Gemeindetag und Steigkirchenfest

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Die Rebe war diesmal im Mittelpunkt unseres Gemeindetags, denn der Seniorenchor Rundandinella mit Vreni Winzeler sang im Familiengottesdienst die Rebenkantate von Hans-Jörg Kunz.
Admin Steig,
Die Rebenkantate erzählt von den verschiedenen Zeiten im Jahr der Rebe, und Pfarrer Sieber hat das verglichen mit den Jahreszeiten des Lebens: Vom Geheimnis des Winters, wo noch alles verborgen ist, dann von der Kindheit und den zarten Trieben der Rebe im Frühling. Die Unterrichtskinder haben mitgemacht und von ihren Erfahrungen mit den Grosseltern erzählt. Die Blüten der Reben sind dann sehr unscheinbar, und zwei Konfirmandinnen haben gesagt, wie unsicher man sich fühlt, wenn man 14 Jahre alt ist, nicht mehr Kind und doch noch nicht erwachsen. Dann kommt die Mitte des Jahres und des Lebens, wo es darum geht, am Leben und seinen Aufgaben zu reifen, bis schliesslich der Herbst kommt, die Zeit des Alters, wo man ernten und die Früchte des Lebens geniessen darf. Am Ende des Jahres geht es bei den Trauben um eine Verwandlung, und wieder wird es zu einem Gleichnis für das, was uns im Tod erwartet. Wir haben in diesem Jahr in den Reben viel Kummer und schwierige Zeiten erlebt, aber wir kennen das auch aus unserm Leben, und so endet die Rebenkantate zuversichtlich:
Me tuet sich mängmol soorge, waass nid, wie s wiiter goht.
Und trotzdem giits en Morge, wänn d Sunne neu ufgoht.
Lo all dini Beschwärde, lo Müehsal eifach sii.
De Härrgott loht alls wärde, we Truube, Beeri, Wii.

So endete auch der bunte Gottesdienst mit dem Dank an den Seniorenchor für die wunderschönen Lieder und mit einem grossen Applaus für Hans-Jörg Kunz, der diese Texte geschrieben hat.
Und dnach dem Gottesdienst begann das Fest, das wir immer in der Zeit feiern, wo sich die Einweihung der Steigkirche jährt. Diesmal warteten ganz viele Angebote auf die zahlreichen Besucher und Besucherinnen. Zuerst aber gab es beim Apero noch ein 'Ständli' des Seniorenchors. Für die Kinder stand der Gschichtewage von Ursula Rosa vor der Kirche, und auch die Erwachsenen durften einmal zuhören. Andere Kinder gestalteten eine Rebe, wieder andere stürzten sich auf die Spielsachen oder freuten sich auf das Schlangenbrot. Auch für die Erwachsenen gab es Spannendes zu entdecken: Die Frauen, die vor einem Jahr in Ungarn waren, haben reichhaltige Stände aufgestellt mit Schmuck und Esswaren und dazu ein Glücksrad, wo jeder und jede einen der zahlreichen Preise gewinnen konnte. Der Erlös zugunsten von Ferien für Menschen mit Behinderungen in Berekfürdö betrug dann schliesslich über 2000 Fr. Auch ein Büchertisch war bereit und fand interessierte Leser und Leserinnen.
So gab es an diesem Gemeindetag viele Angebote, aber mit der Zeit lockte dann das Buffet mit den Salaten und Würsten, anschliessend ein grosses Desserbuffet, und man verbrachte eine gemütliche Zeit mit Gesprächen und Begegnungen, bevor dann um 14 Uhr das grosse Aufräumen kam. Dass so ein Fest möglich ist, dafür braucht es viele, die irgendwo mithelfen, und ihnen allen gehört ein grosser Dank: "Es isch groote"





Autor: Admin Steig     Bereitgestellt: 06.09.2017    
aktualisiert mit kirchenweb.ch