCTIS
für Chor, Soli, Streicher und Bläser, Wort und Tanz
Die «missa pro defunctis», wie Domenico Cimarosa selbst sein Werk 1787 in der Partitur nennt, wird in diesem Konzert als Synthese von Musik, Wort und Tanz der Zuhörerschaft in einem ganz neuen Licht vorgestellt: Die Orchestrierung verleiht im Gegensatz zu den im Original vorgesehenen Streichern und Hörnern mit zusätzlichen Bläsern dem Werk eine helle Strahlkraft (Oboe, Englischhorn, Querflöte, Fagott und Contrafagott, neu arrangiert von Urs Pfister). Texte von Wolfram Kötter, Pfarrer in der Zwingligemeinde Schaffhausen, unterbrechen zudem das Werk an drei Stellen und befragen es unter der Prämisse ‘Requiem und Aufschrei – Widerspruch und Wahrheit’ mit provokativen, versöhnlichen, lauten und stillen Textpassagen. Der gegenreformatorische Text des Requiems wird dadurch in einen reformatorischen Kontext, in einen modernen, zeitgenössischen Zusammenhang gestellt. Damit wird ein Beitrag zur Ökumene geleistet, in dem Sinn, als sogenannt "katholische" Texte durchaus auch Aussagen beinhalten, die nicht konfessionell gebunden, sondern allgemein christlich und damit eben menschlich sind. Leben und Tod, Karfreitag und Ostern, Schuld und Vergebung - das bleiben die grossen Fragen der Menschen. Das Festkonzert ‘500 Jahre Reformation’ soll dazu anregen, über Gegebenes nachzudenken, nach Antworten zu suchen und Neues zu wagen, eben: Reformation heute. Und die Choreographin Sabrina Jud eröffnet mit drei Tänzerinnen der Berner Tanzkompanie "Caméléon-Danse" durch modernen Tanz einen neuen und überraschenden Zugang zum Requiem. Dadurch entsteht eine Synthese von Musik, Wort und Tanz, die das mehr als 200-jährige Werk von Domenico Cimarosa in einem modernen Rahmen als ein grosses Ganzes erscheinen lässt.
Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Zentrums für Vokalmusik.
Idee, Konzept und Leitung: Hanspeter Jud
Ausführende
Probenplan (in Smartphone oder PC importieren (abonnieren): https://www.ref-sh.ch/_kirchenweb/exportical/220.ics)
Domenico Cimarosa (1749-1801)
REQUIEM PRO DEFUNCTIS
für Chor, Soli, Streicher und Bläser, Wort und Tanz
Zurzeit sind keine Daten bekannt.
Die «missa pro defunctis», wie Domenico Cimarosa selbst sein Werk 1787 in der Partitur nennt, wird in diesem Konzert als Synthese von Musik, Wort und Tanz der Zuhörerschaft in einem ganz neuen Licht vorgestellt: Die Orchestrierung verleiht im Gegensatz zu den im Original vorgesehenen Streichern und Hörnern mit zusätzlichen Bläsern dem Werk eine helle Strahlkraft (Oboe, Englischhorn, Querflöte, Fagott und Contrafagott, neu arrangiert von Urs Pfister). Texte von Wolfram Kötter, Pfarrer in der Zwingligemeinde Schaffhausen, unterbrechen zudem das Werk an drei Stellen und befragen es unter der Prämisse ‘Requiem und Aufschrei – Widerspruch und Wahrheit’ mit provokativen, versöhnlichen, lauten und stillen Textpassagen. Der gegenreformatorische Text des Requiems wird dadurch in einen reformatorischen Kontext, in einen modernen, zeitgenössischen Zusammenhang gestellt. Damit wird ein Beitrag zur Ökumene geleistet, in dem Sinn, als sogenannt "katholische" Texte durchaus auch Aussagen beinhalten, die nicht konfessionell gebunden, sondern allgemein christlich und damit eben menschlich sind. Leben und Tod, Karfreitag und Ostern, Schuld und Vergebung - das bleiben die grossen Fragen der Menschen. Das Festkonzert ‘500 Jahre Reformation’ soll dazu anregen, über Gegebenes nachzudenken, nach Antworten zu suchen und Neues zu wagen, eben: Reformation heute. Und die Choreographin Sabrina Jud eröffnet mit drei Tänzerinnen der Berner Tanzkompanie "Caméléon-Danse" durch modernen Tanz einen neuen und überraschenden Zugang zum Requiem. Dadurch entsteht eine Synthese von Musik, Wort und Tanz, die das mehr als 200-jährige Werk von Domenico Cimarosa in einem modernen Rahmen als ein grosses Ganzes erscheinen lässt.
Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Zentrums für Vokalmusik.
Idee, Konzept und Leitung: Hanspeter Jud
Ausführende
| Mitglieder aus den Chören: | ||
| cantemus Rafz | ||
| La Capella Schaffhausen | ||
| Hochrhein-Kammerchor | ||
| andere | ||
| Vokalsoli | ||
| Esther Neuenschwander | Sopran | |
| Alexander Seidel | Altus | |
| Klaus Liebner | Tenor | |
| Thomas Weiss | Bass | |
| Orchester | ||
| Johanna Pfister | Konzertmeisterin, 1. Violine | |
| Simone Flück | 2. Violine | |
| Daniela Oswald | Cello | |
| Beat Küchler | Kontrabass | |
| Renato Bizzotto | Oboe | |
| Jonas Permentier | Englischhorn | |
| Beatrice Kunz | Querflöte | |
| Susanne Roggendorf | Fagott | |
| Vera Röthlisberger | Contrafagott | |
| Charly Fässler | 1. Horn | |
| Patrik Gasser | 2. Horn | |
| Marion Mansour | Truhenorgel | |
| Tanzkompanie 'Caméléon-Danse' | Bern | |
| Sabrina Jud | Choreographie und Tanz | |
| Anja Leber | Tanz | |
| Rahel Kissling | Tanz | |
| Texte | ||
| Wolfram Kötter | Gedanken - Provokationen | |
| Inszenierung | ||
| Miriam Gehrke | ||
| Sabrina Jud | ||
| Wolfram Kötter | ||
| Lichtdesign und Bühnenbau | ||
| Lucas Kötter | 'outstanding events' | |
| Korrepetition | ||
| Regula Belinda Schütt | ||
| Projektleitung | ||
| Hanspeter Jud | Idee, Konzept und Leitung |
Probenplan (in Smartphone oder PC importieren (abonnieren): https://www.ref-sh.ch/_kirchenweb/exportical/220.ics)
Zurzeit sind keine Daten bekannt.


