Seniorenausflug der Kirchgemeinden Ramsen und Buch am 20. September 2017

KG-Ausflug-2017<div class='url' style='display:none;'>/kg/ramsen/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4220</div><div class='bid' style='display:none;'>40963</div><div class='usr' style='display:none;'>509</div>

Frau Vreni Götte hat auch dieses Jahr einmalige Ziele gefunden für den Seniorenausflug der beiden Kirchgemeinden Ramsen und Buch: Es geht nach Schinznach Dorf zur Baumschule Zulauf und auf den Eichberg ob Seengen am Hallwilersee.
Agnes Neidhart
Der Morgen ist recht trüb – auf den Feldern um Ramsen löschen „Gwaggen“ ihren Durst an den Wasserlachen..! Und doch freuen sich die 41 reiselustigen Seniorinnen und Senioren, dass es auf der Fahrt durch den Klettgau schon bald aufhellt und ab Erzingen die Sonne scheint! Die verbleibenden Wolkenbilder sind ein Gedicht!

Wir fahren über Küssaburg nach Zurzach. Von dort geht’s bergauf nach Tegerfelden und durch eine wunderschöne Landschaft nach Würenlingen, vorbei an Brugg mit seiner einmaligen Altstadt und den unzähligen modernen Treppenhäusern gegenüber... In Schinznach Dorf muss unser Chauffeur Arthur Ruh Millimeterarbeit leisten, um auf den schmalen Dorfstrassen einige Verkehrshindernisse zu umgehen. Mit einem Applaus danken wir ihm für seine Fahrkunst!

Im heimelig eingerichteten Kaffeestübli der FIRMA ZULAUF wird uns ein feiner Kaffee mit Gipfeli serviert, bevor wir uns zur Besichtigung aufmachen.
Die Firma Zulauf gibt es schon seit 1879 – seit bald 140 Jahren! Damals gab es noch keine Maschinen, keine Treibhäuser... Alles wurde mit Körperkraft bewältigt!
Die heutige Anbaufläche beträgt 20.000 qm, die natürlich einen riesigen Maschinenpark benötigt - und entsprechend viele Angestellte! Wir Besucher können nur staunen ob der Vielfalt von Pflanzen! Überall herrscht Ordnung und Sauberkeit, alles ist aufs Schönste ausgestellt und verlockt zum Mitnehmen! Man spürt förmlich, dass hier alle mit Herzblut arbeiten und ihr Wissen und ihre Erfahrung einbringen. Man bemüht sich auch sehr um die Gäste mit vielen Attraktionen. So gibt es z.B. schon ab Oktober einen grossen Weihnachtsmarkt; ein Bähnli fährt durch die Anlagen, wo sogar ein kleiner See angelegt ist.
Die Mitarbeiter legen grossen Wert auf Beratung; der „Pflanzendoktor“ hält samstags regelmässig „Sprechstunden“ – und dies erst noch gratis!
Es gibt hier nicht nur Pflanzen zu kaufen, sondern auch alle möglichen „Zutaten“ wie Übertöpfe, Körbchen, Kerzen, Kerzenständer, Bücher über Pflanzenkunde und, und, und....

Weiter geht’s über Schinznach-Bad – Wildegg (das Schloss grüsst von der Höhe!) – Niederlenz – Lenzburg mit dem Kloster Staufen – Brunegg - Egliswil – Seon nach Seengen, wo wir bald nach dem „Hallwilerturm“ links abbiegen. Es geht bergauf, und wir erreichen unser Ziel: „Den schönsten Punkt im Aargau“, den EICHBERG.
An diesem einmaligen Ort dürfen wir uns mit einem feinen Mittagessen verwöhnen lassen! (Kaffee und Kuchen, von den Kirchgemeinden gespendet, geniessen wir später im Hotel „Delphin“ in Meisterschwanden!) – Leider können wir das berühmte Alpenpanorama, das vom grossen Mythen bis zur Jungfrau reicht, nicht sehen – Wolken verhüllen die Berge...

