Zukunft säen mit dem HEKS

image-20260318-220730-171 (Foto: Irene Uehlinger)

Nassirou Saidou berichtete von seiner Arbeit für die Organisation Sahel Bio, die vom HEKS unterstützt wird.
Eva Baumgardt,
Was unsere Spendengelder bewirken, wurde im eindrücklichen Vortrag erläutert.
Der Referent bietet sein Knowhow als Agrarökonom der Landbevölkerung an, die zum grössten Teil von der Substistenzwirtschaft lebt:

-Wie wird Kompost optimal aufbereitet und angewendet?
-Was bringen Fruchtfolge und Kombination von Pflanzenarten auf dem Acker?
-Wie stellt man ein billiges Pestizid aus der Neempflanze her, die in Niger überall wächst?
-Wie können Vorräte und Saatgut so gelagert werden, dass sie länger haltbar sind?
-Wie kann neues Wissen, dass wegen des Klimawandels gebraucht wird, in den Dorfgemeinschaften weiter gegeben werden, wo die Analphabetenrate hoch ist?

Mit seinen Schulungen trägt Nassirou Saidou zur Ernährungssicherheit in seiner Heimat bei.
Wenn Feldarbeit besser organisiert wird, einfache, aber effektive Werkzeuge eingesetzt werden, hilft das bereits enorm. In der gewonnenen Zeit können andere Arbeiten erledigt werden, die der Gemeinschaft zu Gute kommen und Kinder haben mehr Zeit für die Schule.
Langfristig bessern sich die Perspektiven der Landbewohner, von denen sich immer noch viele auf den gefährlichen Weg nach Europa machen, um sich dort eine Zukunft aufzubauen.

Der Vortragsabend hat gezeigt, wie wir mit unserer Unterstützung für das HEKS positiven Einfluss auf das Leben der Menschen in der Sahelzone nehmen können.
Unsere Spendengelder wie die vom Rosenverkauf und dem Suppenzmittag gehen zu 80% in die Projekte.
Eva Baumgardt verdankte Nassirou Saidou und die Dolmetscherin Amber Remund mit Honig und Öpfelringli aus dem Klettgau und wünschte ihnen für ihre kommende Vortragsreise die nötige Energie.


Bereitgestellt: 19.03.2026      
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