Ein persönlicher Rückblick auf die Kinderwoche 2026
Mit Theater, Spielen und viel Gemeinschaft machten 70 Freiwillige die Geschichte von Ruth für 46 Kinder in Thayngen lebendig.
Mit Theater, Spielen und viel Gemeinschaft machten 70 Freiwillige die Geschichte von Ruth für 46 Kinder in Thayngen lebendig.
Vom 21. bis 24. April organisierten die evangelisch reformierte Kirchgemeinde Thayngen- Opfertshofen und der römisch katholische Pastoralraum Schaffhausen Reiat die Kinderwoche 2026 auf dem Kirchplatz und in der reformierten Kirche in Thayngen.
Wie bringt man 46 Kindern in vier Nachmittagen spielerisch die Geschichte von Ruth aus dem Alten Testament näher? Eine grosse Herausforderung – doch das ökumenische Kernteam mit Moni Wyss, Catherine Müller, Simon Rütimann, Noemi Jiménez und Chantal Bürgi – hat sie hervorragend gemeistert.
Unter dem Motto «Ruth – Suche nach Heimat» stellten sie ein Theater aus der Feder von Matthias Küng in den Mittelpunkt, welches die 15. Ausgabe der KiWo 2026 prägte.
Jeden Nachmittag begann um 14 Uhr der KiWo Tag mit einem Lied vor der Kirche. Die Kinder vom 1. Kindergarten bis zur 4. Klasse wurden in feste Gruppen eingeteilt, die die ganze Woche zusammenblieben. Danach folgte in der Kirche ein fröhlicher Lobpreis mit kindgerechten biblischen Liedern, begleitet von Bewegungen und viel Begeisterung. Der Höhepunkt war jeweils das rund 20 minütige Theaterstück, das die vier Kapitel des Buches Ruth lebendig werden liess. Es war beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement die junge Theatergruppe, alles Jugendliche ab der 6. Klasse, ihre Rollen spielte: textsicher, fantasievoll, humorvoll und ohne einen einzigen Hänger.
Anschliessend vertieften die Kinder das Gehörte draussen in der «Zeltstadt» zusammen mit ihren Leiterinnen und Leitern. Besonders schön war zu beobachten, wie viele der heutigen Leiterinnen und Leiter früher selbst KiWo Kinder waren und nun ihr Wissen und ihren Glauben an die Jüngeren weitergeben. Die ganze Woche über herrschte eine Atmosphäre von Hilfsbereitschaft und Miteinander. Lachende Kinder, kein Streit: Die Kinder zeigten uns Erwachsenen, wie selbstverständlich man füreinander da sein kann.
Auch der Glaube hatte seinen Platz. Die Kinder sprachen unbefangen mit Jesus, ihrem «grössten Freund», und liessen sich von der Ruth Geschichte begeistern. Die Spiele und Vertiefungsposten knüpften immer an das Thema an. Ein Beispiel: Die Kinder lernten verschiedene Getreidesorten kennen – wie Ruth sie damals auf den Feldern von Boas auflas – und durften die Körner suchen, unterscheiden, von Hand mahlen und daraus kleine Kornbiskuits backen. Viele weitere Spiele der Woche hatten ebenfalls einen direkten Bezug zur biblischen Erzählung. Für das leibliche Wohl sorgte täglich ein feiner Zvieri. Das herrliche Frühlingswetter trug zusätzlich zur guten Stimmung bei.
Zum Abschluss fand in der Kirche ein kurzer, persönlicher Gottesdienst statt, gestaltet von Pfarrerin Britta Schönberger und Kaplan Boris Schlüssel. Die Kirche war voll mit Kindern, Eltern, Grosseltern und Freunden. Draussen wartete eine gemütliche «Teilete» mit Feuerstellen, an denen das mitgebrachte Grillgut gebraten werden konnte.
Damit eine solche Woche gelingt, braucht es viele freiwillige Helferinnen und Helfer – Gross und Klein. 70 Personen waren im Einsatz, darunter 32 Jugendliche (5. Primar bis 3. Oberstufe). Sie wachsen in eine Rolle hinein, in der sie Verantwortung übernehmen und erleben, wie wertvoll ihr Engagement ist.
Gerade in einer Zeit, in der Kirchenaustritte zunehmen und viele Gemeinden schrumpfen, ist es ermutigend zu sehen, dass eine neue Generation bereitsteht, die Kirche lebendig zu halten. Genau in solchen Wochen wird der Samen gelegt, aus dem später einmal Glauben und Gemeinschaft wachsen können. Nachahmenswert!
Mit viel Dankbarkeit und Vorfreude blicken wir auf die KiWo 2027.
Andreas Storrer, Prädikant
Wie bringt man 46 Kindern in vier Nachmittagen spielerisch die Geschichte von Ruth aus dem Alten Testament näher? Eine grosse Herausforderung – doch das ökumenische Kernteam mit Moni Wyss, Catherine Müller, Simon Rütimann, Noemi Jiménez und Chantal Bürgi – hat sie hervorragend gemeistert.
Unter dem Motto «Ruth – Suche nach Heimat» stellten sie ein Theater aus der Feder von Matthias Küng in den Mittelpunkt, welches die 15. Ausgabe der KiWo 2026 prägte.
Jeden Nachmittag begann um 14 Uhr der KiWo Tag mit einem Lied vor der Kirche. Die Kinder vom 1. Kindergarten bis zur 4. Klasse wurden in feste Gruppen eingeteilt, die die ganze Woche zusammenblieben. Danach folgte in der Kirche ein fröhlicher Lobpreis mit kindgerechten biblischen Liedern, begleitet von Bewegungen und viel Begeisterung. Der Höhepunkt war jeweils das rund 20 minütige Theaterstück, das die vier Kapitel des Buches Ruth lebendig werden liess. Es war beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement die junge Theatergruppe, alles Jugendliche ab der 6. Klasse, ihre Rollen spielte: textsicher, fantasievoll, humorvoll und ohne einen einzigen Hänger.
Anschliessend vertieften die Kinder das Gehörte draussen in der «Zeltstadt» zusammen mit ihren Leiterinnen und Leitern. Besonders schön war zu beobachten, wie viele der heutigen Leiterinnen und Leiter früher selbst KiWo Kinder waren und nun ihr Wissen und ihren Glauben an die Jüngeren weitergeben. Die ganze Woche über herrschte eine Atmosphäre von Hilfsbereitschaft und Miteinander. Lachende Kinder, kein Streit: Die Kinder zeigten uns Erwachsenen, wie selbstverständlich man füreinander da sein kann.
Auch der Glaube hatte seinen Platz. Die Kinder sprachen unbefangen mit Jesus, ihrem «grössten Freund», und liessen sich von der Ruth Geschichte begeistern. Die Spiele und Vertiefungsposten knüpften immer an das Thema an. Ein Beispiel: Die Kinder lernten verschiedene Getreidesorten kennen – wie Ruth sie damals auf den Feldern von Boas auflas – und durften die Körner suchen, unterscheiden, von Hand mahlen und daraus kleine Kornbiskuits backen. Viele weitere Spiele der Woche hatten ebenfalls einen direkten Bezug zur biblischen Erzählung. Für das leibliche Wohl sorgte täglich ein feiner Zvieri. Das herrliche Frühlingswetter trug zusätzlich zur guten Stimmung bei.
Zum Abschluss fand in der Kirche ein kurzer, persönlicher Gottesdienst statt, gestaltet von Pfarrerin Britta Schönberger und Kaplan Boris Schlüssel. Die Kirche war voll mit Kindern, Eltern, Grosseltern und Freunden. Draussen wartete eine gemütliche «Teilete» mit Feuerstellen, an denen das mitgebrachte Grillgut gebraten werden konnte.
Damit eine solche Woche gelingt, braucht es viele freiwillige Helferinnen und Helfer – Gross und Klein. 70 Personen waren im Einsatz, darunter 32 Jugendliche (5. Primar bis 3. Oberstufe). Sie wachsen in eine Rolle hinein, in der sie Verantwortung übernehmen und erleben, wie wertvoll ihr Engagement ist.
Gerade in einer Zeit, in der Kirchenaustritte zunehmen und viele Gemeinden schrumpfen, ist es ermutigend zu sehen, dass eine neue Generation bereitsteht, die Kirche lebendig zu halten. Genau in solchen Wochen wird der Samen gelegt, aus dem später einmal Glauben und Gemeinschaft wachsen können. Nachahmenswert!
Mit viel Dankbarkeit und Vorfreude blicken wir auf die KiWo 2027.
Andreas Storrer, Prädikant


