Pfingstwanderung Kirchgemeinde Steig 2019

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Die romanische Bergkirche St. Michael, östlich von Büsingen auf einem Hügel gelegen, ist mit ihrer über 1000jährigen Geschichte ein herausragendes Kulturgut unserer Region. Viele Menschen fühlen sich von dem spirituellen Kraftort angezogen und suchen in der heimeligen Kirche Ruhe und die Nähe zu Gott.
Admin Steig,
Um 15 Uhr am Pfingstmontag hat es stark geregnet und das Team der Wandergruppe befürchtete schon, dass die Kulturführung in der Kirche und die Wanderung sprichwörtlich ins Wasser fallen würden. Aber pünktlich um 16 Uhr erfreute uns Sonnenschein bei der Bergkirche und Babis Bistolas durfte 20 Interessierte für die Führung rund um die Architektur der Kirche sowie die Beziehungen zwischen Schaffhausen und Büsingen begrüssen.
Die Kirche gilt als eine der frühen Landkirchen des Bistums Konstanz, mit einem umfangreichen Sprengel. Die Bergkirche war Tauf- und Leutkirche für Büsingen, Gennersbrunn, Widlen, Buchthalen, Schaffhausen, und Neuhausen. Die Schaffhauser Stadtkirche St. Johann war eine Tochterkirche der Büsinger Bergkirche. Kirchenschiff, Sakristei und Turm gehören zu den ältesten, romanischen Bauteilen und datieren wohl auf das 11. und 12. Jahrhundert. Die frühmittelalterliche Lichtführung wird heute nur durch ein spätgotisches Fenster unterbrochen, das zur Zeit der Reformation herausgebrochen wurde.In dieser Zeit wurde auch der Kirchenschmuck entfernt und die aus gotischer Zeit stammenden Malereien übertüncht.
Wir hörten ganz gespannt den interessanten und vielfältigen Ausführungen von Babis Bistolas zu, bis wir bemerkten, dass sich die Wolken draussen wieder zu verdunkeln begannen. Für diejenigen, die den Rückweg zu Fuss nach Buchthalen machen wollten hiess es, gleich nach einem kleinen Stärkungstrunk loslaufen - erst kurz vor Buchthalen wurden sei dann wieder von einem Schauer überrascht. Der Rest der Gruppe ist mit dem Bus und trockenen Fusses nach Schaffhausen zurückgekehrt.
Ich danke Elisabeth Rickli und Ev Bollinger für die wunderbare Idee und die Organisation dieser Kulturwanderung und Babis Bistolas für die interessante, humorvolle Einführung in die Geschichte der Bergkirche. Ganz herzlichen dank an Frau Margrith Güntert, Mesmerin in der Bergkriche, dass sie alles so schön vorbereitet hat.

Bereitgestellt: 12.06.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch