Auf den Spuren der Hugenotten- und Waldenser von Schaffhausen bis Thayngen

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Die letzte Etappe von Schaffhausen nach Thayngen wurde bei strahlendem Wetter von über zwanzig Personen bewandert. Zwischenhalte waren beim Gipsmedaillon in Schaffhausen und bei der ehemaligen Einhorn-Apotheke, in Herblingen und in Thayngen.
Doris Brodbeck,
Unterwegs konnte auf interessante Weise viel über die früheren Ereignisse gelernt werden.
In Schaffhausen führte René Specht die Gruppe zum Hugenottenmedaillon im Grossen Haus. Auch die Künstlerin Yulanie Perumbadage äusserte sich als Flüchtling zu dem Bild, das sie als Symbol auch für heutige Flüchtlinge ansieht.
Regula Küpfer und Doris Brodbeck erzählten vor der ehemaligen Einhorn-Apotheke von der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge und von der Familie Laffon, die sich schliesslich in Schaffhausen einbürgern konnte.
In La Résidence in Herblingen wurde die Wandergruppe von Pfarrer Peter Vogelsanger empfangen, der daran erinnerte, das Herblingen damals noch zu Habsburg-Österreich gehörte, wenn auch die niedere Gerichtsbarkeit schon bei Schaffhausen war. Schaffhausen habe später 220'000 Gulden für die Reiatdörfer bezahlt - im Vergleich dazu kostete ein Stadthaus 2'000 Gulden.

Nach dem Mittagessen startete man zur Wanderung von Herblingen nach Thayngen und kam an der alten Kirche vorbei, die heute ein Wohnhaus ist. Man staunte über die abwechslungsreiche Natur, folgte dann dem Biberweg und genoss schliesslich ein kühlendes Glas in der Säge in Thayngen.

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» Link zum Bericht vom 10./11.9.2016
2016-09-24 Hugenotten- und Waldenserweg
25.09.2016
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