Kirchgemeindeversammlung Zwingli 2013
Informationsveranstaltung der Kirchgemeinde Zwingli zur laufenden Strukturreform.
Heinz Lacher,
Heinz Lacher begrüsste alle Mitglieder der Kirchgemeinde Zwingli und alle Gäste zur Kirchgemeindeversammlung 2013. (Sonntag 28. April 2013, 11:00h nach dem GD) Die Versammlung beinhaltete im Wesentlichen einen informellen Teil zur Strukturreform der Kirche.
In den Medien wurde schon viel über die laufende Strukturreform innerhalb der Kirche berichtet. Im ganzen Kanton laufen Bemühungen und Verhandlungen unterschiedlichster Art. In allen Fällen wird - und das lässt ja der Titel vermuten - an der Struktur gearbeitet. In der Wirtschaft würde man sagen, die Struktur muss schlanker und effizienter werden. Weil der Mensch sich aber nur ungern vom Bestehenden verabschiedet, fällt dieser Prozess nicht leicht. Insbesondere hat die Kirche hier eine echte Knacknuss zu bewältigen. Denn selten macht man sich mit der Ankündigung von Veränderungen beliebt, insbesondere an einem Ort wie der Kirche, welche so traditionsbewusst organisiert ist.
An der Versammlung fokusierten wir für einmal den Blick auf uns selbst - auf die Kirchgemeinde Zwingli.
Wo stehen wir heute? Pfr. Wolfram Kötter und Heinz Lacher zeigen anhand einer Power Point Präsentation, dass wir aufgrund der Altersstruktur und der sinkenden Mitgliederzahlen sozusagen aus zweierlei Gründen uns zwingend verändern müssen.
(Beachten sie den unten angefügten Link zur Präsentation, welche an der Kirchgemeindeversammlung 2013 gezeigt wurde.)
Was ist bis anhin gelaufen? Heinz Lacher berichtet, dass wir, das heisst Kirchenstand, Synodevertretungen, Schlüsselpersonen unserer Mitarbeiter (Pfarrpersonen, Sozialdiakonin, Sekretariat, Katechetinnen), am 9. März eine Klausur hatten und über Mögliches und Unmögliches beraten, diskutiert und Zukunftsideen für die Kirche hier an unserm Wohnort entworfen haben.
Ergebnisse dieser Klausur sind:
• Oberste Priorität hat eine enge Zusammenarbeit mit der voraussichtlich neu entstehenden Kirchgemeinde Münster/St.Johann.
• Gründe für diese Priorität waren:
- Die Zusammengehörigkeit im Stadtverband.
- Die Wurzeln der Kirchgemeinde Zwingli sind im Münster.
- Mögliche Veränderungen der Gemeindegrenzen könnten die Pfarrstelle in Zwingli sicherstellen.
- Auf Verbandsebene sehen wir die Möglichkeiten, Kirchgemeinden bzw. Predigtstätten mit einem deutlich erkennbaren Profil zu schaffen – das heisst: die Zwinglikirche bleibt in jedem Fall Gottesdienstort.
Bereits im Vorfeld der Kirchgemeindeversammlung konnten Fragen und Anliegen aufgeschrieben werden. Diese Gelegenheit wurde reichlich genutzt und so kamen viele Fragen zur Sprache. Nathalie Schneider hat die eingegangenen Fragen vorgetragen und Heinz Lacher konnte diese ad hock beantworten.
Erwähnenswert ist:
• Insbesondere wollten die Kirchgemeindemitglieder vertieft nachfragen und wissen ob denn eine Fusion zwischen St. Johann, Münster und Zwingli denkbar ist. Der Gedanke, dass so eine neue, grosse Kirchgemeinde entstehen könnte wurde erkannt und mit Interesse zur Kenntnis genommen. Es wurde selbst geäussert, dass man sich dies vorstellen könnte.
• Ebenso wurde diskutiert, wie lange wir wohl als eigenständige Kirchgemeinde überleben würden und wie sinnvoll dies wohl wäre.
• Auch die Kirchensteuer wurde hinterfragt und nach einer allfälligen Erhöhung erkundigt. Momentan ist eine Erhöhung jedoch kein Thema.
• Die zusätzliche Sparbemühung der Politiker, welche mit ESH3 zusätzliche Kirchengelder sparen wollen wurde mit kritischem Unterton in Frage gestellt.
Nach dieser spannenden Kirchgemeindeversammlung waren sich die Anwesenden bewusst, dass wir uns an einem Wendepunkt befinden. Dass die Kirchgemeinde Zwingli in ihrer heutigen Konstellation wohl keine Überlebenschancen hat, war den Anwesenden klar. Dass danach trotzdem eine Zukunft gestaltet werden kann wurde jedoch bekräftigt. Weitere Schritte in die Zukunft werden laufend über den Gemeindebrief kommuniziert.
