Beatrice Heieck-Vögelin

Brot für alle Gottesdienst 2018

2018-03-11 10.29.23<div class='url' style='display:none;'>/kg/sjm/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4426</div><div class='bid' style='display:none;'>43375</div><div class='usr' style='display:none;'>99</div>

Werde Teil des Wandels - der diesjährige Brot für alle Gottesdienst, in dem auch Loris Erb und Henry Ermatinger getauft wurden , wurde von den ref. 4. und 5. Klasskindern unserer Gemeinde mitgestaltet.
Hans Esslinger,
«Werde Teil des Wandels», forderte Pfrn. Beatrice Heieck-Vögelin ihre grosse Schar von Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern auf. «Damit’s nid nur dene, wo‘s guet goht, guet goht, sondern au dene besser, wo’s nid so guet goht.», wie es in einem Lied von Manni Matter heisst.
Doch wie sollen wir das machen? Was können wir dazu beitragen? Auf diese nicht ganz einfachen Fragen wusste sie einen gangbaren Weg aufzuzeigen. Sie zitierte Franz von Assisi mit den Worten:
«Tue zuerst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst du auch das Unmögliche»
Dass dies keine graue Theorie ist, sondern von vielen Menschen rund um die Welt, und ganz konkret auch in Schaffhausen, in die Praxis umgesetzt wird, zeigten die Schülerinnen und Schüler der 4.- und 5. Klasse anhand von eindrücklichen Beispielen. Mit ausdrucksstarken Bildern und klaren Worten stellten sie Projekte von solchen Menschen vor, die eben diesen Weg, vom Notwendigen hin zum Unmöglichen, ganz konkret gegangen sind.
So erfuhren wir von den 4. Klässlern, wie Frauen in Senegal ihr weniges Geld, das sie am Monatsende noch entbehren können, in eine öffentlich zugängliche Kalebassenschale (Kürbisschale) legen, von der sich dann diejenigen, die in einen finanziellen Engpass geraten sind, ausleihen dürfen. Vom Überschuss werden z.B. Hefte für die Schule gekauft. Die Fischer der kleinen Insel teilen sich ihre Boote, deren Erwerb für Einzelne zu teuer wäre.
Hier in Schaffhausen wurde der Weg vom Notwendigen zum Unmöglichen ebenfalls erfolgreich gegangen. Als Beispiele stellten die 5. Klässler die realisierten Projekte «Restessbar» und «Tischlein Deck Dich» in eindrücklicher Weise vor. Auch mit dem Projekt «Ocean Care», wurde von einer einzelnen Frau ein weltumspannendes Netzwerk zum Schutz von Delphinen und dem Kampf gegen Plastikabfälle in unseren Weltmeeren geschaffen.
Machen wir es doch wie der kleine Kolibri, ermunterte Pfrn. Beatrice Heieck-Vögelin ihre generationenübergreifende Besucherschar. Ein winziger Vogel der sich daran machte, einen grossen Waldbrand zu löschen, in dem der mit seinem kleinen Schnabel Tropfen für Tropfen Wasser aus einem nahen Gewässer heranflog. Vielleicht beginnt ja dann auch der Elefant mit seinem grossen Rüssel, Wasser herbeizuschaffen und die Giraffe, mit ihrem langen Hals von oben herab zu spritzen.
Werde Teil des Wandels, in dem du das Mögliche tust, um Menschen in der Nähe und Ferne zu helfen. Anschliessend an den Gottesdienst, kamen die Besucherinnen und Besucher beim Apéro ins Gespräch und erwarben für 5.- das Stück Kürbiskernsäckchen, die von den 4. Klässlern vorbereitet und verkauft wurden. Einige Kinder nahmen das Angebot, gemeinsam mit Stephanie Signer zu spielen gerne an.
Allen ein herzliches Dankeschön, die diesen Gottesdienst und Apéro mitgestalteten, auch dem Berichterstatter Hans Esslinger und dem Fotographen Matthias Eichrodt sei an dieser Stelle herzlich gedankt.




Bereitgestellt: 12.03.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch