Verabschiedung von Bea Graf

2020.01.19_Bea_Graf-22 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Martin&nbsp;Baumgartner)</span><div class='url' style='display:none;'>/kg/steig/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>5466</div><div class='bid' style='display:none;'>58847</div><div class='usr' style='display:none;'>233</div>

Die Steiggemeinde nimmt Abschied von ihrer Sozialdiakonin Bea Graf.
Martin Baumgartner,
Viele Menschen waren am 19.Januar in den Gottesdienst gekommen, um der Sozialdiakonin danke zu sagen. Pfrn. Karin Baumgartner gestaltete mit Gemeindegliedern den Gottesdienst. In ihrer Predigt nahm sie das Wort Jesu aus der Bergpredigt auf:"Ihr seid das Salz der Erde." Was bedeuten diese Worte, fragte sie. In einer Welt, in der vor allem das Tun und die Leistung in den Vordergrund gerückt werden, nehme Jesus eine andere Perspektive wahr. Sein Wort sei nicht ein Wort, das uns zum Tun auffordert, sondern es sei ein guter Zuspruch. Jesus sage uns nicht, was wir alles tun sollen. Er sage uns, wer wir vor Gott sind. "Ihr seid das Salz der Erde". Das heisst mit anderen Worten. Ihr seid wertvoll als Geschöpfe Gottes. Karin Baumgartner führt in ihrer Predigt weiter aus, dass das Bild vom Salz uns an bestimmte Bilder erinnert. Wie war es, als wir eine Sauce gesalzen haben, fragte sie. Welche Erfahrungen haben wir gemacht? Mit dosiertem Salz können wir ein Essen schmackhaft und würzig machen und die Eigenaromen verstärken. Es gibt aber eben auch die andere Erfahrung. Man kann mit zu viel Salz ein ganzes Essen ungeniessbar machen. Das Bild vom Salz will uns daran erinnern, dass wir nicht erst etwas sind, wenn wir etwas leisten und vorweisen können. Wir sind wertvoll, als Geschöpfe Gottes. Und darum ist es unsere Aufgabe, Wertschätzung einander entgegenzubringen, miteinander und nicht gegeneinander uns den Fragen unserer Zeit zu stellen. Bea Graf habe in ihrer Aufgabe als Sozialdiakonin in der Steiggeminde genau das gelebt. Sie habe den Menschen Achtung entgegengebracht, führte Karin Baumgartner weiter aus. Beim anschliessendem Apéro konnten die Gemeindeglieder Bea Graf danke sagen und ihr alles Gute wünschen für ihren weiteren Weg. Die Steiggemeinde lässt Bea Graf ungern ziehen, sie habe sich liebevoll um die Gemeindeglieder gekümmert, so lautete das Fazit bei den Reden im Rahmen des Apéros. Aber die Saat, die sie gesät habe, wird weiter wachsen. Martin Baumgartner
Bereitgestellt: 03.02.2020      
aktualisiert mit kirchenweb.ch