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Fasnachtsgottesdienst im Münster

2018-11-11 10.16.19<div class='url' style='display:none;'>/kg/sjm/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>2758</div><div class='bid' style='display:none;'>49069</div><div class='usr' style='display:none;'>1154</div>

Fein intonierte Guggenmusikklänge und eine humorige Fasnachtspredigt verbreiteten am 11.11. eine besinnliche Fröhlichkeit im Münster
Maya Tenger
Endlich, nach 11 Jahren am 11.11 ist die Fasnacht wieder vereint mit der Kirche sowie die Kirche mit der Fasnacht. «Weiss Gott» ist es schwierig die Töne in der Münsterkirche zu treffen, aber die Guggenmusik Rhy Gusler hat das mit Bravour gemeistert. Wenn man in der Kirche sitzt und einem die Nackenhaare vor Rührung aufstehen, dann kann man mit gutem Gewissen von einem gelungenen Anlass reden.

Natürlich dürfen die Orgelklänge und die üblichen Kirchenlieder nicht fehlen. Das macht mit mehr Leuten auf den Sitzbänken wesentlich mehr Spass als an anderen Sonntagen.

Nicht zu vergessen das Ende des tragischen Krieges vor 100 Jahren und die fröhliche Fasnacht zu vereinen ist keine leichte Herausforderung. Pfarrer Matthias Eichrodt fand einmal mehr die richtigen Worte. In seiner Predigt sprach er über die Fasnachtsauszeichnungen Bsetzi und Chnorz. Weil Jesus sich mit der Rebwurzel Chnorz identifiziert hat, können wir besser mit unseren eigenen Chnörzen im Leben und im Glauben umgehen.

Mich persönlich faszinierte schon vor 11 Jahren der gegenseitige Respekt zwischen Kirche und Fasnacht und ich freue mich, dass das auch heute noch so ist. Wenn zwei so verschiedene Charaktere das ohne Mühe hinkriegen, können sie ja eigentlich nicht so unterschiedlich sein, oder?
Bereitgestellt: 14.11.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch