Aehrenkranz binden

20170914_221409<div class='url' style='display:none;'>/kg/steig/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4207</div><div class='bid' style='display:none;'>40647</div><div class='usr' style='display:none;'>1070</div>

Bereits Im August, wenn der Roggen noch etwas grün, aber trotzdem schon fast gelb ist, hat Barbara Schmidt bei der Familie Scheck die Stengel mit den Aehren geerntet. Sie hat die Aehren in 100er Bündel aufgeteilt und diese rund ums Haus aufgehängt. Etwas später sind dann noch Aehren vom Weizen dazugekommen, die ebenfalls in 100er Bündeln abgezählt wurden. Die Kursteilnehmerinnen durften be Barbara die Bündel abholen, für eine Kranz braucht es 200 Stengel.
Admin Steig,
Diese werden auf 20 cm gekürzt und kurz vor der Verarbeitung in Wasser eingelegt. So war es also schon ein wunderschönes Bild, als die Teilnehmerinnen mit Körben voller Weizen- und Roggenähren im Pavillon eintrafen.
Wir freuten uns über die herbstlich dekorierten Arbeitsplätze und liessen uns von Barbara den Ablauf des Kranzbindens erklären. Bereits beim Umwickeln des Drahtes, er muss mit einem alten Strumpf umwickelt werden, wurde viel gelacht. Für das Binden der ÄHREN braucht es alle Finger und noch einige Klüpperli dazu, damit die vielen Hlme gebändigt werden können.
Eindrücklich hat uns Barbara dann auch noch erklärt, dass es keine Abfälle gebe. Die abgeschnittenen Stengel ohne Ähre werden für die Strohsterne benutzt oder um kleinere Strohdekorationen zu flechten.
Vielen Dank Barbara für den so schön gestalteten Abend und dafür, dass Du Sorge trägst, dass altes Handwerk nicht vergessen geht.
Autor: Admin Steig     Bereitgestellt: 19.09.2017    
aktualisiert mit kirchenweb.ch