Jul-Bock-Kurs

Julbock7<div class='url' style='display:none;'>/kg/steig/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4759</div><div class='bid' style='display:none;'>48921</div><div class='usr' style='display:none;'>164</div>

Zum Weihnachtsfest gehört in Schweden schon seit vorchristlicher Zeit der Julbock, ein Ziegenbock aus Stroh. Bis ins 19. Jahrhundert brachte der Julbock auch die Geschenke, inzwischen dient er als festliche Dekoration. Barbara Schmidt von der Frauengruppe der Kirchgemeinde Steig hat sich engagiert und vertieft mit der Fertigung des Julbocks aus Stroh auseinandergesetzt und hat dazu nun einen Kurs angeboten.
Bea Graf,
Man nehme ein Bündel Stroh - diese Strohbündel bewahrte Barbara seit einem Jahr bei sich daheim im Estriche oder unter dem Dach auf, und teile es der Länge nach in drei gleich lange Abschnitte, das letzte Drittel wird mit einem Bindfaden markiert. Die letzten zwei Drittel werden wieder geteilt und man bindet verschiedene Abschnitte ab. Stränge werden nach oben gebunden damit Beine geformt werden können, werden nach unten gebunden damit ein Hals und ein Kopf entstehen, Füsse werden mit Bindfaden markiert und die Hörner zu guter Letzt mit einem der bereits zur Seite geteilten Strang gezöpfelt. So entsteht aus EINEM einzigen Bündel Stroh, Länge ca 40 cm, ein JulBock.
Was schnell erklärt ist, ist schon fast eine Wissenschaft - und es braucht Geschick und Geduld bis sich die Stohhalme so biegen wie man es sich wünscht.
Barbara Schmidt hat alle Teilnehmerinnnen mit Fachwissen und Geduld betreut und hier und da geholfen wo es noch nicht von Anfang funktionierte. Beim zweiten Strohtier gelang dann alles schon viel besser. Vielen Dank liebe Barbara für den liebevoll gestalteten Morgen und Deine grosse Unterstützung.

Bereitgestellt: 05.11.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch