Abdankung

Als Christen können wir Hoffnung über den Tod hinaus haben.<div class='url' style='display:none;'>/kg/ramsen/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1253</div><div class='bid' style='display:none;'>7632</div><div class='usr' style='display:none;'>509</div>

Als Christen können wir Hoffnung über den Tod hinaus haben.

Nach dem deutschen Wörterbuch der Gebrüder Grimm steht „Abdankung“ für „Dienstentlassung“ und „Leichenrede“. So könnte man sagen: Ein Mensch wird aus dem Dienst am Leben auf dieser Erde entlassen.

Über dem Leben eines jeden Menschen soll das Bibelwort stehen, das die kleine Glocke unserer Kirche ziert: „Ehre sey Gott in der Höhe und Friede auf Erden“ (Lukas 2,14). Sie läutet, wenn eines unserer Gemeindeglieder gestorben ist („Endläuten“).

Im Wort „Ab-dank-ung“ ist das Wort „Dank“ enthalten. Es geht also darum, für das Leben eines Menschen zu danken – Gott zu danken, was er uns mit dem betreffenden Menschen schenkte und Gott zu danken, was er im Leben dieses Menschen möglich machte.

Zu einer Abdankung gehört es auch, sich in der Stunde des Abschiednehmens und des Schmerzes bewusst zu machen, dass wir als Christinnen und Christen Hoffnung über den Tod hinaus haben können. Jesus Christus sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt“ (Johannes 11,25).

Der Abdankungsgottesdienst beginnt üblicherweise um 14 Uhr in unserer Kirche. Vorher wird im Beisein der engeren Angehörigen die Urne oder der Sarg auf dem Friedhof beigesetzt. Nach der Abdankungsfeier begibt sich die Trauergemeinde auf den Friedhof zum zugedeckten und geschmückten Grab.

Für eine Abdankung wenden Sie sich bitte an Pfarrer Urs Wegmüller, 052 743 11 44
Bereitgestellt: 09.07.2019