Heinz Lacher, Kirchenstandpräsident
Link zur Präsentation, welche an der Kirchgemeindeversammlung 2013 gezeigt wurde.
<video>http://www.youtube.com/watch?v=3qz7ZZ4v4qQ&feature=youtu.be</video>
In den Medien wurde schon viel über die laufende Strukturreform innerhalb der Kirche berichtet. Im ganzen Kanton laufen Bemühungen und Verhandlungen unterschiedlichster Art. In allen Fällen wird - und das lässt ja der Titel vermuten - an der Struktur gearbeitet. In der Wirtschaft würde man sagen, die Struktur muss schlanker und effizienter werden. Weil der Mensch sich aber nur ungern vom Bestehenden verabschiedet, fällt dieser Prozess nicht leicht. Insbesondere hat die Kirche hier eine echte Knacknuss zu bewältigen. Denn selten macht man sich mit der Ankündigung von Veränderungen beliebt, insbesondere an einem Ort wie der Kirche, welche so traditionsbewusst organisiert ist.
An der Versammlung fokusierten wir für einmal den Blick auf uns selbst - auf die Kirchgemeinde Zwingli.
Wo stehen wir heute? Pfr. Wolfram Kötter und Heinz Lacher zeigen anhand einer Power Point Präsentation, dass wir aufgrund der Altersstruktur und der sinkenden Mitgliederzahlen sozusagen aus zweierlei Gründen uns zwingend verändern müssen.
(Beachten sie den unten angefügten Link zur Präsentation, welche an der Kirchgemeindeversammlung 2013 gezeigt wurde.)
Was ist bis anhin gelaufen? Heinz Lacher berichtet, dass wir, das heisst Kirchenstand, Synodevertretungen, Schlüsselpersonen unserer Mitarbeiter (Pfarrpersonen, Sozialdiakonin, Sekretariat, Katechetinnen), am 9. März eine Klausur hatten und über Mögliches und Unmögliches beraten, diskutiert und Zukunftsideen für die Kirche hier an unserm Wohnort entworfen haben.
Ergebnisse dieser Klausur sind:
• Oberste Priorität hat eine enge Zusammenarbeit mit der voraussichtlich neu entstehenden Kirchgemeinde Münster/St.Johann.
• Gründe für diese Priorität waren:
- Die Zusammengehörigkeit im Stadtverband.
- Die Wurzeln der Kirchgemeinde Zwingli sind im Münster.
- Mögliche Veränderungen der Gemeindegrenzen könnten die Pfarrstelle in Zwingli sicherstellen.
- Auf Verbandsebene sehen wir die Möglichkeiten, Kirchgemeinden bzw. Predigtstätten mit einem deutlich erkennbaren Profil zu schaffen – das heisst: die Zwinglikirche bleibt in jedem Fall Gottesdienstort.
Bereits im Vorfeld der Kirchgemeindeversammlung konnten Fragen und Anliegen aufgeschrieben werden. Diese Gelegenheit wurde reichlich genutzt und so kamen viele Fragen zur Sprache. Nathalie Schneider hat die eingegangenen Fragen vorgetragen und Heinz Lacher konnte diese ad hock beantworten.
Erwähnenswert ist:
• Insbesondere wollten die Kirchgemeindemitglieder vertieft nachfragen und wissen ob denn eine Fusion zwischen St. Johann, Münster und Zwingli denkbar ist. Der Gedanke, dass so eine neue, grosse Kirchgemeinde entstehen könnte wurde erkannt und mit Interesse zur Kenntnis genommen. Es wurde selbst geäussert, dass man sich dies vorstellen könnte.
• Ebenso wurde diskutiert, wie lange wir wohl als eigenständige Kirchgemeinde überleben würden und wie sinnvoll dies wohl wäre.
• Auch die Kirchensteuer wurde hinterfragt und nach einer allfälligen Erhöhung erkundigt. Momentan ist eine Erhöhung jedoch kein Thema.
• Die zusätzliche Sparbemühung der Politiker, welche mit ESH3 zusätzliche Kirchengelder sparen wollen wurde mit kritischem Unterton in Frage gestellt.
Nach dieser spannenden Kirchgemeindeversammlung waren sich die Anwesenden bewusst, dass wir uns an einem Wendepunkt befinden. Dass die Kirchgemeinde Zwingli in ihrer heutigen Konstellation wohl keine Überlebenschancen hat, war den Anwesenden klar. Dass danach trotzdem eine Zukunft gestaltet werden kann wurde jedoch bekräftigt. Weitere Schritte in die Zukunft werden laufend über den Gemeindebrief kommuniziert.
Heinz Lacher, Kirchenstandpräsident
Link zur Präsentation, welche an der Kirchgemeindeversammlung 2013 gezeigt wurde.
<video>http://www.youtube.com/watch?v=3qz7ZZ4v4qQ&feature=youtu.be</video>