Mit einem Programm voller Überraschungen wurde die Gründung des Verbandes Junge Kirche Klettgau am Freitagabend 8. August im Pfarrgarten und in der Kirche Löhningen von Jugendlichen aus fünf Kirchgemeinden im Klettgau und den erwachsenen Delegierten gefeiert.
Ein Verband vereint neu die gemeinsame Kinder- und Jugendarbeit der fünf reformierten Kirchgemeinden Beringen, Löhningen-Guntmadingen, Gächlingen, Neunkirch und Oberhallau. Sie setzen damit ein starkes Zeichen für die christliche Jugendarbeit in der Region, die sich in den letzten bald 50 Jahr stark entwickelt hat. Der Verband genügt dem Kirchenrecht und lässt dennoch Raum für jugendliche Spontaneität. Dafür hat sich der Synodale aus Löhningen, Samuel Tanner, eingesetzt. Er freute sich über die Feier zusammen mit den Jugendlichen, die sich beim Grillfest mit den erwachsenen Delegierten der Kirchgemeinden mischten, wenn sie sich eine alkoholfreie Bowle holten oder später Salate und Fleisch oder Gemüse vom Grill.
Rückblick, Dank und Übermut
Mit einem Knall endete die Feier in der Kirche. Rote Papierfetzchen flatterten von der Empore. Das Publikum lachte. Dass es Konfetti regnet, ist seit der Erfindung des regionalen Konflagers Konfetti schon fast alltäglich. Und dazu der Satz: Wer putzt das wieder alles auf! Die fröhliche Stimmung steckte an.
Doch zurück zum Beginn der Feier. Lukas Huber stellte klar, dass er als Pfarrer nicht der Chef der jungen Kirche sei, sondern der Coach. Er begleite die Strategiesitzungen für die Hauptleitenden der Arbeitsbereiche und möchte, dass sie über die eigene Gruppe hinauszuschauen lernen. Daraus entwickelte sich seither immer wieder Neues.
Huber blickte zurück. 1977 hatte Elisabeth Vögeli die Jungschar Gächlingen gegründet, 1979 kam Löhningen-Guntmadingen dazu, dann der Teenager Club für die Jugendlichen und die Fusion mit der Jungschar Oberhallau. 2014 galt es, den Jugendtreff «Check in» aufzubauen, der von den Kirchgemeinden Beringen und Löhningen-Guntmadingen miteinander finanziert wurde. Die verschiedenen Finanzierungsschlüssel im Jugendbereich machten es kompliziert. Deshalb entstand der Wunsch nach einer gemeinsamen Struktur, die aber die Entwicklung nicht hemmen sollte.
Verband ist die Verpackung
2021 befasste sich eine Arbeitsgruppe der Strategiesitzung mit dem Leitbild. Es entstand der Name Junge Kirche Klettgau und ein Logo, von Flavia Ernst gestaltet. Ein neuer Jugendgottesdienst namens «Boxenstopp» wurde gestartet; er beginnt immer mit einem gemeinsamen Essen. 2022 wurde Sebastian Ebi als Jugendarbeiter angestellt. Das gemeinsame Konflager «Konfetti» vereint Jugendliche über den Klettgau hinaus und ist ohne Junge Kirche Klettgau undenkbar. 2024 wurde dann das Organigramm in der Strategiesitzung, dem Herz der Jungen Kirche Klettgau, beschlossen. Die Verbandsordnung musste vor alle fünf Kirchgemeindeversammlungen, vor den Kirchenrat und wurde schliesslich in der Sommersynode 2025 gutgeheissen. «Dieser Verband ist die Verpackung, der Inhalt seid ihr und eure Arbeit», schloss Lukas Huber seine Ansprache.
Grussworte und Dank
Kirchenrätin Franziska Bevilacqua griff in ihrem Grusswort eine Geschichte aus der Eiszeit auf, in der es darum ging, einander Wärme zu spenden und dabei manchmal auch gepikst zu werden. Sie wünschte der Jungen Kirche, dass sie eine grosse und starke Gemeinschaft werde. Als Geschenk des Kirchenrats spendete sie das Glace-Dessert am Ende des Abends.
Lukas Huber lud darauf zu einem Dankgebet ein, das im Wechsel von den Anwesenden als mächtiger, junger Chor gelesen wurde. In bald 50 Jahren habe Gott vieles gelingen lassen, man könne nur staunen. Die Junge Kirche wolle Gottes Reich dienen – Gott zur Ehre und allen zur Freude.
