Ökumenischer Senioren-Ausflug zum Klöntalersee am 8. September 2016

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Ein Höhepunkt für uns ältere Semester ist jedes Jahr der ökumenische Seniorenausflug, besonders dann, wenn ein wolkenloser Himmel, Sonnenschein und ein interessantes Reiseziel die frohe Gäste-schar erwartet! - Zu unserer besonderen Freude sind diesmal auch Angehörige der Kirchgemeinde Buch dabei, da Herr Pfarrer Wegmüller beide Gemeinden betreut.
Agnes Neidhart
Vreni Götte hat eine wunderschöne Reise organisiert, und der versierte Chauffeur Arthur Ruh führt den vollbesetzten Car sicher durch die Landschaft!

Im liebevoll geschmückten „Rössli“ in Illnau dürfen wir uns bei Kaffee und Gipfeli für die Weiterfahrt stärken. Über Rapperswil gelangen wir in Schmerikon zur Linthebene. Diese beeindruckt – war sie doch bis anfangs des 19. Jahrhunderts ein Sumpf; die Leute kämpften mit Krankheiten wie der Malaria...
Es war das Lebenswerk des Schweizer Ingenieurs Johann Konrad Escher, in den Jahren 1808 – 1822 die Linth – Korrektur zwischen Walen- und Zürichsee vorzunehmen. Der Fluss (der am Tödi entspringt) verläuft heute im sog. „Linth – Kanal“.

Der Alpenkanton Glarus ist Einzugsgebiet der Linth bis zum Walensee. Mehrere Berge der Tödi- und Glärnischgruppe erreichen eine Höhe von beinahe 3000 m. – In Glarus wird Baumwollindustrie betrieben, es wird der Kräuterkäse („Schabziger“) hergestellt und Schiefer gewonnen. - Der Fremden-verkehr ist bedeutsam.
Der Ort Glarus erlangte 1388 die Freiheit von Österreich.
1528 trat die Mehrheit der Bevölkerung zur Reformation über.
Nach einem verheerenden Brand im Jahre 1861 wurde Glarus fast ganz neu aufgebaut.

Ab Netstal nähern wir uns dem Reiseziel, dem Klöntalersee, 848 m über Meer. Hier muss der Chauffeur seine Fahrkunst zeigen: Die Strasse ist recht schmal und weist viele Kurven auf!
Das Klöntal ist ein Seitental des Linthtals. Der See ist durch einen Bergsturz entstanden, wurde aber künstlich höher gestaut, um ab 1908 für die Gewinnung von Elektrizität genutzt werden zu können. Er weist eine Tiefe von 48 m auf und hat eine Fläche von 3,3 qkm.

Im einzigen ganzjährig geöffneten Restaurant des Klöntals, dem Hotel Rhodannenberg direkt am See, wird uns eine grosszügige Mahlzeit serviert. Danach benutzen wir die freie Zeit für einen Spaziergang, der uns auch die Möglichkeit für nette Begegnungen gibt.

Die Heimreise durch das hügelige Toggenburg wird unterbrochen durch den „Z’vierihalt“ im Toggenburgerhof in Kirchberg. – Schon vermissen wir die grandiose Glarner Bergwelt...!

Wir Teilnehmenden an der tollen Reise möchten allen herzlich danken, die uns den einmalig schönen Tag ermöglicht haben: Vreni Götte für die arbeitsintensive, gelungene Organisation, Arthur Ruh für sein sicheres Fahren, den beiden Kirchgemeinden und der Gemeinde für ihren willkommenen Zustupf!
Wir freuen uns sehr auf’s nächste Jahr und sind schon jetzt gespannt, wohin die Reise dann führen wird!!
Autor: Rolf Stamm     Bereitgestellt: 17.09.2016