Danke, Andreas Uehlinger
Dieses Bild im Foyer der Steigkirche ist ein Geschenk von Andreas Uehlinger und eine schöne Erinnerung an die Ausstellung im Februar. Der Erlös vom Verkauf der Bilder und von den Kollekten der Begleitveranstaltungen beträgt fast 6000 Fr. und kommt vollumfänglich dem Heim für Menschen mit einer Behinderung in Tiszafüred (Ungarn) zugute.
Markus Sieber,
Liebevoll hat Andreas Uehlinger die Pflanzen in seinem Garten gemalt und gezeichnet und uns von seiner intensiven Beobachtung des Rizinus erzählt. Nicht umsonst beginnt die Bibel mit der Schöpfungsgeschichte, weil das Staunen über die Wunder der Natur für viele Menschen der Zugang zu Gott ist. Längst sind die Bilder wieder abgeräumt, aber es bleiben viele Erinnerungen an schöne Begegnungen im Rahmen der Ausstellung. Da war die Eröffnung mit den vielen Leuten und der feinen Musik der beiden Gitarristen. Oder da war die Freude der Nachbarn, dass sie einmal mehr erfahren haben über die geheimnisvollen Pflanzen im Garten an der Breitenaustrasse. Gerne denke ich auch an den Nachmittag mit Peter Bührer, wie der Rizinus in der Geschichte als Gift und als Heilmittel Verwendung fand. Auch die Lesungen mit den tiefsinnigen Gedichten von Vic Hendry und mit den heiteren Erinnerungen von Bruno Oetterli an die Hohlenbaumstrasse bleiben in lebhafter Erinnerung. Und der Film über das ‚Geheimnis der Heie‘ hat unsere Pläne zu einem Ausflug ins Toggenburg reifen lassen. Vor allem aber haben wir zu danken, denn Andreas Uehlinger hat den ganzen Erlös der Ausstellung, und das sind ca 6000 Fr., dem Behindertenheim in Ungarn geschenkt. Wir sind gespannt, was dort mit dem Geld möglich wird, und werden gerne wieder darüber informieren.
Markus Sieber
Markus Sieber
