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Pfarreinsatz Andreas Heieck

Amtseinsetzung 4 (3.12.17)<div class='url' style='display:none;'>/kg/sjm/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4307</div><div class='bid' style='display:none;'>42184</div><div class='usr' style='display:none;'>1154</div>

Am ersten Adventssonntag wurde der altbekannte "neue" Pfarrer Andreas Heieck im Münster von Kirchenrat und Pfarrkollege Matthias Eichrodt in sein Amt eingesetzt
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«Wundern soll sich alle Welt»
Ein warmherziges und liebevolles Willkommen: Wir freuen uns, dass du wieder da bist!
Im gut gefüllten Münster feierte die Gemeinde die Amtseinsetzung von Pfarrer Andreas Heieck durch seinen Kollegen und Kirchenrat Pfarrer Matthias Eichrodt. Der Festgottesdienst wurde musikalisch gestaltet durch La Capella Schaffhausen unter der Leitung von Hanspeter Jud, den Solistinnen und Solisten Esther Neuenschwander, Sopran; Susanne Benkowitsch, Alt; Klaus Liebner, Tenor und Marc Hotz, Bass; sowie Peter Leu an der Orgel. Mit Werken u.a. von Zoltan Kodaly, Martin Agricola und Heinrich Schütz wurde die Gemeinde auf die Adventszeit eingestimmt.
«Macht hoch die Tür, die Tor macht weit». Auf dieses Lied zur Eröffnung des Gottesdienstes nahm Matthias Eichrodt in seiner kurzen Ansprache Bezug, indem er auf die Türen verwies, die sich für Andreas Heieck schon geöffnet haben und es ihm so ermöglichen, bereits anzukommen. Nach fünf Jahren «Schaffhausenabstinenz» als Ausbildungsleiter in Bern kehrte Pfr. Heieck, der davor zusammen mit seiner Frau Beatrice als Pfarrer der Kirchgemeinde St.Johann amtete, nun wohlwollend aufgenommen zurück und legte sein Versprechen im Kreis der Mitarbeitenden ab.
Seiner Predigt legte der frisch eingesetzte Pfarrer das Wort aus dem alten Adventslied «Nun komm der Heiden Heiland» zugrunde: «Wundern soll sich alle Welt, dass Gott solch Geburt gefällt». So, wie Jesus als «weltlicher und geistlicher Doppelbürger» geboren wurde, ermutigte er die Gemeinde, auch sich selbst als «Leib und Seele gewordenen Gedanken Gottes» zu begreifen, der jedem Grosses zutraut. Er führte dies aus anhand einer Identitätskarte dieser Doppelbürgerschaft, die neben den weltlichen Angaben die geistlichen Zusatzangaben enthält. Letztere lagen dann am Ausgang für alle zum Mitnehmen bereit. «Wie es ihnen damit geht?» fragte Pfr. Heieck zum Schluss. «Sie werden sich wundern – und andere auch».
In seinem Grusswort des Kirchenrates überbrachte Matthias Eichrodt eine riesige mit Schaffhauser Köstlichkeiten gefüllte Laterne, um Pfr. Heieck den Arbeitsbeginn zu versüssen. Kirchenstandspräsident Walter Isler überreichte eine von seiner Frau Carmen in ihrer Eigenschaft als Confiseurin kunstvoll gestaltete Schoggischillerglocke mit den Worten: «Schön, dass du wieder da bist». Eine kolorierte Lithographie des Münsters soll ihn kunstsinnig daran erinnern, dass die Kirchgemeinden St.Johann-Münster seit einiger Zeit ihren Weg gemeinsam gehen.
Der anschliessende Apéro in der Kirche gab jedem und jeder Gelegenheit, Pfr. Heieck persönlich zu begrüssen und sich mit ihm zu freuen.
Bettina Krause
Bereitgestellt: 04.12.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch