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Bericht über Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 19.11.2017

Pfrn. Heidrun Werder<div class='url' style='display:none;'>/kg/thayngen-opfertshofen/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1019</div><div class='bid' style='display:none;'>42158</div><div class='usr' style='display:none;'>1004</div>
Pfrn. Heidrun Werder
Am Sonntag, 19.11.2017 fand die ordentliche (Budget)-Versammlung der Kirchgemeinde Thayngen-Opfertshofen statt. Wollen Sie mehr dazu erfahren? Dann lesen Sie den folgenden Bericht von Aktuar Arthur Waldvogel.
Stefan Bösch,
Heidrun Werder, neue Pfarrerin der Kirchgemeinde
Nun ist es soweit. Die 2. Pfarrstelle der Kirchgemeinde Thayngen-Opfertshofen ist endlich definitiv besetzt. Mit 94 zu 0 Stimmen ist Pfrn. Heidrun Werder glanzvoll gewählt worden.
Nach längerem Suchen und Auswählen konnte die Pfarrwahlkommission der Kirchgemeindeversammlung vom 19. November 2017 endlich eine für die vorgesehenen Aufgaben bestens qualifizierte Kandidatin zur Wahl vorschlagen. Pfrn. Heidrun Werder, geboren und aufgewachsen in Bad Dürrheim ist verheiratet, hat einen erwachsenen Sohn, lebt seit 20 Jahren in der Schweiz und ist Schweizer Bürgerin. Sie hat an der Universität Basel Theologie studiert und ist zurzeit als Pfarrerin in Münchenstein BL tätig. Die Pfarrwahlkommission habe beim Gottesdienstbesuch in Münchenstein einen sehr positiven Eindruck von Frau Werder bekommen. Mit Überzeugung könne sie daher zur Wahl für die 50-Prozent Pfarrstelle der Kirchgemeinde vorgeschlagen werden. Erfreulich sei auch, dass sie mit ihrer Familie im Pfarrhaus von Opfertshofen Wohnsitz nehme.
Die einstimmige – nach Kirchengesetz vorgeschriebene geheime Wahl - wurde durch die 94 Wahlberechtigten mit grossem Applaus untermauert.
Damit sind die für die Kirchgemeinde Thayngen-Opfertshofen bewilligten 230 Stellenprozente ausgeschöpft mit: Pfr. Matthias Küng 100, Pfarrerin Heidrun Werder 50 und Sozialdiakonin Priska Rauber mit 80 Prozent.
Frau Werder tritt ihr Amt im August 2018 an und löst dann Jürgen Ringling ab, der die 2. Pfarrstelle seit 2015 interimistisch betreut.

Denise Hug-Gasser, Bibern, neue Synodale
Nach dem Rücktritt von Paul Zuber war eine Ersatzwahl notwendig. Denise Hug habe sich erfreulicher Weise für die Wahl zur Verfügung gestellt, gibt Ernst Gamper bekannt. Mit ihrer Wahl wird auch die Vertretung der ehemaligen Kirchgemeindemitglieder von Opfertshofen in den Gremien der neuen Kirchgemeinde etwas verbessert.
Denise Hug wird in offener Hand-Wahl einstimmig als Synodale gewählt und vertritt zusammen mit den Anderen die Interessen der Kirchgemeinde im obersten Organ der Kantonalkirche.
Budget und Steuerfuss für 2018 genehmigt.
Finanzreferent Hannes Wipf konnte den Versammelten ein praktisch ausgeglichenes Budget mit einem kleinen Ertragsüberschuss von 150 Franken präsentieren. Dies bei einem Aufwand von 332‘650 und einem Ertrag von 332‘800 Franken. Die grösste Aufwandposition – neben den Lohnkosten von 86‘000 Franken – ist der Unterhalt von Liegenschaften und Mobiliar mit 72‘000 Franken. Hier schlagen insbesondere die schwer vorhersehbaren Unterhalts- und Renovationsarbeiten im Pfarrhaus von Opfertshofen zu Buche. Allfällige Mehrkosten können aber Rechnungsneutral aus Rückstellungen dem Baufonds entnommen werden.
Der Kirchgemeindesteuerfuss von unveränderten 10 Prozent der einfachen Gemeindesteuer wird ebenfalls einstimmig genehmigt. Es werden insgesamt 551‘000 Franken an Ordentlichen-, Grundstücksgewinn- und Quellensteuern erwartet. Davon müssen aber gut 47 Prozent als Zentralsteuer und Finanzausgleich abgeliefert werden! Dazu kommen noch Steuereinzugskosten von 8‘200 Franken.

Einheitlicher Gottesdienstbeginn konsultativ vorgeschlagen
Den haben wir ja schon, stellen sie mit Recht fest! Der Kirchenstand hat den auf 10.00 Uhr festgelegt, was in seiner Kompetenz liegt. Allerdings hat er vorher die früher übliche Umfrage darüber nicht gemacht. Christina und Daniel Leinhäuser haben daher einen entsprechenden Antrag zum Beginn der Gottesdienstzeiten gestellt und möchten mit einer Konsultativabstimmung die Meinung aus der Versammlung erfahren. Früher war im Sommer 09.30 und im Winter 10.00 Uhr Gottesdienstbeginn. In Opfertshofen um 09.15 Uhr.
In der längeren Diskussion hat sich keine klare, vorgeschlagene Variante abgezeichnet. Während die Einen am Sonntag lieber etwas länger schlafen wollen, wollen die Anderen gegen Mittag lieber früher zu Hause sein, um mehr von Sonntag zu haben. Auch die Sommer/Winterzeit sollte entsprechend berücksichtigt werden. Es gab auch Voten für die frühere Thaynger Regelung.
Also, was nun? Natürlich eine demokratische Lösung: Abstimmung.
Zuerst gab es einen Mehrheitsentscheid für den einheitlichen Gottesdienstbeginn. In weiteren Abstimmungen erhielten 09.30 Uhr Beginn 51 und 10.00 Uhr 32 Stimmen. Nur wenige haben sich für den Vorschlag 09.45 Uhr entschieden.
Diese Konsultativ-Abstimmungsergebnisse hat Kirchenstandpräsident Ernst Gamper entgegen genommen. Mal sehen was daraus wird!
Evang.-ref. Kirchgemeinde Thayngen-Opfertshofen
Dorfstrasse 32, 8240 Thayngen
052 649 16 58
Stefan Bösch —  Portrait November 2017
Verantwortlich: Stefan Bösch
Bereitgestellt: 03.12.2017