Action
Darauf gesellten sich fünf junge Menschen mit Fackeln zu Lukas Huber, und nach einem Countdown der Versammlung spien sie zu sechst Feuer; anschliessend wurde das Logo der Jungen Kirche durch zwei Feuersäulen enthüllt. Lukas Huber lud die Arbeitsgruppe nach vorne und dankte für ihre Arbeit. Auch ihm wurde gedankt. Man sang das Essenslied, um dann gleich hungrig zum Grillfest hinüberzuwechseln. Und schliesslich folgte wie gesagt der Knall mit den roten Papierfetzchen von der Empore.
Das Grillfest mündete dann in weitere lustige Aktivitäten und dauerte bis in die Nacht hinein.
Rückblick, Dank und Übermut
Mit einem Knall endete die Feier in der Kirche. Rote Papierfetzchen flatterten von der Empore. Das Publikum lachte. Dass es Konfetti regnet, ist seit der Erfindung des regionalen Konflagers Konfetti schon fast alltäglich. Und dazu der Satz: Wer putzt das wieder alles auf! Die fröhliche Stimmung steckte an.
Doch zurück zum Beginn der Feier. Lukas Huber stellte klar, dass er als Pfarrer nicht der Chef der jungen Kirche sei, sondern der Coach. Er begleite die Strategiesitzungen für die Hauptleitenden der Arbeitsbereiche und möchte, dass sie über die eigene Gruppe hinauszuschauen lernen. Daraus entwickelte sich seither immer wieder Neues.
Huber blickte zurück. 1977 hatte Elisabeth Vögeli die Jungschar Gächlingen gegründet, 1979 kam Löhningen-Guntmadingen dazu, dann der Teenager Club für die Jugendlichen und die Fusion mit der Jungschar Oberhallau. 2014 galt es, den Jugendtreff «Check in» aufzubauen, der von den Kirchgemeinden Beringen und Löhningen-Guntmadingen miteinander finanziert wurde. Die verschiedenen Finanzierungsschlüssel im Jugendbereich machten es kompliziert. Deshalb entstand der Wunsch nach einer gemeinsamen Struktur, die aber die Entwicklung nicht hemmen sollte.
Verband ist die Verpackung
2021 befasste sich eine Arbeitsgruppe der Strategiesitzung mit dem Leitbild. Es entstand der Name Junge Kirche Klettgau und ein Logo, von Flavia Ernst gestaltet. Ein neuer Jugendgottesdienst namens «Boxenstopp» wurde gestartet; er beginnt immer mit einem gemeinsamen Essen. 2022 wurde Sebastian Ebi als Jugendarbeiter angestellt. Das gemeinsame Konflager «Konfetti» vereint Jugendliche über den Klettgau hinaus und ist ohne Junge Kirche Klettgau undenkbar. 2024 wurde dann das Organigramm in der Strategiesitzung, dem Herz der Jungen Kirche Klettgau, beschlossen. Die Verbandsordnung musste vor alle fünf Kirchgemeindeversammlungen, vor den Kirchenrat und wurde schliesslich in der Sommersynode 2025 gutgeheissen. «Dieser Verband ist die Verpackung, der Inhalt seid ihr und eure Arbeit», schloss Lukas Huber seine Ansprache.
Grussworte und Dank
Kirchenrätin Franziska Bevilacqua griff in ihrem Grusswort eine Geschichte aus der Eiszeit auf, in der es darum ging, einander Wärme zu spenden und dabei manchmal auch gepikst zu werden. Sie wünschte der Jungen Kirche, dass sie eine grosse und starke Gemeinschaft werde. Als Geschenk des Kirchenrats spendete sie das Glace-Dessert am Ende des Abends.
Lukas Huber lud darauf zu einem Dankgebet ein, das im Wechsel von den Anwesenden als mächtiger, junger Chor gelesen wurde. In bald 50 Jahren habe Gott vieles gelingen lassen, man könne nur staunen. Die Junge Kirche wolle Gottes Reich dienen – Gott zur Ehre und allen zur Freude.
Action
Darauf gesellten sich fünf junge Menschen mit Fackeln zu Lukas Huber, und nach einem Countdown der Versammlung spien sie zu sechst Feuer; anschliessend wurde das Logo der Jungen Kirche durch zwei Feuersäulen enthüllt. Lukas Huber lud die Arbeitsgruppe nach vorne und dankte für ihre Arbeit. Auch ihm wurde gedankt. Man sang das Essenslied, um dann gleich hungrig zum Grillfest hinüberzuwechseln. Und schliesslich folgte wie gesagt der Knall mit den roten Papierfetzchen von der Empore.
Das Grillfest mündete dann in weitere lustige Aktivitäten und dauerte bis in die Nacht hinein.