Geschäftsführer auf dem Eichberg ist Herr Eli Wengenmaier mit seiner Frau, die das Finanzielle verwaltet. Zusammen mit Familie Mahler sind sie seit 1959 Gastgeber auf dem Eichberg, und zwar in dritter Generation. Die 3 Töchter der Familie Wengenmaier, 2 ½, 4 ½ und 8 Jahre alt, sorgen auf ihre Art sicher für viel Abwechslung im Betrieb!!
Was für eine Leistung steht nur schon hinter der Aufgabe, 60 Angestellte zu führen und allen den richtigen Arbeitsplatz zuzuordnen...!
Hinter dem Begriff „Hotel – Restaurant“ verbirgt sich noch viel mehr: Der „Eichberg“ betreibt ausser dem Restaurant
- ein 3 Sterne-Kur-, Ferien- und Seminarhotel,
- eine Bio-Landwirtschaft, Bio-Gemüsebau,
- ein Haus mit Unterkunft für die Angestellten,
- eine berühmte „Genuss-Manufaktur“, wo verschiedene Bio-Gebäcke, Bio-Konfitüren, exklusive Truffes und anderes hergestellt werden.
- Eine Seniorenresidenz („Landhaus“) mit 2 ½- und 3 ½ Zimmer-Wohnungen, wo auch Arzt, Spitex, Physiotherapie, Coiffeur usw. gerufen werden können, - Es sind neuerstellte, exklusive Appartements. Sie sind schwellenfrei und dürfen selber möbliert werden. – Das Haus ist mit Lift und Tiefgarage ausgestattet, die Wohnungen mit TV, Waschmaschine, Tumbler, grosszügigen Badezimmern... Wer da nicht wohnen möchte!!!
- Da gibt es ein „Bauernhaus“ aus dem Jahr 1548, das einst zum nahegelegenen Schloss
Hallwyl gehörte. In diesen historischen Mauern befindet sich die rund 40 qm grosse Bauern-
stube, in der ein geschichtsträchtiger Kachelofen steht. Der Raum wird heute für Seminare
benutzt.
- Das „Chäschalet“ weist 120 Plätze auf für Tagungen usw.

Der Landwirtschaftsbetrieb hat grosse Anbauflächen für Brotgetreide und Futter für die eigene Tierhaltung. Es gibt hier eine Herde Angus – Mutterkühe und zwei Herden Freilandhühner. -
Der Wald liefert das Holz für die Heizung – es wird kein Heizöl verwendet!

Innerhalb des Gastronomie – Betriebes kann ein Raum für Gottesdienste eingerichtet werden. Sonntags und Donnerstags finden überkonfessionelle Gottesdienste auf Grundlage der Bibel statt. Die Teilnahme ist freiwillig und steht Angehörigen a l l e r Konfessionen offen. 3 Prediger stehen zu Diensten, und es besteht die Möglichkeit zu seelsorgerlichen Gesprächen.
Herr Wengenmaier: „Gott ist d a, i m m e r da! Mit Ihm kann ich reden, Ihm meine Probleme vorlegen! Beten in der Familie, Beispiel geben!“

Ab dem Hotel „Delphin“, Meisterschwanden, startet das Schiff für eine herrliche, 1 ¼ Stunden dauernde Rundfahrt auf dem Hallwilersee. Jetzt entdecken wir das Stanserhorn und einen ganz kleinen Teil der übrigen „Vierwaldstädtersee – Anwohner“.
Um 16.30 Uhr legt das Schiff in Meisterschwanden wieder an, und weiter geht’s via Fahrwangen nach Sarmenstorf, Villmergen, Wohlen, Bremgarten. Über den Mutschellen erreichen wir Dietikon, und Zürich.

Einige fragen sich, ob denn die Autobahn „Löcher“ aufweise, da es im Car merklich „rumpelt“... Irgendwo hält unser Chauffeur an – und muss feststellen, dass sich an einem Hinterrad die Schrauben gelockert haben... Er fährt noch bis zur Europastrasse... Es gibt einen Unterbruch von ¾ Stunden; in dieser Zeit hat Herr Ruh einen Car organisiert, der uns sicher nach Hause führt. Alle sind erleichtert und sehr dankbar, dass es keinen Unfall gegeben hat. – W i e und w a n n wohl Herr Ruh nach Hause kam??

Von ganzem Herzen möchten wir danken für den herrlichen Tag: Der Organisatorin Frau Vreni Götte, unserem versierten Chauffeur Herrn Arthur Ruh, dem wir uns stets gerne anvertrauen!, den Kirchgemeinden und der Gemeinde für den grosszügigen Zustupf! Wir freuen uns sehr aufs nächste Mal!

Agnes Neidhart
Autor: Rolf Stamm     Bereitgestellt: 27.09.2017