Ruth Gehring

Schaffhauser Polizei

Sicherheit im Alter<div class='url' style='display:none;'>/kg/sjm/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1947</div><div class='bid' style='display:none;'>51172</div><div class='usr' style='display:none;'>916</div>

Bei aller Ernsthaftigkeit den Humor nicht vergessen:
Die Polizei stoppt einen LKW-Fahrer: " Was ist den mit ihren Rücklichtern los?" Der Fahrer steigt aus, geht um sein Auto, wird kreidebleich und sinkt fassungslos auf die Knie. "Kein Grund zur Panik", beruhigt ihn der Polizist. "Ich möchte doch nur wissen, was mit ihren Rücklichtern los ist." - "Was scheren mich die Rücklichter", brüllt der Fahrer. Sagen sie mir lieber, wo mein Anhänger geblieben ist".
Ruth Gehring,
Patrick Caprez, seit 10 Jahren Mediensprecher der Schaffhauser Polizei, räumte gleich zu Beginn mit einem Mythos auf. Seine Frage an die vielen Gäste, ob sie auch der Meinung sind, dass die Sicherheit in der Gesellschaft abnehme, wurde durch aus mit Zustimmung beantwortet. Aber, Schaffhausen ist in den letzten Jahren sicherer geworden, die Kriminalität hat abgenommen. Das nicht ganz objektive Bild hat viel mit dem enormen Einfluss der Medien zu tun. Zudem hat sich Kriminalität, welche sich in früheren Jahren vor allem in der Drogenszene zeigte, massiv abgenommen. Nichts desto trotz ist die Schaffhauser Polizei vielfältig gefordert. Im Referat vom gemeinsamen Seniorennachmittag vom 27. März, ging Herr Caprez vor allem auf die Bereiche Taschendiebstahl, Haustürgeschäfte, Enkeltricks und auf Internet- und Geldautomaten Betrügereien ein.
Damit die Leserin und der Leser sich über das Allerwesentlichste informieren können, werden ein paar Stichworte festgehalten:
Diebstahl: nicht ablenken lassen, Geldbörsen nah am Körper tragen, Jacken und Taschen im Auge haben, Diebstähle passieren raffiniert und schnell und vor allem bei grösseren Menschenansammlungen.
Betteln/Spenden für arme, schwache usw: KEINE Schweizer Hilfsorganisation schickt Betroffene auf die Strasse um zu Sammeln. Niemals Eintritt in die Wohnung gewähren. Die Ausweise sind allesamt gefälscht, wenn etwas gespendet werden möchte, einen Einzahlungsschein verlangen um es auf diesem Wege zu tun.
Enkeltrick und sonstige ominöse Telefonanrufe: es kommt niemals vor, dass die Polizei anruft und vorgibt, über irgendwelche finanziellen Angelegenheiten Bescheid haben zu müssen.
Sich auf kein Gespräch einlassen, man darf auch mal "unfreundlich" sein und gleich Nein sagen.
Haustürgeschäfte in der CH existiert ein 14tägiges Widerruf Recht.
Internet: mit sogenannten Pishing Mails, welche häufig sehr echt gemacht sind, wird versucht, Passwörter und weiter Angaben zum persönlichen Internetzugang zu bekommen. Absenderkontrolle! Aufpassen mit Versenden vom Fotos = Erpressbarkeit!
Herr Caprez möchte den Gästen ans Herz legen, immer in jedem Fall, Meldung an die Polizei zu machen. Damit die Polizei aktiv werden kann, braucht es eine Anzeige.
Das Referat von Herrn Caprez zur Polizeiarbeit war informativ und Interessant. Die Frage, wie weit sich ein Polizist trotz allem Schweren und Schwierigem eine positive Einstellung erhalten kann, erklärt Patrick Caprez so: es braucht einen guten Zusammenhalt untereinander, man muss sich aufeinander verlassen können, ein tragfähiges stimmiges privates Umfeld und man darf das Schöne am Beruf nicht aus den Augen verlieren.
Der nächste gemeinsame Nachmittag der Kirchgemeinden St.Johann-Münster und Zwingli findet am 20. November statt und zwar in der Ochseschüür. Das Thema: "Afternoon Tea".
Wir freuen und jetzt schon auf Sie.
Bereitgestellt: 28.03.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch