Der Sonne entgegen!

Die Reisegruppe fängt die Sonne ein<div class='url' style='display:none;'>/kg/schleitheim/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>5064</div><div class='bid' style='display:none;'>53479</div><div class='usr' style='display:none;'>567</div>

Die Wetterprognosen verhiessen regnerisches Wetter, doch die Reisegruppe aus Schleitheim liess sich davon nicht beeindrucken. Nur aus Gesundheitsgründen gab es kurzfristig Abmeldungen. So reiste man im fast voll besetzten Car in Richtung Glarnerland.
Doris Brodbeck,
Die Fahrt auf der Autobahn verkürzten Geschichten zum Glarnerland. Schliesslich gibt es in Braunwald ja ein Märchenhotel und Pfarrer Heinz Dutler wie auch der Chauffeur wussten Sagen vom Vrenelisgärtli zu erzählen, der Firn am Glärnisch, der nur 2003 ganz weggeschmolzen ist.
Im unteren Toggenburg kletterte der Car schmale Strassen zum Käserestaurant Berghof hinauf, wo die Gastgeberin freundlich auf den Car wartete. Zum Kaffee, der von einer Bank in Schleitheim gespendet worden ist, gab es auch Bergkäse zu probieren und manche nutzten dies zum Einkauf.

Die Fahrt über den Ricken gab einen weiten Blick frei auf den Zürichsee und schon öffnete sich das Glarnerland mit seinen mächtigen Bergen. Die Linth führt Hochwasser wie auch schon die Thur. Der Chauffeur macht uns auf den Freulerpalast in Näfels aufmerksam und schon bald geht es die enge Bergstrasse hinauf zur Schwammhöhe. Wir rätseln, ob wir wohl mitten im Nebel aussteigen werden, aber da tut sich die Nebeldecke auf und der Klöntalersee liegt prächtig vor uns und die Sonne lacht uns beim Gruppenfoto ins Gesicht. Im Bergrestaurant Schwammhöhe werden wir mit Glarner Spezialitäten verwöhnt, während es draussen in Bindfäden regnet. Wie wir fertig sind, tut sich der Blick schon wieder auf und es rieselt nur noch leicht.

Die Bergstrassen sind noch nicht zu Ende - wir erklimmen die Sattelegg und machen noch eine Sondertour über den Sihlsee bevor wir dann ohne Warten in Horgen gleich auf die Fähre fahren und sicher nach Meilen gebracht werden. Auf dem Pfannenstiel erwartet uns wir schon vor ein paar Jahren ein vernebelter Ausblick, nur diesmal noch mit Regen. Dafür schmecken die Salate vorzüglich. Auf der Heimfahrt wird noch kräftig gesungen und schliesslich scheint in Schleitheim wieder die Sonne. Hier ist es halt doch am schönsten! Aber die Bergluft hat gut getan.
Autor: Heinz Dutler     Bereitgestellt: 26.05.2019